Juni Liebe & unser Beltaine in Glastonbury

Wow, bald ist schon die erste Hälfte des Jahres 2017 ins Land gezogen. Die erste Jahreshälfte zählt blogtechnisch nicht unbedingt zu meinen Hochleistungen. Gerade einmal acht acht mal habe ich es geschafft zu bloggen, meist ein Beitrag pro Monat. Was ist denn da los?
Natürlich hat gerade in der Anfangsphase unser Rising Women Tribe Projekt eine Menge Zeit gefressen. Dafür haben wir schon viele kleine und große Erfolge verbuchen können und freuen uns sehr auf die kommenden Veranstaltungen im Sommer. Nachdem unser Rotes Zelt in Hattingen so viel Anklang gefunden hat, veranstalten wir am 2. Juli in Herten ein weites Rotes Zelt im Ruhrpott und nur ein Wochenende später, findet unser Tagesworkshop Sister Tribe – feel the vibe in Herford statt.
Ein weiteres Projekt nimmt mich momentan in jeder freien Minute in Anspruch und erfüllt mich mit Vorfreude, Aufregung und einigen Ängsten gleichzeitig. Wenn große Träume wahr werden, ist dort stets auch schnell die Angst vor dem Versagen, der Perfektionismus und die leisen Stimmen des Zweifels. Aber sie geben sich schnell zufrieden und werden leiser wenn sie bemerkt, anerkannt und gewürdigt werden.


In der Zeit vor unserem Handfasting waren wir eine Woche in Glastonbury um dort Beltaine zu feiern. Nachdem ich in den letzten Jahres jeden Herbst in Glastonbury zu Gast war, ist es ein ganz besonderes Erlebnis gewesen eines meiner Lieblingsfeste dort zu feiern. Einen schönen Eindruck der Festlichkeiten vermittelt mein kleiner Videomitschnitt.
Für alle die sich das ganze Ritual ansehen möchten gibt es ein sehr schönes Video auf Youtube:

Glastonbury im Mai hat im Vergleich zum Spätsommer einen ganz eigenen, besonderen Reiz. Das Wetter war überwiegend sonnig und warm, der Weißdorn blühte und die Menschen waren gewohnt freundlich und herzlich. Neben den Festlichkeiten, der Drachenprozession am Vortag des 1. Mai, unseren schönen Ausflügen und einem wundervollen, spontanen, kraftvollen Ritual und Bad in der White Spring mit unserer lieben Margo Awanata, schlossen wir unseren Aufenthalt mit einem grandiosen Konzert von Damh the Bard ab.

Tja und wenn mit all dem nicht schon genug Zeit beansprucht wäre, stecke ich auch noch mitten im Kurs „Intuitiv Plant Medicine“ von Asia Suler. In der Zeit von Beltaine bis zur Sommersonnenwende widme ich mich dem Pflanzenreich, meinen Pflanzenverbündeten, schamanischen Techniken, der Traumarbeit und vielen mehr. Eine Arbeit von der ich jetzt schon weiß, dass sie die acht Wochen übersteigen wird, denn jedes Thema bietet genug Raum, Stoff und Erfahrungen um noch viel tiefer einzutauchen.

Frohen Mutes blicke ich über den Juni hinaus auf die zweite Jahreshälfte und bin mir sicher, bald wieder mehr Zeit zum bloggen zu finden <3

Unser wundervolles Handfasting

Heute sind es schon 21 Tage, die vergangen sind seit mein Mann und ich uns in Irland noch einmal ein Eheversprechen gegeben haben. Bereits kurz nach unserer Verlobung im November 2015 stand für uns fest, dass wir uns nicht nur standesamtlich trauen lassen wollten, sondern auch ein Handfasting feiern möchten. So genossen wir im Juli 2016 unsere standesamtliche Hochzeit und widmeten uns kurze Zeit später der Planung für unsere keltische Zeremonie.

Welcher Ort wäre passender für ein solches Ritual als die Insel, die nicht nur eine der größten Lieben meines Lebens ist, sondern auch noch der Ort, an dem ich an jenem verregneten Novembertag im vorletzten Jahr meinen Heiratsantrag bekommen habe?! Wir wussten: Unser Handfasting wird in Irland stattfinden!

Statt einer pompösen Feier mit vielen Menschen, luden wir nur enge Freunde mit einem Sinn für unsere Art der Spiritualität ein, eine Woche mit uns in Irland zu verbringen. –Funfact am Rande: Es ist bei weitem günstiger für fast 20 Menschen eine Woche lang eine Unterkunft in Irland zu stellen, als eine Boho-Hochzeit an einem einzigen Nachmittag und Abend zu feiern.-
Gemeinsam verbrachten wir sieben Tage in einem gemütlichen großen Cottage am Fuße eines Berges nahe Sligo. Die Zeit vor und nach dem großen Tag verbrachten wir mit wunderschönen Ausflügen in die Umgebung. Eirè beglückte uns mit einem unglaublichen Wetter. Jeden Tag gab es sommerliche 20 Grad, Sonne und blauen Himmel.

Das Handfasting fand am ersten Vollmond nach Beltane statt. In einer Prozession ging es hinauf auf einen schön gelegenen Hügel zu einem megalithischen Court Tomb. Dort erwartete uns unsere Freundin und Ritualleiterin Aine. Unsere Freundinnen Ravena und Betty räucherten alle Teilnehmenden ab und schon bald standen wir alle im Kreis im Herzen dieses mystischen Platzes.
Im Rahmen des Rituals wurden wir unter anderem als Paar durch die vier Elemente geführt, mussten den Stürmen des Lebens trotzen, uns gegenseitig reinen Wein einschenken, gemeinsam durchs Feuer gehen und uns gegenseitig Halt und Stütze geben. Darauf hin kamen wir zum Kern des Handfastings, bei dem sich das Paar die Hände reicht und diese mit einem sogenannten Handfasting Cord – einem meist gewebten oder geknüpften Band – zusammen gebunden werden. Während wir mit gebundenen Händen im Zentrum des Kreises unserer Liebsten standen, wurde uns erneut ein Eheversprechen abgenommen bevor wir einen irischen und einen druidischen Segen erhielten.

Bevor das Ritual mit Wein und Kuchen zum Ende kam, hatten wir großen Spaß bei einem gemeinsamen Kreistanz, der für allgemeine Erheiterung sorgte und uns noch Tage und Wochen später einen Ohrwurm verpasste.
Glücklich und bewegt fuhren wir Abends zurück in unser Cottage, warfen den Grill an, labten uns an dem großen Buffet zu dem jeder etwas beigesteuert hatte, lachten und redeten, tanzten zu den Klängen von Gitarre, Bodhrán und Flöte und lauschten gälischem Gesang bis tief in die Nacht.

Unsere Hochzeit im letzten Jahr war einfach wunderschönen, eine wahre Traumhochzeit, die mir immer in Erinnerung bleiben wird. So ganz anders und so wundervoll war unser Handfasting in diesem Jahr. Nach all dem Stress um die Organisation unserer großen Boho-Feier, war ich dieses Jahr die Gelassenheit in Person. Es gab keinen wirklichen Plan, dieses Mal lies ich einfach alles laufen, überzeugt davon dass es sich fügen würde und genau so wird, wie es sein soll. Es gab nur die mündliche Einladung an unsere Gäste, das Cottage, die Hin- und Rückreise. Erst einen Abend vor dem Ritual sprachen wir erstmals etwas näher über Ablauf und Organisation. Mein Mann und ich ließen uns größtenteils einfach treiben und überraschen. Obwohl es im Vorhinein auf privater und zwischenmenschlicher Ebene viele Unruhen und Konflikte gab und sich das Frühjahr dieses Jahres als wirklich anstregend, kräfte- und nervenzehrend zeigte, in Irland fühlte sich alles nur noch hundertprozent richtig an. Alles war genau so gekommen wie es sein sollte und es waren genau die richtigen Menschen dort. Im Vorhinein war so viel passiert, was schlussendlich nicht nur reinigend sondern auch bereichernd gewesen ist und uns als Paar noch enger zusammen gebracht hat. Der Ort war perfekt, das Wetter war perfekt, die Stimmung war perfekt. So intensiv und berührend unsere Hochzeit war, so bewegend und ergreifend war unser Handfasting. Eine unvergessliche Zeit, für uns und für unsere Gäste.

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Sunday Sweets


Happiness cannot be traveled to, owned, earned, worn or consumed. Happiness is the spiritual experience of living every minute with love, grace, and gratitude. -Dennis Waitly

Nach einer längeren Pause ist mir dieses Wochenende mal wieder nach meinen Sunday Sweets. Die Idee dazu hatte ich schon vor zwei oder drei Tagen, denn die vergangenen zwei Wochen war ich zeitweise etwas mies drauf. Kraftlos, müde und allem voran seeeehr lustlos. Was hilft das besser als sich auf das zu fokussieren, wofür man dankbar ist?!

  • Vergangenes WE haben meine Mädels und ich es endlich geschafft, mein JGA-Revival zu feiern. Da wir letzten Sommer so viel Spaß hatten, wollten wir gerne nochmal zusammen ausgehen und das Tanzbein schwingen.
  • Endlich mal wieder einen Yoga-Worksohp besucht. Es ging um Ernährung, grüne Smoothies und natürlich auch um Yoga <3
  • Momentan schaffe ich es tatsächlich jede Woche mindestens 1x ins Yogastudio und das tut unheimlich gut. Es zeigen sich auch schon erste Fortschritte hinsichtlich Kraft, Gleichgewicht, Ruhe und Beweglichkeit.
  • Von meinen Mann überrschanderweise einen ganz tollen Strauß Rosen zum Valentinstag bekommen.
  • Auf dem Geburtstag einer Freundin gewesen, angegrillt, super leckeren Kuchen gegessen und mit meinem Geschenk für Freude gesorgt.
  • Ein neues Buch gefunden – Strala Yoga – mit ganz vielen bebilderten Übungsreihen. Find ich super 🙂
  • Lustige Stunden auf der Arbeit gehabt und viel gelacht.
  • Wieder einen Schritt weiter gekommen mit dem Projekt „Hausrat ausmisten“ und erfolgreich einige Sachen bei ebay losgeworden.
  • Ganz viel mit wundervollen Menschen ausgetauscht und viel Liebe bekommen.
  • Spontan meine Freundin auf der Arbeit besucht und einen netten Plausch gehabt.
  • Sonnenschein, erste Frühlingstemperaturen und Schneeglöckchen genoßen.
  • Mit den Katzen geschmust.
  • Meine tolle gebatikte Manduka-Yogatasche war gestern in der Post.
  • Dieses WE noch auf zweit weiteren Geburtstagen gewesen/eingeladen.

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

2016 loslassen & dankbar sein

Ganz meiner Tradition folgend, gibt es einen Jahresrückblick. Wie im letzten Jahr, habe ich mich dabei an den Fragen von Leonie Dawson orientiert.


Welche Träume konntest du umsetzen/sind in Erfüllung gegangen?
2016 stand für mich eindeutig unter dem großen Stern der „Veränderung“. Vieles davon sind tatsächlich Träume die sich erfüllt haben. Allem voran natürlich unsere wunderschöne Hochzeit im Sommer. Darüber hinaus habe ich zwei neue Orte bereist, denn wir unsere haben Flitterwochen in der Bretagne verbracht und waren erstmals in Cornwall. Da ich eine leidenschaftliche Weltenbummlerin bin, ist jede Reise ein erfüllter Traum. Unerwartet tat sich noch in unseren Flitterwochen ein Jobangebot für mich auf. Seit November habe ich eine neue Stelle, die auch noch alles erfüllt was ich mir von meinem Job erträume. Im Sommer habe ich Iron Maiden in Berlin live gesehen – wovon ich schon seit meiner Jugend geträumt habe. Um das Fass zum Überlaufen zu bringen wäre da natürlich noch mein Herzensprojekt, der Rising Women Tribe den meine Freundin Ravena und ich dieses Jahr ins Leben gerufen haben. Vielleicht sollte ich 2016 einfach das Jahr der erfüllten Träume nennen?!?

Welche Erfolge kannst du verbuchen und was hast du aufgeben müssen?
Ich habe meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie sehr erfolgreich abgeschlossen, habe mich zur Entspannungstrainerin ausbilden lassen und mich bei der Bewerbung auf meine jetzige Stelle durchgesetzt. Dieses Jahr habe ich so viel abgenommen wie seit 12 Jahren nicht mehr, eine grandiose Hochzeit geplant und gefeiert, zusammen mit meinem Mann zwei Monate lang auf Zucker verzichtet und dadurch viel gewonnen und gelernt. Nach vielen Jahren habe ich mich getraut und mir Dreads erstellen lassen, habe Ariel Yoga getestet und für mich entdeckt, mich beim klettern gesteigert, einiges genäht und meine Skills an der Nähmaschine verbessert. Nach sehr langer Zeit habe ich den Mut gehabt mich von jemandem zu lösen, dafür habe ich 2016 neue, wunderbare Menschen kennen und lieben gelernt. Außerdem habe ich erfolgreich die Detox yor Life Challenge durchgezogen und mächtig ausgemistet.
Leider habe ich mich nicht wie geplant zur HP Prüfung im kommenden Frühjahr angemeldet. Der Garten lag wieder etwas brach, obwohl ich dort dieses Jahr wieder mehr tun wollte.

Ich habe mich verändert durch…
Unsere Hochzeit – irgendwie verändert einen das schon. Mal wieder habe ich viele Ängste überwunden und mich intensiv mit einigen meiner Schatten auseinander gesetzt. Sehr bewegend war in diesem Jahr auch mein Südengland Aufenthalt und damit verbunden mein Bad in der White Spring.


Was war das schönste Ereignis, woran wirst du dich zurück erinnern?
Wie man sich wohl denken kann – unsere Hochzeit. Aber darüber hinaus gab es so viele weitere, wunderschöne, intensive Momente <3 Die Landschaften Cornwalls und der Bretagne, mein Junggesellinnenabschied, Besuche in meiner Herzensheimat Hessen, mein Lieblings-Song von Iron Maiden live, die Tage in Berlin mit meinem Liebsten, Besuche bei Freunden, Wiedersehen von Verwandten, Frühstücken mit Freundinnen, mitreißende Konzerte, Potsdam besuchen, unser Ritual im Bodmin Moor…

Welches Buch oder welchen Film kannst du auf dem Jahr empfehlen?
Am meisten und nachhaltigsten bewegt hat mich das Buch „Heilung im Licht“ von Anita Moorjani
Eine tolle Romanreihe in diesem Jahr war die „Mara und der Feuerbringer“ Trilogie
An einen explizit tollen Film kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern, ich habe dieses Jahr vorzugsweise Serien geguckt.


Woran musst du noch arbeiten?
Mich nicht selbst zu sabortieren.

2016 hat mir die Gelegenheit gegeben…
Mich meinen Schatten zu stellen, neues auszuprobieren, viele Neuanfänge zu wagen, Veränderung zu leben, mich aus alten, schädlichen Bindungen zu lösen.

Ich bin glücklich und stolz…
Dieses Jahr so viele meiner Träume erüllt & gut auf mich geachtet zu haben.

Welche Aussicht hast du im Jahr 2017?
Die Arbeit mit dem Rising Women Tribe geht richtig los, darauf freue ich mich wie bolle. Ich habe einige Ideen für den Glowing Life Blog. Natürlich werde ich wieder viel reisen, unterem anderem verschlägt es mich endlich wieder nach Irland. Dort werden wir ein sicherlich wundervolles Handfasting im Kreis unserer engsten Freunde feiern. Dank einem super tollen Weihnachtsgeschenk startet das neue Jahr wieder mit Yoga. Mein Mann und ich werden uns ab dem 1.1. wieder an zwei komplett zuckerfreie Monate wagen und wenn ich genug Durchhaltevermögen habe, werde ich dieses Mal noch länger an der Sache dran bleiben.

November

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Wow – die Zeit fliegt. Nach altem heidnische Jahreskreis hat gestern das neue Jahr begonnen. Vor uns liegt die dunkle Zeit, welche zur Wintersonnenwende ihren Höhepunkt erreicht. Daraufhin werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt -kaum merklich- zurück in unsere Welt. Im November werde ich…

*das bunte Laub der Bäume genießen

*durch herabgefallenes Laub rascheln

*die „let there be om“ Challenge mitmachen

*meine Tätowiertermine fürs kommende Jahr an zahlen

*neuen Stoff kaufen und mich an die Nähmaschine setzen

*viele liebe Menschen treffen und wiedersehen

*endlich wieder klettern gehen

*Arzttermine abhaken

Außerdem möchte ich an der 30 days of gratitude Challenge teilnehmen. Meine täglichen Gedanken dazu findet ihr auf meiner Facebook Seite.

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Sunday Sweets

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Gratitude opens the door to … the power, the wisdom, the creativity of the universe. You open the door through gratitude. – Deepak Chopra

    Nach all den Wochen wird es doch Zeit, wieder zu meiner Sunday-Sweets Tradition zurück zu kommen. Jeden Sonntag sammle ich, wofür ich im Rückblick auf die vergangene Woche dankbar bin.
  • Das letzte WE mit eingerechnet, bin ich dankbar nach 15 Jahren des wünschen, unsicher seins und des „nicht so recht trauen“ eine Entscheidung getroffen zu haben. Ich habe mir Dreads machen lassen.  Dankbar dafür, dass ich die Prozedur trotz alle Schmerzen gut überstanden habe. Dankbar für das viele positive Feedback meiner Mitmenschen. Dankbar für meine liebe Freundin die mit mir den weiten Weg nach Hessen auf sich genommen hat, um mir Gesellschaft zu leisten und mir beizustehen. Dankbar für viele tolle Frisuren die ich schon richtig gut hinbekommen und dankbar dafür, an eine tolle Dreaderin geraten zu sein die etwas von ihrem Handwerk versteht und über dies einfach super lieb und sympathisch ist.
  • Ich bin dankbar für für den wundervollen Herbst, die mystischen Nebelbänke, buntes Laub, bunt wirkende graue Regentage, meine Dicke Bettdecke in die ich mich zu kuscheln liebe, mit einer Wärmflasche und kuscheligem Pyjama.
  • Diese Woche ist das zweite Kochbuch meiner liebsten Kochbuchautorin eingetrudelt. „Ohe She Glows For Everyday“. Sooooo leckere Rezepte, schöne Bilder und Anregungen. Hach, Dankbarkeit für Bücher ist immer super.
  • Dankbarkeit empfinde ich auch für die Dienste der letzten Woche. Auch wenn es stellenweise anstrengend und turbulent war, immer hatte ich nette Kollegen an der Seite und wurde unterstützt. Ich durfte eine neue, sehr nette Kollegin kennenlernen und mit ihr arbeiten. Außerdem hatte ich den ersten richtig ruhigen Spätdienst seit meinem Urlaub.
  • Meine Freundin und ich schenken und jedes Jahr einen selbstgemachten Adventskalender. Dieses Jahr kann ich erstmals sagen, dass ich schon im Oktober statt erst kurz vor knapp im Dezember alles zusammen habe und fertig bin. Das freut mich total.
  • Ich bin dankbar für den Fund eines ganz kuscheligen günstigen Poncho. Ich liebe kuschelige Herbstkleidung!
  • Darüber hinaus bin ich dankbar für meine Ehe, Zweisamkeit und liebevolle Worte.
  • Last but not least empfinde ich Dankbarkeit für den gestrigen Abend, Besuch und Wiedersehen von Freunden, tanzen in der Discothek mit anschliessender kurzer Nacht, dafür aber leckerem Frühstück und einem wunderschön sonnigen Herbsttag heute.

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Sacred Morning Routine – wie ich in den Tag starte

morning routine

Thank you for the blessings and guidance every day
Thank you for the wisdom and showing me the way
Clarity and vision I am always on my path
Thank you for prosperity and playful inner child
Thank you for the laughter and a joyful heart
Clarity and vision I am always on my path
Lindie Lila – Blessings

Zugegeben, es gibt diese Morgen, da drücke ich gefühlt zehn Mal auf den Schlummerknopf meines Weckers, kann mich kaum aus dem Bett heben, stürze daraufhin zügig ins Bad und kurz darauf aus dem Haus. Früher war dies keine Seltenheit, aber mittlerweile habe ich es geschafft am frühen Morgen Raum für ein bisschen Spiritualität und Besinnung zu finden. Innehalten, in mich gehen und mich mit einem Gebet einzustimmen ist eine wundervolle Möglichkeit um den neuen vor mir liegenden Tag zu begrüßen.
Damit ich ungestört bin und auch meinen Mann nicht aus dem Schlaf reiße, habe ich in unserem Wohnzimmer einen kleinen Altar hergerichtet. Dort entzünde ich am frühen Morgen ein oder zwei Kerzen, manchmal auch etwas Räucherwerk. Eine meiner liebsten Praktiken ist das Rezitieren des Mantras Vishwa Shakti Avaham. Das erste Mal habe ich in Lisa Lister Buch „Love Your Lady Landscape“ von dieser Praktik gelesen. Vishwa bedeutet „universell“, Shakti  ist die Energie der großen Mutter, der Göttin, allem weiblichen im Universum, der Inbegriff weiblichen Urkraft schlechthin. Avaham heißt sowieviel wie „manifestiere dich, komm zu mir, lass mich wissen das du hier bist, sei in mir“. Das Mantra ist eine Art Invokation weiblicher Energie. Durch das Rezitieren des Mantras rufe ich die Energie der großen Göttin an, ich erwecke die weibliche Essenz in mir und mache mir diese bewusst. Ich bin die große Mutter, die pure weibliche Energie, jede Zelle meines Körpers ist damit gefüllt. Beim chanten nutze ich meine Mala um mich zu konzentrieren. Malas (indische Gebetsketten) bestehen traditionell aus 108 Perlen, da Mantras 108 Mal rezitiert werden. Bei jeder Wiederholung, lasse ich eine Perle durch meine Finger gleiten. Manchmal spreche ich das Mantra laut, manchmal nur im Geist, ich flüstere oder singe es. Dabei ruht mein Blick auf dem Sri Yantra. Yantras sind geometrische Diagramme die in ihrer Symbolik tiefsinnige und komplexe Zusammenhänge darstellen und unter anderem als Meditationshilfe dienen um sich zu fokussieren. Das Shri Yantra gilt als das heiligste und bedeutendste Yantra. Shri ist ein Ehrentitel für Devi – die Göttin.

Nachdem ich mich auf das Mantra eingestimmt habe, ziehe ich gerne noch eine Tarotkarte für den Tag. Im Anschluss spreche ich ein Gebet und wende mich in Dankbarkeit an meine Spirits. Ich singe auch gerne noch ein oder zwei Lieder. Eines meiner Liebsten zu diesem Zweck ist das oben Zitierte Lied „Blessings“ von Lindie Lila.

 

Unsere wundervolle Boho-Hochzeit

Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt,
und die Phantasie bestickt hat.
Voltaire

Heute vor 44 Tagen haben mein Mann und ich uns das Ja-Wort gegeben. Ehrlich gesagt war ich nie die Art Frau, welche von einer großen Prinzessinenhochzeit geträumt hat. Weder Kutsche mit weißen Pferden, noch Turteltäubchen, Festbankett oder Liveband schwebten mir vor. Aber so ein klein wenig romantisch bin ich dann doch, zumindest in weiß heiraten, das schwebte mir vor. Schon vor der Verlobung beschossen wir, später nur im kleinen Kreis zu feiern und kein großes Brimnorium aus der Hochzeit zu machen. Während der Vorbereitung unserer Feier, geriet ich jedoch mehr und mehr in den Strudel der Möglichkeiten. Eine neue Welt tat sich auf – eine Welt der Erlebnislocations und des Hochzeitswahnsinns. Plötzlich wurde ich überall nach einem Farbkonzept gefragt, nach Richtung, Motto und Art der Feier. Was sollte sich als roter Faden durch diesen Tag ziehen und sich überall wiederfinden? Brautmagazine überschlugen sich vor Ideen und plötzlich merkte ich, dass ich – Schock! -mit meiner ursprünglichen Vorstellung von einer kleinen Hippie-Hochzeit mit Blumenkranz im Haar voll im Trend lag. Immerhin erleichterte mir dieser Trend die Planung, egal ob Location, Kartendesigner oder Tortenbäckerin, mit „Hippie“ bzw. „Boho-Hochzeit“ konnte jeder etwas anfangen. Boho, dass kommt von Bohemian und scheint unter anderem zu betiteln, was ich mir unter einer legeren aber dennoch festlichen Gesellschaft vorstellte, bei der die Frauen in hellen, weiten Kleider mit nackten Füßen und Blumen im Haar kommen dürfen und die Männer durch Hosenträger, Fliege und sommerlichen Baumwollhosen glänzen.
Am liebsten hätten wir einfach unter freiem Himmel, auf einer großen grünen Wiese oder einer Waldlichtung geheiratet. Aber schnell wurde mir klar, dass mir das deutsche Klima einfach zu unsicher ist. Auch die Idee vom mieten eines Raumes und der eigenen Organisation von Catering und Co war schnell verworfen. Unsere Hochzeit wollten wir einfach nur genießen, uns und unsere Gäste bedienen und einfach Fünf gerade sein lassen. Ein Rundumsorglospaket sollte her! Eine Sommerhochzeit im Ruhrgebiet nur sieben Monate im Voraus zu planen stellte sich als enorm kurzfristig und dadurch etwas schwierig heraus. Daher fiel der Termin auf einen Freitag, schnell waren Standesamt und Feierlichkeiten am gleichen Ort reserviert und es ging an die Details. Statt auf einer Wiese würden wir in einem Schloss heiraten, aus dem intimen Kreis wurden ca. 45 Gäste. Nach der Verlobung im November folgten Anfang des Jahres die „save the date“ Karten und im Frühjahr die offziellen Einladungen (inkl. bebildertem Flyer um den Dresscode „Hippe & Boho“ zu erklären).
Unsere Ringe liessen wir bei einer befreundeten Goldschmiedin anfertigen, das Tortendesign übernahm Zuckersüß & Rosarot aus Oberhausen – übrigens sah unsere Torte so aus – einen Metal & Alternativ kundigen DJ vermittelte uns die Trauzeugin und eine Harfenistin empfahl uns das Schloss. Nach langem Suchen fand ich auch einen Floristen der Blumenhaarkränze und Wildblumenbrautsträuße anfertigt.
Nach der Phase der Planung und Vorfreude, die sehr stressfrei und entspannt verlief, traf am Tag der Hochzeit noch meine Visagistin bei uns zu Hause ein und half mir und meiner Trauzeugin bei unserem Styling. Mein Mann und ich verabschiedeten uns vorher und sahen uns erst im Trauzimmer vor unseren Gästen wieder.
Was folgte war eine wirklich wunderschöne, entspannte, lustige und leichte Hochzeit. Den Rückmeldungen nach hatten nicht nur wir, sondern auch unsere Familie und unsere Freunde, einen wundervollen Nachmittag und Abend. Nachdem ich kürzlich die Fotos unserer Fotografin Larissa Farber erhalten habe, möchte ich euch wie versprochen auch an einigen davon teilhaben lassen.

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Sunday Sweets Spezial – Flitterwochen

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Gratitude unlocks the fullness of life. It turns what we have into enough, and more. It turns denial into acceptance, chaos to order, confusion to clarity. It can turn a meal into a feast, a house into a home, a stranger into a friend. -Melody Beattie

 

Während ist diese Zeilen tippe, sitze ich noch in Frankreich, genauer gesagt in der wunderschönen Bretagne, auf unserer Terrasse in der Sonne. Zu meiner linken unser verträumtes, kleines weißes Strandhaus mit den hellblauen Fensterläden, zu meiner rechten unser großer Garten und in meinem Rücken der wilde Atlantik mit seinem kristallklaren, türkisen Wasser und dem weißen Sandstrand in unserer Bucht. Das ganze Land scheint geprägt von maritimem Flair, Menhiren und großen Steingräbern die sich in der Landschaft so häufig finden wie Kirchen in Dörfern. Häusern aus Stein und blühende Hortensienbüsche bestimmen das Bild vieler Orte und der Himmel ist so klar und blau, dass ich mich ernsthaft frage was mit dem bei uns zu Hause nicht stimmt.

Ich schreibe heute – an einem Donnerstag – meine Sunday Sweets vor, weil ich gerade von solch tiefer, übersprudelnder Dankbarkeit erfüllt bin.

Hinter mir liegt eine traumhafte, einfach perfekte Hochzeit und so bereichernde, schöne Flitterwochen. Kurz nachdem wir hier in Frankreich angekommen sind, habe ich oft vergeblich nach diesem Gefühl der Dankbarkeit gesucht. Ich glaube, so kurz nach dem großen Tag, all dem Stress, der Aufregung und Anspannung, dem organisieren und feiern, dem Treffen von so vielen Freunden und Verwandten, blieb erst einmal eine Art Leere in mir zurück. Eine positive, entspannte Leere. Plötzlich war der große Tag vorbei, alles worauf man sich monatelang vorbereitet hat ist wunderbar verlaufen, die Anspannung fällt ab und wir sind ganz weit weg. Weit entfernt von den Menschen die wir lieben, der Hektik unseres Alltags, unserem zu Hause. Hier scheint die Zeit anders zu verlaufen, neue Eindrücke fließen auf uns ein. Es ist nicht ganz wie wir es erwartet hatten, statt Sommerhitze herrschen Durchschnittstemperaturen von 18Grad, ein frischer Wind weht meistens über das Land und lässt uns frösteln, dass einladend aussehende Wasser ist so bitterkalt, dass man es nur in einem Neoprenanzug auszuhalten scheint. Tagelang übe ich mich immer wieder in Achtsamkeit, versuche mich in Dankbarkeitsmeditationen und bemühe mich aufzulisten wofür ich gerade dankbar bin. Aber trotz das es uns so gut geht, wir jeden Tag genießen und ich es toll hier finde, Dankbarkeit will nicht in mir aufsteigen. Es ist, als wäre ich einfach auf eine merkwürdige, nicht unangenehme weise leer, blande, Teflonbeschichtet.

Doch vor einigen Tagen kam sie, rollte an wie eine riesige Meereswelle und schwappte über mir zusammen. Dankbarkeit, zu Tränen rührende, überwältigende, erfüllende Dankbarkeit.

Dankbarkeit für unsere Hochzeit, für das Wiedersehen all der lieben Menschen in unserem Leben, für unsere Zeit hier, die Ausflüge nach Morlaix, Roscoff, Carnac, Quimper, Rennes, Saint Marlo, zum Hügelgrab von Barnenez, auf die Insel Gavrinis mit ihrem beeindruckenden Cairn, den unzähligen Menhiren, Dolmen und Kraftplätzen wie Norte Dame de la Garde und dem Zauberwald Borceliande mit seinem Heiligtümern, Feenteichen, Wasserschlangen, Libellen und Schmetterlingen in dem das kleine Volk wachsam und trickreich ist.

Dankbar für unzählige Crêpes und Gallets, Grillabende, Fischgerichte, Amann, Chrossaints, Cidre, Chouchen, Rosé mit Pampelmusenlikör und salziges Karamel in jeder Form die in den letzten Tagen in meinem Magen und auf meinen Hüften gelandet sind.

Dankbar für jeden einzelnen Sonnenstrahl der auf meiner Haut landete und mich im außen wie im innen wärmt und erhellt hat, dafür das es kaum Regen gab und wir trotz aller Widrigkeiten zwei Mal schwimmen waren.

Dankbar für die wilde Landschaft, beeindruckende, atemberaubende Felsformationen, weiße Sandstrände, sich an Felsen brechende Wellen, Algen, wunderschöne kleine und große Tiere, ein Meer von Wildblumen, einsame Küsten und Buchten, Muscheln, Schnecken, Felder und exotische Blumen.

Dankbar für die Zweisamkeit, die romantischen Stunden, das Reden und lachen, die Entspannung und Vertrautheit, Filmabende, Spaziergänge und endlose Vorlesestunden mit meinem Mann.

Ganz besonders dankbar bin ich auch für das Schicksal, dessen Fäden sich zu einem spontanen Treffen mir Ar Gwarc’h und ihrer Familie webten mit denen wir 3 wunderschöne, erfüllende Tage verbrachten.

Dankbar für all die Heilung und Transformation <3

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Sunday Sweets

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Gratitude unlocks the fullness of life. It turns what we have into enough, and more. It turns denial into acceptance, chaos to order, confusion to clarity. It can turn a meal into a feast, a house into a home, a stranger into a friend. -Melody Beattie

Wuhhhhh, es ist ja schon wieder Sonntag. Da ich momentan irgendwie sträflich nachlässig mit meinem Sunday Sweets bin, wäre mir das doch fast schon wieder durch die Lappen gegangen… Also fix die Zeit genommen, um auf die vergangene Woche zurück zu blicken und festzuhalten, wofür ich dankbar bin:

  • Vergangenes WE hatten wir Besuch von Freunden und eine Menge Spaß zusammen. Unter anderem kam auch das Thema Snapchat zur Sprache. Seitdem hatte ich schon jede Menge Spaß mit den täglich wechselnden, lustigen Fotofiltern/Masken. Darüber hinaus nutze ich Snapchat nicht, ich mag nur die Spielerei mit den Optionen der App 🙂
  • Über Pfingsten hatte ich sehr ruhige Dienste auf der Arbeit.
  • Meine Freundin hat unser Kletter-Date abgesagt, was mir einen unverhofft freien Nachmittag geschenkt hat. Zeit für mich, dafür einmal bewusst nichts zu tun und das Leben zu genießen.
  • Nach fast einer Woche Pause wieder Sport gemacht.
  • Viele tolle und leckere neue Rezepte nach gekocht.
  • Weitere Kräutertinkturen angesetzt.
  • Es geschafft viele Termine für den kommenden Monaten zu vereinbaren.
  • Ein freier Tag ohne Termine, ganz für mich <3
  • Probestyling für die Hochzeit gehabt.
  • Eine Menge To-Dos von meinen Listen abhaken können.
  • Sogar zwei Blogeinträge in dieser Woche veröffentlicht zu haben.
  • Das mein neuen WordPress Theme besser arbeitet als das vorherige.
  • Für die wunderschöne Hochzeit auf der ich dieses WE zu Gast war. Wir hatten traumhaftes Wetter, ein glückliches Brautpaar und eine wundervolle Feier mit einer anschliessenden erholsamen Nacht vor Ort in einer der bezaubernden Suiten.

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