Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele: Yncana stained glass

In diesem Jahr stelle ich euch jeden Monat einen kleinen Shop vor, betrieben von leidenschaftlichen, künstlerischen und kreativen Menschen. Sie verkaufen dort was sie selbst erschaffen haben, liebevolle Einzelstücke und Unikate wie man sie bei keiner großen Firma findet. Mit jedem dieser leidenschaftlichen Menschen führe ich für euch ein kleines Interview und zeige euch natürlich einige schöne Stücke aus ihren Händen.
Vielleicht findet ihr in einem der Shops etwas, wenn ihr das nächste mal ein schönes Geschenk für jemanden sucht oder euch selbst eine Freude machen wollt. Ich liebe es Kleinhändler zu unterstützen und sie darin zu bestärken, mit ihrer Arbeit weiter zu machen.
Heute stelle ich euch im Rahmen meiner „Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele“ Reihe Lydia Eslinger vor. Lydia verkauft unter Yncana stained glass und fertigt auch auf Wunsch sehr schöne, ausgefallene und indiviuelle Tiffany-Kunstwerke. Vor allem naturreligiöse, heidnische Motive wie Göttinnen, keltisches und nordisches könnt ihr bei ihr bestauen. Ihr könnt über ihre fb Seite oder per Mail mit ihr Kontakt aufnehmen. Lest hier das Interview mit ihr:

Wann bist du das erste Mal mit Tiffany-Glaskunst in Berührung gekommen?
Das kann ich so genau eigentlich gar nicht sagen. Es begann alles mit Window Colours. Eine ehemalige Arbeitskollegin in Essen, in den 90er Jahren, machte mich mit dem Malen mit diesen Farben bekannt, was mir sehr gut gefiel und ich als Hobby übernahm. Dafür habe ich eine Menge Vorlagenhefte gekauft – und darunter waren nicht unerheblich wenige Tiffany-Vorlagen-Hefte. Die Vorlagen dieser Tiffanyhefte waren einfach schöner, meiner Meinung nach.

Ich sah also, dass es noch eine andere Welt gab… eine Welt, in der diese tollen Bilder nicht gemalt, sondern dauerhaft aus Glas hergestellt wurden. Das fand ich interessant. Die Window Colours-Bilder verblassten irgendwann oder, wenn sie auf Folie gemalt wurden, rollten sie sich ein oder wurden wellig… sie waren leider total ungeeignet als dauerhaften Raumschmuck. Und wenn ich die Bilder direkt aufs Glas, also die reine Farbe ohne Trägerfolie, applizierte, dann bekam ich das Bild nach einigen Monaten nicht mehr herunter. Das musste ich feststellen, als ich aus einer Wohnung auszog und die ganzen Motive mit einem Glasspachtel abkratzen musste… war nicht schön. Aber in Glas wären alle diese Bilder quasi für die Ewigkeit – sofern man es nicht herunterwirft. Und ab- und aufhängbar, wann und wo und wie man es möchte.

Irgendwann machte ich mich schlau, was man alles für dieses Hobby benötigt und welche Voraussetzungen man erfüllen sollte.

Eine dieser Voraussetzungen bestand aus einem Kurs – und den machte ich dann vor ungefähr 5 Jahren. Ich war sofort Feuer und Flamme! Meine Window Colours (eine MENGE Farben, bestimmt über 300 Fläschchen) plus Vorlagenhefte plus Folien verschenkte ich – ich benötigte den Platz halt anderweitig.


Woher nimmst du deine Inspiration für deine Werke?

Die „klassischen“ Tiffanymotive interessieren mich nicht so… Libellenlampen und Blümchen und Hundewelpen und so weiter. Ich finde es halt faszinierend, heidnische, naturreligiöse Motive in Glas umzusetzen. Götter und Göttinnen, Symbole, Runen, die Elemente… das sind Motive, die mich begeistern und die ich gern fertige.

Allerdings habe ich eine Anfrage nach einem Motiv ohne heidnischen Background noch nie abschlägig behandelt. Meistens steckt eine Geschichte hinter einem solchen Motiv, und das macht es zu etwas Persönlichem. Außerdem probiere ich gern neue Motive aus.


Kannst du dich noch an deine erste Arbeit erinnern?
Meine erste Arbeit habe ich im Verlauf des Kurses angefertigt – eine liegende Katze. Diese Katze habe ich auch nach wie vor noch, weil es einfach mein erstes Werkstück ist. Sie ist alles andere als perfekt. Aber sie ist mein Startpunkt. Das zweite Motiv war ein Frettchen, das Männchen macht – ein Geschenk für eine Freundin, die selber mehrere Frettchen hält. Das dritte Motiv war ein röhrender Hirsch im Grün, ein Geschenk für eine weitere Freundin – ihr Krafttier ist der Hirsch. Und das vierte Motiv war ein kompliziertes Triskel, auch ein Geschenk an eine Freundin.

Gibt es etwas – ideell gesehen – was du mit dem Verkauf deiner Stücke bewirken möchtest?
Im Allgemeinen möchte ich es gern sehen, dass heidnische Motive weiter verbreitet werden, dass Heidentum und Naturreligion zu etwas ganz Normalem werden. Und dass Tiffany als Handwerk wieder gefragt wird, weil es einfach wunderschön ist, ein Spiel mit den unterschiedlichsten Gläsern, mit Farben und Formen. Tiffany ist Handarbeit, und das ist etwas Kostbares.

Im Speziellen freue ich mich darüber, wenn Hexen und Asatru und Keltoi und Schamanen und Magier (und was es eben alles gibt), Werkstücke von mir auf ihre Altäre stellen und sich ins Fenster hängen und sich daran freuen. Das ist ein gutes Gefühl.


Unter all den Kunstwerken die du bisher erschaffen hast, gibt es eines an dem du besonders hängst oder von dem du dich nur schwer trennen konntest?
Ooooh ja. Das gab es. Ich habe vor vier Jahren ein Windlicht hergestellt, ein Geburtstagsgeschenk für eine Arbeitskollegin. Ich bin von einer anderen Kollegin gefragt worden, ob ich das machen würde… und ich sagte zu, weil mich die Aufgabe reizte.

Ein vierseitiges Windlicht mit vier verschiedenen keltischen Knoten-Motiven in unterschiedlichen Farben wurde es. Der Boden bestand aus Spiegelglas. Was soll ich sagen? Es ist wunderschön geworden. Es ist sogar traumhaft schön geworden. Es war so toll, dass es mir sehr, sehr schwer fiel, mich davon zu trennen. Ich muss es noch einmal machen – irgendwann. Wenn ich die Zeit dafür finde.


Finden sich in deiner Wohnung auf Tiffany-Werke von anderen Künstlern?
Bislang nicht. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass Tiffany als Handwerk zum einen nicht (mehr) sehr verbreitet ist, zum anderen diejenigen, die sich damit beschäftigen, nicht unbedingt naturreligiöse Motive bevorzugen. Und naturreligiöse Motive sind wirklich meine Lieblingsmotive.

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Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele: Holles Wollfärberei

In diesem Jahr werde ich euch jeden Monat einen kleinen Internetshop vorstellen, betrieben von leidenschaftlichen, künstlerischen und kreativen Menschen. Sie verkaufen dort was sie selbst erschaffen haben, liebevolle Einzelstücke und Unikate wie man sie bei keiner großen Firma findet. Ich stelle sie euch in kleinen Interviews vor und zeige euch natürlich einige schöne Stücke aus ihren Händen.
Vielleicht findet ihr in einem der Shops etwas, wenn ihr das nächste mal ein schönes Geschenk für jemanden sucht oder euch selbst eine Freude machen wollt. Ich liebe es Kleinhändler zu unterstützen und sie darin zu bestärken, mit ihrer Arbeit weiter zu machen.
Heute stelle ich euch im Rahmen meiner „Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele“ Reihe Holles Wollfärberei vor. Claudia Rumbler verkauft auf Märkten und über ihre Facebook Gruppe wunderschöne selbstgefärbte Wollstränge. Lest hier das Interview mit ihr:

Du hast bzgl. der Färberei und des Malens mit Stoffen und Seide begonnen. Wie sahen deine Anfänge genau aus?
In meiner Kindheit habe ich viel Zeit bei meiner Großmutter verbracht und ihr beim Spinnen und Verarbeiten der Wolle zugeschaut. Der Geruch von Wolle und das Surren des Spinnrades hat mich durch meine Kindheit begleitet. Ich liebe den Geruch, den Umgang mit dem Material, die Haptik und Vielfalt der Möglichkeiten.
Ich färbe und male schon seit vielen Jahren auf Stoffen und Seide. Als ich begann Wolle zu färben, begeisterte mich das Material und die Vielfalt der Möglichkeiten.
Bei der Verarbeitung verbinde ich das sinnliche Wollvergnügen mit dem kreativen Prozess des Färbens.
Es bereitet mir Freude, Dinge herzustellen und mit Farben zu arbeiten. Im kreativen Fluss zu sein, heißt für mich, im Prozess zu sein, mich immer wieder weiter zu entwickeln, neue Techniken auszuprobieren und Farbkreationen zu entwerfen.
Einige der Stränge sind nach produzierbar, andere sind Unikate. So habe ich die Möglichkeit immer wieder Neues zu entdecken um im kreativen Fluss zu bleiben.

Wie bist du dazu gekommen Wolle zu färben?
Ich bat eine Freundin mir beizubringen, wie man Socken strickt. Wir saßen gemeinsam mit Freunden in einer Runde und boten ein kunterbuntes Farbspiel. Als ich dann nach Hause fuhr hat es mich nicht mehr losgelassen. Ich begann mich mit Wolle und Färbungen zu beschäftigen und nach Möglichkeiten zu suchen meine Ideen kreativ umzusetzen.

Mit welchen Mitteln färbst du? Benutzt du bestimmte Materialien, Pflanzenteile oder ähnliches?
Ich färbe mit Säurefarben, die dem neuseeländischen Öko Tex Standard entsprechen. Zum Vorbehandeln und Waschen verwende ich nur Bioprodukte und auch das Fixieren erfolgt mit natürlichen Mitteln.

Gibt es etwas – ideell gesehen – was du mit dem Verkauf deiner Stücke bewirken möchtest?
Es ist mir wichtig, das die Wolle mulesingfrei ist, die Schafe artgerecht gehalten und die Transportwege kurz gehalten werden. Ich bin stets auf der Suche nach Garnen, die diesen Anforderungen entsprechen.
Eine schonende Verarbeitung, mit Zuhilfenahme natürlicher Mittel ist Grundvoraussetzung um die Wolle zu schonen und die Umwelt nicht zu belasten.

Hast du einen Lieblings Farbton in deiner Wollpalette?
Ich liebe Violett/Lila und Grün Kombinationen

Verarbeitest du deine Wolle auch selbst, beim stricken oder häkeln und falls ja, gestaltest du auch Dinge für dich selbst oder eher Geschenke für andere Menschen?
Ich stricke meine Färbungen auch selbst, einerseits um sie zu verschenken, als Schaustücke oder auch für mich selbst.
Es macht mir immer wieder Spaß, neugekaufte Wolle zu färben um herauszufinden, wie sich diese beim Färben, Stricken oder Tragen verhält. Die Färbungen verhalten sich bei jedem Muster anders, manche Muster werden von den Farben verschluckt, andere hervorgehoben.

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Design The Life You Love – mein Kalender 2017

In diesem Jahr nutze ich zu erst das Earth Pathways Diary als Kalender, welches ich bei einer Reise in Südengland erstanden hatte. Doch schon nach kurzer Zeit entdeckt ich das Bulletjournal für mich und gestaltete mir meinen Kalender für das Jahr 2016 selbst. Vor allem in den Monaten vor unserer Hochzeit betrieb ich mein neues Hobby recht exzessiv und hatte viel Freude in der Ausgestaltung meiner Monatsübersichten, To-Do & Ziele-Listen sowie Themen die kaum mehr etwas mit einem Kalender zu tun hatten.
Doch im Verlauf des Sommers flaute meine Lust langsam ab, ich hatte so viel zu tun, Reisen, mein neuer Job und die Planung eines großen Projekts nahmen mich voll in Anspruch. So schaffte ich es meistens gerade noch, eine Monatsübersicht auf zwei Seiten zu zeichnen damit ich irgendwo meine vielen Termine notieren konnte. Meine To-Do Listen führte ich wieder auf dem Handy, da ich keine Zeit mehr fürs künstlerisches auflisten hatte.


Für das kommende Jahr habe ich mir vor zwei Monaten den wunderschönen Kalender von Jo & Judy bestellt. Schon das Auspacken des grandiosen Kartons war eine helle Freude. Im Inneren erwartete mich mein neues Schmuckstück. Bei der Bestellung hatte ich die Wahl zwischen für mich eigentlich recht ungewöhnlichem altrosa oder klassischem dunkelblau. Perfekt für meine Bedürfnisse handelt es sich um einen Kalender und ein Workbook in einem.


Um gut organisiert zu sein finde ich hier Platz für all meine Termine und darüber hinaus für ToDos, Projekte, Kontakte, Finanzen und Notizen. Direkt zu Beginn des Buches erwartet mich eine optisch anspruchvoll gestaltete Seite mit 10 Schritten für mehr Produktivität sowie einer Möglichkeit, schriftlich meine schlechten Gewohnheiten festzuhalten, mit ihnen Schluss zu machen und gute Gewohnheiten zu etablieren.


Neben schön gestalteten Seiten mit positiven Affirmationen gibt es eine vierseitige Jahresübersicht, eine seperate zweiseitige Monatsübersicht mit reichlich Platz für Eintragungen, Notizen, Geburtstagdaten, Vermerken wen ich treffen möchte und was ich einkaufen will. Jeder Monat wird eingeleitet durch eine Seite mit tabellarischer Aufführung meiner Projekte und Details zu diesen sowie einer Seite zum Thema Finanzplanung. Darauf hin folgt eine Doppelseite zu jeder Woche mit zusätzlichem Platz für Eintragungen, Vermerken wie „Hours of Work“ und einer Projekt und To-Do Liste.

Im Anschluss an den Kalender gibt es Platz für Adressen, Firmenkontakte und extra Seiten für die Organisation von Meetings. Abgerundet wird das Ganze durch viele leere, linierte Seiten für eigene Notizen.

Eckdaten:
– A5 | 14,8 x 21,0 cm
– 80 g/m²
– 256 Seiten
– Fadenbindung
– altrosa
– Folienprägung rosé gold
– Januar 2017 – Dezember 2017

Für mich wird es das erste Jahr mit einem Jo & Judy Kalender/Workbook. Ich bin schon sehr gespannt wie ich in der Praxis damit zurecht kommen werde.

Mein Bullet Journal

Da mich einige von euch auf den Inhalt meines Bulletjournals angesprochen haben, wollte ich euch heute mal einen kleinen Einblick gewähren. Ich führe das Journal erst seit ca. 1 1/2 Monaten. Es beinhaltet bisher kaum eigene Ideen für die Gestaltung, sondern hauptsächlich Inspirationen von anderen Journal-Kreativlingen. Bei Instagram und Co folge ich einigen tollen Frauen deren Fotos ich mir gerne abspeicher. Manche Gestaltungsideen übernehme ich eins zu eins, andere wandle ich leicht ab. Ihr könnt die folgenden Fotos durch anklicken etwas vergrößern.

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Mein Journal startet mit dem essentiellen Inhaltsverzeichnis, welches jedes Bulletjournal ausmacht. Dort werden die Inhalte eingetragen und mit der entsprechenden Seitenzahl versehen. So findet man alle Einträge und Kategorien schnell wieder. Momentan befinde ich mich ja quasi noch in der Versuchsphase, dabei sind mir schon ein paar Sachen aufgefallen, die ich bei meinen zukünftigen Journals anders machen werde. Zum Beispiel finde ich es mittlerweile schöner, das Journal schon von Anfang an in grobe Überkategorien einzuteilen.
Als nächstes findet sich eine eingeklebte Jahresübersicht und natürlich eine Legende. Eine der Ursprungsideen des Bullet Journals war es, To Do Listen zu vereinfachen und effizienter zu nutzen, um das eigene Zeitmanagment zu optimieren und zu verhindern unsere kostbare Zeit für überflüssiges zu verschwenden.

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Die Monatsübersichten gestalte ich sehr unterschiedlich. Ich achte darauf, jeden Monat in einem Stil zu bleiben. Manchmal packe ich zwei oder mehr Tage auf eine Seite, es gibt aber auch ganze Seiten für nur Einen. Mit den Symbolen aus der Legende schreibe ich meine To-Dos , außerdem gibt es ein kleines Wettersymbol und zwei bis drei Sätze in denen ich zusammenfasse, was ich am jeweiligen Tag erlebt habe.
Zwischendurch gestalte ich Seiten einfach nur mit Zitaten oder Bildern. Oder ich nutze ganze Abschnitte um Pläne, Rezepte, Übungen usw. schriftlich festzuhalten.

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Zu Beginn eines jeden Monats, schreibe ich mir eine Art Kalenderübersicht auf eine Seite. Neben das Datum schreibe ich den Tag, anfallende Termine und in einer Spalte meinen Dienst und den meines Freundes. Auf der gegenüberliegenden Seite erstelle ich eine To-Do Liste mit meinen Zielen und Vorhaben für den kompletten Monat. Auch hierzu nutze ich wieder die Legende für die ich mich entschieden habe. In Laufe des Monats kann ich immer wieder nachsehen, welche Aufgaben noch offen sind und entscheiden, ob sie wirklich Priorität haben oder ob ich sie noch aufschieben oder ganz streichen will.
Kommen wir zu einem meiner Lieblingstools – dem Habbit Tracker. In diese Tabelle schreibe ich sowohl Gewohnheiten die ich etablieren möchte, als auch Sachen über die ich einfach gerne einen Monatsüberblick haben will. Jeden Abend gehe ich die Liste durch und male das entsprechende Kästchen aus. Klassiker für den Habbit Tracker: Sport, gesund essen, meditieren, Yoga etc.
Mich motiviert der Habbit Tracker, denn er weckt in mir den Ehrgeiz am Ende des Tages möglichst viele Kästchen ausmalen zu können.
Auf dem letzten Bild seht ihr noch meine Level 10 Life Seiten. Hier wird grafisch dargestellt, wie zufrieden man in einzelnen Lebensbereichen ist. Auf der nächsten Seite werden dann die Ziele aufgelistet, die man in den entsprechenden Lebensbereichen hat und verfolgt um diese möglichst erfüllt zu leben.

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Wie ihr seht, habe ich im Mai und Juni jeweils eine etwas andere Monatsgestaltung gewählt als im April.

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Sehr praktisch finde ich auch das Festhalten meiner meal-plans. Einmal in der Woche versuche ich festzulegen, was ich in den kommenden Tagen kochen möchte. Die Tage an denen ich nicht kochen muss, weil wir irgendwo auswärts essen werden (Restaurants, Märkte, bei Freunden & Familie), markiere ich mir hier ebenfalls.
Mittig seht ihr eine Sammlung verschiedener Banner, welche für die Kalendergestaltung genutzt werden können und zum Schluss noch meine Übersicht für Arzttermine.

Create Your Shining Year In Life Workbook

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Kürzlich wurde ich gebeten doch etwas mehr zu dem Workbook zu erzählen, welches ich in den letzten Sunday Sweets erwähnt hatte. Herausgeberin des Workbooks ist der Life- und Buisness Coach Leonie Dawson. Die Australierin ist Eherfrau, Mutter von zwei Töchtern und bezeichnet sich selbst als Autorin, Künstlerin und Hippie. Sie hat zwei Bücher geschrieben, mehrere E-Kurse, Workbooks und Meditations-Kits veröffentlicht und leitet ein Millionen-Unternehmen. Mit ihren Coachings, Kursen und Workbooks verhilft sie Menschen zu mehr Erfolg und zeigt ihnen, wie sie ihre Träume verwirklichen können.
Ich glaube es war ihm Jahr 2011, als ich erstmals auf Leonie und ihre Arbeit aufmerksam geworden bin, ihr Buch 73 Lessons Every Goddess Must Know gelesen und mich an ihren Jahres-Workbooks orientiert habe. Damals erschien jährlich ihr „Goddess Guidebook“ welches mittlerweile von ihren Shining Life & Biz Workbooks abgelöst wurde.

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Charakteristisch für die Leonies Workbooks ist das bunte, verspielte Layout. Das Komplett-Bundle enthält bei Bestellung die Arbeitsbücher für ein „Shining Life“ und Shining Biz“, eine Wochenplaner, sowie den Shining Life Wandkalender. Bei Bestellung kann man zwischen gedruckter und digitaler Version wählen. Ich habe mich für die Druckversion des Shining Life 2016 Workbook entschieden, der Wandkalender war automatisch in der Bestellung enthalten.

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Leonie hilft ihren Klienten durch die Workbooks ihr Leben zu verändern und zu verbessern. Es geht darum Pläne zu machen, sich Ziele zu setzen und an diesen das ganze Jahr über konsequent, auf spielerische und kreative Art und Weise zu arbeiten. Im Grunde ist es auch eine Art „Unterstützung in Manifestation“. Dazu gibt es einige Kapitel in denen das zurückliegende Jahr noch einmal in Dankbarkeit überdachte und verabschiedet wird, bevor es um das kommende Jahr geht. Jeder Lebensbereich – Kreativität, Seele, Geist, Beziehungen, Familie, Körper, Haus, Reisen & Abenteuer, Finanzen, Gemeinschaft, Selbstfürsorge und Unterstützung erhalten ihre eigens Kapitel. Auf den bunt gestalteten Seiten gibt es unzählige Möglichkeiten sich intensiv mit den einzelnen Lebensbereichen auseinander zu setzten. So findet sich zum Beispiel in dem Kapitel „My Shining House“ folgende Fragen:

  • „Wie möchte ich mich dieses Jahr bei mir zu Hause fühlen?“
  • „Welche Dinge kann ich tun um diesem Gefühl näher zu kommen?“
  • „Gibt es einen Platz der nur mir gehört, an dem ich reflektieren, Träumen und kreieren kann?“
  • „Wie könnte ich solch einen Platz schaffen und ihn zum strahlen bringen?“
  • „Welche Unterstützungsmöglichkeiten habe ich um mein Heim schöner und strahlender zu gestalten? Freunde, Haushaltshilfe anheuern etc.“

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Eine Praxis aus der Arbeit von Leonie die ich schon seit einigen Jahren verfolge, ist das Erstellen der 100 things i love to do List. Auch das basteln eines „Everday Miracle Jar“ und eines Visionboards ist Teil des Workbooks. Einmal ausgefüllt sollte man das Buch regelmäßig in die Hand nehmen – zum Beispiel wöchentlich oder monatlich – um sich seiner Ziele und Pläne bewußt zu bleiben und aktiv daran zu arbeiten. Auf vielen Seiten gibt es Hilfestellungen in Form von positiven Affirmationen, Listen von Dingen die mir gut tun, mich stärken, unterstützen oder retten an Tagen an denen gar nichts zu gehen scheint.

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Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung in diesem Jahr endlich einmal ein Workbook bestellt zu haben und überlege mir für das kommende Jahr ebenfalls einen Wochenplaner zu gönnen. Sowohl auf Leonies Seite als auch z.B. bei Youtube finden ihr viele Einblicke in ihre Workbooks. Sehr gerne verfolge ich die inspirierenden Bilder von Leserinnen auf der ganzen Welt die Leonie auf ihrem Instagram Account teilt.

Jahresrückblick

2014Nachdem ich kürzlich ja schon einige Dinge aufgelistet hatte für die ich im Jahr 2014 sehr dankbar war, gibt es heute noch einmal ein ausführlichen Jahresrückblick.

Januar: Nach einem schönen Jahreswechsel starte ich frisch und freudvoll ins neue Jahr. Im Dezember 2013 hatte ich die Vegan for Youth Challenge gemacht, daran anknüpfend ernähre ich mich im Januar sehr gesund und beginne mich am Ende des Monats einige Wochen Morgens nach der 30 Raw Breakfast App zu ernähren.
Februar: Ich beginne mit meinen Bellicon Workouts und mache bei der Fit-im-Februar Challenge mit, mache für meine Verhältnisse ziemlich viel Sport, besuche meine anthroposophische Weiterbildung und stricke mein letztes Strickwerk für diesen Winter.
März: Ich verziere unser Schlafzimmer mit Runen, lasse mir den ersten richtigen Pony seit meiner Kindheit schneiden, besuche zum ersten Mal in meinem Leben Potsdam und verliebe mich ein wenig in die Stadt. Außerdem verbringen wir einen Tag in Leipzig, ich besuche das erste Mal meine Freundin Betty die ich schon seit über 10 Jahren kenne. Mein Entsafter läuft oft, ich gönne mir Shirts von Killstar und ziehe unzählige kleine Pflanzen für den Garten vor.
April: Anfang des Monats gehe ich endlich einmal wieder klettern, ich habe das zweite Mal Dreads eingeflochten und es ist so warm das ich mich im Garten Sonnen kann. Ende April fliegen wir nach Irland wo wir mit Aine einige wundervolle Tage verbringen und einer tollen Namensgebungszeremonie beiwohnen.
Mai: Wir kommen aus Irland zurück, einige Tage später besuchen wir ein tolles Katatonia Konzert in einer Kirche, wir bekommen Besuch und zeigen ihm das Ruhrgebiet, meine Weizengras-Saftpresse kommt an und ich presse mir das erste mal etwas von dem grünen Wundersaft.
Juni: Wir haben Familienbesuch, weihen unsere neue riesige Feuerschale auf der Terrasse ein, es ist wundervoll warm und ich bin sehr oft im Garten. Ich lese Jason Vales 7lbs in 7 days und wage mich an sein Saftprogramm. Man bin ich stolz als ich die sieben Tage durchgezogen habe… Am Ende des Monats entdecke ich ein Leserfoto von mir in der aktuellen Ausgabe des Yoga Journals.
Juli: Zusätzlich zur Yoga Challenge mache ich bei einer Handstand Challenge mit. Die ersten Tage ist es spaßig, aber dann verfehle ich im Garten den Baumstamm der mich stützen sollte und schlage mir das Schienbein auf. Dies ist das Ende meiner Sportlichkeit aus der ersten Jahreshälfte – kein Inliner Skaten mehr, kein Yoga, kein Bellicon, keine Workouts. Die genähte Wunde entzündet sich trotzdem, eröffnet sich irgendwann nach dem Fäden ziehen und hinterläßt eine unschöne Narbe. Nach einem Disco Besuch in einem Gothic Club bin ich kurz versucht mich wie in früheren Zeiten von Kopf bis Fuß mit langen schwarzen Spitzenkleidern einzudecken, aber die Vernunft siegt…
August: Ich besuche mit der wilden Wölfin und einer Freundin das Castlefest, wenige Tage später feiere ich meinen 30. Geburtstag. Gefühlt habe ich den ganzen Monat Geburtstag, ich fühle mich sehr geliebt. Ende August ernte ich die ersten reifen Zwetschgen.
September: Mein Freund und ich fahren an die mecklenburger Seenplatte und haben einen wundervollen Urlaub im Müritzer Nationalpark. Wir nutzen die Nähe zu Berlin und fahren noch einmal zu Betty die mich mit tollen Ölen, Tinkturen und Hexenpflanzen eingedeckt. Wenig später erf+llt sich mein Traum und ich reise mit der Wölfin und wunderbaren Menschen nach Glastonbury in England.
Oktober: Ich genieße die England-Nachwehen, bin sehr kreativ, bastle mir einen Morrigan Anhänger und kaufe mir das wunderschöne The Wild Unknown Tarot Deck. Als wir meine Tante besuchen fahren wir zu den Helfensteinen bei Zierenberg in Hessen und ich genieße diesen Kraftort sehr. Der Herbst nähert sich mit riesigen Schritten, ich beginne zu stricken und freue mich über das bunte Laub.
November: In der Nacht auf den 1. November feiere ich ein tolles Samhain Ritual mit Freunden, kurze Zeit später fahre ich mit meinem Freund nach Dänemark an die Nordsee und lerne das Meer zu lieben. Danach habe ich eine weitere Woche Urlaub die wir zu Hause genießen.
Dezember: Es weihnachtet sehr, ich bin dieses Jahr vollkommen in Stimmung. Leider bin ich immer wieder krank, aber in den Phasen dazwischen schmücke ich unser Haus, beherberge Besuch und zeige ihm verschiedene Weihnachtsmärkte. Jul feiere ich im Kreise meiner Lieblingsfrauen während ich Heilig Abend endlich wieder mal im Familienkreis begehen kann.

Musikalisches:

Bestes Album
Daughter – If You Leave

Bester Song
Daughter – Youth

Bestes Konzert
Wardruna auf dem Castefest

Bestes Musikvideo
Of Monsters and Men – Love Love Love

Rückblickend bin ich besonders glücklich über dieses Jahr, weil ich es geschafft habe meine Träume zu leben. Ich war mutig und habe vieles von dem was ich mir vorgenommen habe umgesetzt. Ich war aktiv und habe viel für meine Gesundheit getan, bin gereist und habe einige wunderschöne Flecken dieser Erde besucht. Nachdem ich mich lange nach einer spirituellen Gemeinschaft gesehnt habe durfte ich dieses Jahr so viele Menschen auf einmal kennenlernen die auf gleichen Pfaden unterwegs sind. Ich hatte Zeit für meine Freundinnen und habe wunderbare Zeit mit ihnen verbracht und an meiner Seite war stehts mein liebender Freund der jede mit mir alle Höhen und Tiefen durchsteht und mich liebt. 2014 war wirklich ein gelungenes Jahr <3

2015 – set your goals & dream big

10864760_884968108210673_824044497_nNachdem wir das alte Jahr noch einmal gewürdigt und losgelassen haben geht es im nächsten Schritt darum das neue mit offenen Armen & Herzen zu erwarten. Ich bereite mich gerne mit vielerlei Methoden auf das kommende Jahr vor.

Für 2015 habe ich eine „100 things to do“ Liste angelegt wie ich es zuletzt für das Jahr 2012 getan habe. Damals kam ich auf 65 Punkte und konnte am Ende des Jahres tatsächlich fast alle Punkte abhaken – ein wunderbares Gefühl so viel von dem was man sich gewünscht und vorgenommen hat auch in die Tat umgesetzt zu haben. Dieses Jahr bin ich noch einige Punkte von 65 entfernt. Aber manchmal fällt mir wieder ein Punkt ein, wenn ich grad im Supermarkt umher schlender oder mir die Zähne putze. Auf die Liste kommt einfach alles, große Projekte und Ziele ebenso wie Kleinigkeiten. Dabei darf ruhig geträumt und ein wenig herum gesponnen werden. Du würdest gerne Urlaub in der Karibik machen? Dann rauf damit auf die 100 things to do Liste! Oder würdest du gerne umziehen in ein wunderbares neues Heim? Oder den richtigen Partner finden? Es geht nicht unbedingt darum Dinge aufzuschreiben die wir auch zu 100% verwirklichen können, es geht darum unseren Geist auszurichten und uns auf unsere Wünsche und Träume zu konzentrieren, auch auf die großen und scheinbar eher unerreichbaren. Aber natürlich gehören auch Standart-Vorsätze in die Liste. Mit dem Rauchen aufhören, in Form kommen, mehr Sport machen, Yoga, meditieren, mehr Obst und Gemüse essen. Gibt es bestimmte Bücher die du im nächsten Jahr gerne lesen willst? Menschen die du wiedersehen oder persönlichen kennenlernen möchtest? Konzerte die du besuchen oder Filme die du sehen willst? Möchtest du mehr lachen, öfter barfuß laufen oder bewußter atmen? Du merkst, so schwer ist es vielleicht gar nicht mehr als 3 Punkte aufzuschreiben.

Jetzt geht es ans Eingemachte. Als nächstes erstelle ich Kategorien. Zum Beispiel „Liebe“, „Gesundheit“, „Körper“, „Ernährung“, „Spiritualität“, „Familie“, „Gemeinschaft“… Zu jeder Kategorie schreibe ich auf was ich im kommenden Jahr erleben, verwirklichen, erschaffen und leben möchte. Eine wunderbare Manifestationsübung ist es die Formulierungen so zu wählen, als hätte man das gewünschte bereits erreicht. Wenn man die Kategorie „Körper“ gewählt hat könnte die Ausführung zum Beispiel lauten: „Ich fühle mich in meinem Körper absolut wohl, ich schätze jeden Zentimeter und bin dankbar und glücklich. Um meinem Körper Gutes zu tun und Selbstliebe zu praktizieren nähre ich ihn mit viel frischem biologischen Obst und Gemüse. Jeden Tag trinke ich Säfte- oder Smoothies und ernähre mich ausgewogen. 4x in der Woche gehe ich laufen, Inlineskaten oder schwimmen und fast jeden Tag praktiziere ich 15 Minuten Yoga. An Tagen in denen ich viel Zeit habe genieße ich noch mehr Zeit auf meiner Yogamatte. Mein Körper ist beweglich, schmerzfrei und voller Kraft. Ich fühle mich in meiner Haut so gut wie nie zuvor, passe in meine Lieblingskleidung und habe das ideale Gewicht.“ Du kannst bei der Formulierung so spezifisch und ausschweifend sein wie du magst.

Schlussendlich fertige ich gerne, wenn ich dazu noch Zeit und Muße habe, ein Visionboard für das kommende Jahr an. Dazu nehme ich einen großen Bogen Karton in einer beliebigen Farbe und beklebe ihn mit Bildern die zu meinen Zielen, Träumen und Wünschen für das Jahr 2015 passen. Das Board kann ganz minimalistisch sein oder ein Feuerwerk an Bildern und Farben. Du kannst einzelne Bereiche für deine Kategorien erstellen oder alles wild und durcheinander gestalten. HIer einige Beispiele die ich im Netz gefunden habe:

Quelle: Louise Gale Art & Design
Quelle: Caelen Huntress
Quelle: Theodora Ofosuhima

 

Quelle: Lupus Interrupted
Quelle: We heart it

Das Visionboard kannst du dann an einen Ort hängen an dem du es oft siehst um dich an deine Ziele und Wünsche zu erinnern. Eine schöne Übung ist es jeden Tag beim Anblick des Visionboards für einige Momente inne zu halten und dich mit geschlossenen Augen auf deine Wünsche zu konzentrieren. Wenn es sehr viele sind kannst du dir auch einfach einen Lebensbereich heraus suchen und dir dann in allen Details, Farben, Bildern, Gerüchen und Geräuschen vorstellen genau diese Version deiner Zukunft zu leben. Lass die Bilder wie einen inneren Film ablaufen und versuche in Kontakt mit dem dazugehörigen Gefühl zu kommen, mit der Dankbarkeit, der Freude, dem Genuß, der Leidenschaft usw. die du spüren würdest wenn du genau diese erfüllten Träume und Wünsche leben würdest.

Wie auch immer du dich auf das kommende Jahr einstimmst. Ich wünsche dir ein wunderbares, erfülltes Jahr 2015! :*

Von Julzeitstimmung und Wikingermützen

OLYMPUS DIGITAL CAMERAPassend zur eher besinnlichen, ruhigen Vorjulzeit ist auch in hier im Blog etwas Ruhe eingekehrt. Hinter mir liegt eine Zeit der Rückschau und ein Blick auf die Zukunft. Ich durfte mich zurückziehen in mein Inneres, über vieles nachdenken und Dinge verarbeiten. Es hieß neues Willkommen zu heißen und bald darauf wieder Abschied zu nehmen. Träume weben und sie wieder loslassen. Schmerz und Freude liegen oft nahe beieinander.
Ich liebe diese Jahreszeit, schaffe ich es doch meistens mich aus dem Konsumtrubel herauszuziehen und mich auf das zu konzentrieren was mir wichtig ist. Liebe, Freundschaft, Familie, Freude und Besinnlichkeit. Meine Geschenke sind gefunden, gebastelt, verpackt, Julgrüße verschickt, Päckchen auf den Weg zu Freunden. Wenn es früh dunkel wird entzünde ich Kerzen in unserem Heim, mummel mich in eine Decke ein und leg mir eine Wärmflasche auf den Körper. Dann versinke ich in Bücher oder eine fesselnde Fernsehserie, schreibe meine Gedanken nieder oder bin kreativ.

julzeit1 julzeit2Die Wilde Wölfin hat kürzlich bei Youtube eine schöne Playlist mit ihren liebsten Weihnachtslieder hochgeladen, hier habe ich noch eine Liste mit heidnischen Yule-Songs erstellt.

Im Übrigen bin ich meinen treuen Lesern noch mein letztes Strickwerk aus dem November schuldig. Mein Freund und ich habe uns eine herbstliche Auszeit in Dänemark gegönnt. Passend zur Location habe ich für einen Bekannten eine Wikingermütze gestrickt

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFür diese Auftragsarbeit hatte ich mir einige Anleitungen herausgesucht und meinen Bekanntebn wählen lassen. Eine mir Bart sollte es sein, ich fand diese hier am schönsten obwohl es auch witzige Versionen mit Hörnern gab. Also machte ich mich nach dieser Anleitung an dir Arbeit.

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ein Rehlein steht im Walde

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Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe meine Midsummers Night Dream Kapuze doch verschenkt damit sie jetzt das feenhafte Haupt der Wilden Wölfin schmückt. Also musste eine neue Kopfbedeckung her, denn der Winter wird kommen und schon jetzt ist die Temperatur um einige Grad gefallen. Daher habe ich mich für ein weiteres Werk aus dem wunderbaren Elfenstrick entschieden und mir eine Rehmütze gestickt. Ich bin schon ein klein wenig verliebt in sie und freue mich auf kältere Tage um sie auszuführen. Die kleinen Geweihe durfte ich für die vorherige Kapuze ja schon einmal üben. Interessanterweise sind sie ganz unterschiedlich geworden obwohl ich beide komplett gleich gestrickt habe. Das gefällt mir jedoch sehr gut denn in der Natur sind sie kleinen Hingucker ja auch nicht 100% symeterisch.

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Das Strickmuster war wiedereinmal wunderbar einfach und strickte sich sehr schnell von der Hand. Im Vergleich zu den vorherigen Werken war die Mütze relativ günstig da ich noch Wolle für das Geweih übrig hatte und nur 2 weitere Knäuele für Mütze und Innenohren brauchte.

November

november

Während normalerweise zu dieser Jahreszeit der erste Frost über das Land zieht und Herbststürme um die Häuser wehen scheint draußen gerade zu trotzig frühlich die wärmende Sonne, das Termometer zeigt heitere 17°C und ein warmer Wind weht zum weit geöffneten Fenster hinein. Einen so warmen Herbst durfte ich noch nicht erleben und während ich es auf der einen Seite genieße – frieren ist mir sehr zuwider – hoffe ich doch innerlich auf einen Wetterumschwung. Viele Bäume stehen hier noch in ihren fast komplett grünen Laubkleid, doch Tag für Tag kann man beobachten wie auch ihre Blätter sich langsam verfärben. samhain

Vorgestern hatte ich einen wundervollen Samhain Abend mit lieben Menschen meiner Englandgruppe sowie vielen neuen, netten Gesichtern. Es war so warm das wir mit offenen Jacken durch die Nacht zu einer großen Höhle wandern konnten in der wir unser Ahnen-Ritual feierten. Auf dem Rückweg begleitete uns ein wunderschöner Sternenhimmel und ein atemberaubender riesiger Halbmond der tief am Horizont stand.

Sonst gestaltet sich der Novemberanfang ruhig und kreativ. Den gestrigen Tag verbrachte ich bastelnd, malend und werkend im Wohnzimmer unseres trauten Heims. Was im November auf mich wartet:

*viele Liter heißer Tee
*basteln und schaffen von Julgeschenken
*entspannte Tage mit dem Liebsten
*Wiedersehen von Freunden
*stricken
*mein liebster Waldorfmarkt
*den Garten frostsicher machen
*viele Bücher die gelesen werden wollen

herbst

 Wie sieht euer November aus?

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