Fastenzeit 2017 – 7 weeks offline

by rheabambulu.tumblr.com
 

 

Vielleicht kennt ihr das auch: Ständig erreichbar sein & fast immer online.
Oft denke ich am Ende des Tages oder wenn ich nur mal ganz kurz was online erledigen wollte: „Was ist das Internet doch für eine Zeitfressermaschine!“

Nachdem ich in den vergangenen Jahren in der traditionellen Fastenzeit zwischen Karneval und Ostern mehrfach Negativtität oder alte Gewohnheiten gefastet habe, möchte ich mein Augenmerk in 2017 auf meinen Online- und damit vor allem auf meinen Handykonsum richten.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich für meinen Teil verbringe  deutlich zu viel Zeit mit meinem Handy, genauer gesagt: Mein Smartphone.
Es ist so praktisch! Den ganzen Tag über kann ich mich mit Freunden austauschen und Kontakte aufrecht erhalten. Eben mal eine Voicemail senden ermöglicht mir schnell viele Infos weiterzugeben ohne in einem Telefonat festzuhängen. Langeweile an der Bahnhaltstelle – mal eben Mails checken und bei Facebook reingucken.
Schöne Motive und tolle Momente sofort auf Instagram mit meinen Followern teilen. Bei jedem unbekannten Wort, interessanten Tipp oder einem Einfall das Handy zücken und die Suchmaschine befragen. Immer eine Kamera dabei haben und auch immer nachsehen können, wieviel Uhr es gerade ist. So manche sich wie Kaugummi ziehende Stunde im Wartezimmer eines Arztes kann kurzweilig überbrückt werden. Timer oder Wecker stellen, Musik hören, Einkaufslisten schreiben und lesen. Und so weiter und so fort…

Doch wenn ich alle 10 Minuten versucht bin auf mein Handy zu gucken, weil ich keine Nachricht verpassen will oder nicht einmal konzentriert ein Buch lesen kann, weil ich in der Zeit mehrfach Begriffe nachschlage, Querverweise weiterverfolge etc., dann wird es irgendwann echt nervig. Während ich Filme oder Serien gucke, auf Spaziergängen, beim Sport, in der Badewanne, in der Pause auf der Arbeit, beim Einkaufen, während ich ein Buch lese… Mein Handy ist omnipräsent.
Außer Nachts, da ist es lautlos am Strom in einem anderen Raum abgelegt.

Ich wünsche mir, mich wieder unabhängiger zu fühlen. Die Ruhe und Gelassenheit, nicht an mein Handy zu denken, nicht erreichbar sein zu müssen. Wieder mit Achtsamkeit und Konzentration voll dabei sein und mich wirklich auf Dinge einlassen zu können ohne durch ständiges „aufs Handy gucken“ rausgerissen zu werden.  Daher habe ich mir vorgenommen meinen Smartphonekonsum in der 40tägigen Fastenzeit vom 01. März bis zum 15. April drastisch zu reduzieren. Dazu mein Fünf-Punkte-Plan:

Back to the Roots, oder: Schön dich wiederzusehen Armbanduhr
Ich trage seit Jahren keine Uhr mehr. Wozu auch? Ich habe ja immer mein Handy dabei und kann darauf sehen wie spät es ist. Leider verführt das natürlich zu ständigem „aufs Handy gucken“, Nachrichten von Whats App und Co bleiben nicht unbemerkt und schwupps bin ich in einen Chat vertieft oder öffne zum gefühlt tausensten Mal an diesem Tag meine Facebook App.
Daher wird mein Handgelenk bald wieder von einer Armbanduhr geziert sein.

Feste Zeiten
Ich plane mir ca. drei Mal am Tag Zeit für mein Handy zu nehmen. Morgens, am Mittag oder Nachmittag und Abends. Schließlich möchte ich meine sozialen Kontakte weiter aufrechterhalten und auch geliebte Apps wie Instagram benutzen. Ein Großteil meiner Zeit geht bisher für unkontrollierte Nutzung des Handys drauf, aber es geht mir nicht darum mein Smartphone zu verteufeln und es gar nicht mehr zu nutzen. Wie heißt es so schön: Die Dosis macht das Gift.

Infos an meine Freunde
Natürlich werde ich meinen Freunden von meinem Vorhaben berichten. Nicht, dass sich jemand Sorgen macht, weil ich plötzlich längere Zeit nicht antworte. Ich werde darum bitten mich bei wirklich wichtigen, dringenden Anliegen einfach anzurufen.

Byebye Apps
Einige Apps werde ich mindestens für die Fastenzeit – und evtl. darüber hinaus – löschen. Zum Beispiel meine Facebook App inkl. Messenger. Wenn ich wissen will was bei Facebook so passiert ist, werde ich mich wie früher an meinen Computer setzen und nachsehen. Zum Glück spiele ich nichts auf meinem Smartphone, sonst würde ich die entsprechenden Apps auch direkt mit entfernen.

Flugzeugmodus
In einigen Situationen, werde ich auf meinem Smartphone einfach den Flugzeugmodus aktivieren. Wenn keine Meldungen reinkommen bin ich gleich weniger stark in Versuchung „nur mal kurz nachzulesen“ was denn da los ist auf meinem Bildschirm.

Ehrlich gesagt, hab ich dieses Jahr ganz schön Respekt vor der Fastenzeit, denn was ich vorhabe wird mir echt schwer fallen. Ich erinnere mich noch an den ein oder anderen Tag der vegangenen Jahre, an dem ich mein Handy zu Hause vergessen hatte. Wie oft ich am Tag irgendwas nachgucken wollte, automatisch in meiner Tasche nach dem Handy gewühlt habe… Es war wirklich erschreckend und darüber hinaus wirklich unangenehm. Die Gewohnheiten sitzen tief, aber vielleicht kann ich einige davon in den bald kommenden 40 Tagen dauerhaft ablegen.

Wie immer seid ihr herzlich eingeladen, euch meinem Fastenvorhaben anzuschießen und euren eigenen Handy- und/oder Onlinekonsum für sieben Wochen zu reduzieren. Wenn ihr Lust habt meldet euch bei mir, hinterlasst vielleicht einen Kommentar, bloggt über euer Vorhaben oder nutzt wie ich in der Fastenzeit den Hasttag #7weeksoff . Denn Gemeinschaft gibt Rückhalt und Motivation.
Natürlich werde ich für euch auf Glowing Life  über meine Erfahrungen bloggen.

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2017 – Wünsche, Pläne, Vorsätze

Ein frohes neues Jahr all meinen lieben Lesern!
Vor uns liegen 365 neue Tage, gefüllt mit Abenteuern, Magie und Wundern. Schon Vorsätze gefasst? Ich habe mir wie immer ein paar Gedanken gemacht, was ich verglichen mit dem Vorjahr noch ausbauen, verändern oder vertiefen möchte.

Minimalismus & Sparen
Im Fokus steht in diesem Jahr für mich auf jeden Fall das Thema Minimalismus und Geld sparen. Im Jahr 2016 hatte ich im Frühjahr die Detox your Life Challenge gestartet und dabei mächtig ausgemistet. Leider hat sich schon wieder allerhand Kram angesammelt und ich denke stark darüber nach, meinen Konsum in diesem Jahr herunter zu schrauben. Das bedeutet mehr selbst machen, weniger unnötigen Kram kaufen, erneut aussortieren, mich auch um vernachlässigte Räume wie zum Beispiel unseren Keller kümmern. Darüber hinaus will ich auch meinen Handy Konsum überdenken und eventuell eine Art Fastenzeit einlegen, in der ich mein Handy nur noch sehr beschränkt nutze, zu festgelegten Tageszeiten oder wie auch immer. Über die Details habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Stichwort: Mehr offline!
Kakebo ist ein weiteres Stichwort im neuen Jahr – eigentlich nur ein japanisches Wort für das gute alte Haushaltsbuch. Damit habe ich mich schon des Öfteren eher erfolglos herumgeschlagen, will dem Ganzen aber noch einmal eine neue Chance geben. Schließlich gehört sparsam sein auch zu meinen neuen Vorsätzen, nicht zuletzt weil ich im letzten Jahr meine Stelle reduziert habe und nun ansteht, mit weniger Geld zu haushalten.

Selbstliebe
Wundervolles Thema und natürlich ein Dauerbrenner. Im vergangenen Jahr konnte ich richtig stolz auf mich sein, denn ich habe mich in vielerlei Hinsicht sehr gut um mich gekümmert. Dies möchte ich in diesem Jahr gerne fortführen und noch intensivieren. Gesunde Ernährung spielt wie immer ein Thema, mein Mann und ich starten heute wieder mit dem Zuckerverzicht und ich hoffe, diesen dieses Mal noch konsequenter und vor allem länger etablieren zu können. Die ersten Karten fürs Yogastudio sind schon hier, der Entsafter wird entstaubt und frische, natürliche Nahrungsmittel finden ab sofort wieder Zugang zu meinem Verdauungstrakt. Letztes Jahr habe ich einige tolle Erfahrungen mit Saftkuren gemacht die ich in diesem Jahr gerne wiederholen möchte. Ich freue mich schon darauf mich wieder mehr zu bewegen, aber auch darauf weiterhin gut für mich zu Sorgen indem ich mir wirklich Zeit für mich nehme. Weg vom Freizeitstress, hin zu mehr Ruhe und Entspannung.

Ich freue mich auf das vor uns liegende Jahr und bin gespannt, was mich erwartet.

Ritual zur Verabschiedung des alten Jahres

Ich liebe die Zeit rund um den Jahreswechsel, denn ich finde das ihr eine Art natürlicher Zauber inne wohnt. Wir können uns Zeit nehmen auf vergangenes zurück zu blicken, Bilanz zu ziehen, Dankbarkeit auszudrücken, verlorenes betrauern und gewonnenes feiern.
In den Vergangenheit habe ich schon einmal etwas über das dankbares loslassen geschrieben und ebenso über Möglichkeiten zur Intentionssetzung für das kommende Jahr.
Heute möchte ich euch ein Ritual zur Verabschiedung des alten Jahres zeigen.

Eine Freundin hat zur Wintersonnenwende ein wundervolles, einfaches und dennoch kraftvolles Knotenritual beschrieben. Vor dem Ritual solltest du das hinter dir liegende Jahr noch einmal Revue passieren lassen und dir überlegen, was dich belastet, blockiert oder geschmerzt hat. Denn all diese Dinge, kannst du im folgenden los- und hinter dir lassen.
Je nach räumlichen Gegebenheiten kannst du dieses Ritual draußen oder drinnen abhalten. Gestalte dir eine schöne Atmosphäre, vielleicht möchtest du ein paar Kerzen anzünden oder ein wenig Räucherwerk verbrennen. Das Feuer welches du im folgenden entzündest bildet deinen Altar. Du kannst die Feuerstelle entsprechend ausgestalten, zum Beispiel um das spätere Feuer herum Steine, Figuren, Bilder etc. auslegen. Wenn du soweit bist, setze oder stelle dich vor die Feuerstelle, atme einige Male tief ein und aus um zur Ruhe zu kommen.

Kleines Knotenritual:

Du benötigst eine Möglichkeit ein kleine Feuer zu entzünden, zum Beispiel in einer feuerfesten Schale oder einem Kamin. Außerdem einen schwarzen Faden.

Entzünde das Feuer und nehme dir einen langen schwarzen Faden. Knüpfe nun drei Knoten und spreche dabei:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis, ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich schmerzt, lasse ich zurück in der Nacht.

Knüpfen drei weitere Konten und sag:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich belastet, lasse ich zurück in der Nacht.

Nun knüpfe die letzten drei Knoten, wobei du sprichst:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich blockiert, lasse ich zurück in der Nacht.

Wirf darauf hin den Faden mit insgesamt 9 Knoten ins Feuer um ihn zu verbrennen.

Die Formulierung der Sprüche ist variabel. Wenn du an bestimmte Dinge denkst welche du loslassen und dem Feuer übergeben möchtest, kannst du sie deinen Bedürfnissen nach umformulieren.

Nach dem Abschluss kannst du das Feuer noch eine Weile brennen lassen. Nimm dir nun Zeit dein Augenmerk auf all das Schöne, wunderbare, bereichernde und glückliche zu richten, dass dir im zurückliegenden Jahr begegnet ist. Lass die Bilder noch einmal vor deinem inneren Auge aufsteigen und spüre wie sich Dankbarkeit in deinem Herzen ausbreitet. Wenn du möchtest, sprich deinen Dank aus. Danke dem Universum, dem Leben, der Göttin oder wem auch immer für die Schönheit die dir in diesem Jahr zu Teil wurde. Wenn du möchtest, lass die Welle der Dankbarkeit von deinem Herzen aus durch deine Hände nach außen fließen und schenk sie Mutter Erde, indem du deine Handflächen auf den Boden legst oder lass sie hinaus strahlen in den Himmel indem du die Hände nach oben streckst.

Lege die Hände zum Abschluss vor deinem Herzen zusammen und lasse ein Lächeln über dein Gesicht strahlen.

Photocredits: Crystal Altar : Ritual : Fire

Von zu viel Stress & hohen Selbstansprüchen

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Es gibt diese Zeit, da komme ich meinen eigenen Ansprüchen einfach nicht nach. Wie eine große dunkle Wolke hängen Erwartungen die ich an mich selbst habe über mir. Eine Art erdrückende Aura scheint von jener Wolke auszugehen, die nur zu gerne auf mein Gemüt schlägt. Während die Vorweihnachtszeit eigentlich besinnlich sein sollte, fühle ich mich gehetzt und gestresst. Dabei ist da gar keiner, der mir Druck macht. Nur diese Stimme in meinem Ohr, die mir vorpredigt was ich alles noch zu erledigen habe.
Da wäre das Streichen einer Zimmerwand im Wohnzimmer, passend zu unserem schönen, neuen, ganz und gar grünen Sofa. Angefangene Strickwerke vollenden, Xmas – Geschenke basteln und kaufen, Pakete zur Post bringen, Karten schreiben, Fotos entwickeln, Rechnungen begleichen, dass neue Jahr planen, mich um ein neue Projekt kümmern, auf eine gesunde Ernährung achten, ausreichend Schlaf bekommen, Freunde treffen, Verwandte besuchen, Katzen beschmusen, einige angefangene Bücher zu Ende lesen, Haushalt, kochen & Co nicht zu vergessen und bei alle dem ab und zu mal alle Fünfe gerade sein lassen und einfach nur rumgammeln.

Ganz oben auf meiner „to do“ Liste stehen ganze Hände voll Blog-Beiträgen, die ich gerne veröffentlichen würde. So viel zum Thema „glücklich sein“ will geschrieben werden, die Cornwall Reisetipps wollen ans Licht, ein Jahresabschluss gehört zur Tradition und von meinem tollen Kalender für 2017 wollte ich auch noch schwärmen.
Doch jedes Mal wenn ich es endlich schaffe, den PC überhaupt einmal an zu machen, sitze ich unter Zeitdruck und mit wenig Muse vor einem weißen Bildschirm und es will einfach nicht fließen. Keine Worte, nur ein blikender Strich auf weißem Hintergrund. Silben entstehen, Worte werden getippt, ich lösche jeden Satz, spätestens nach dem ersten Absatz. Momentan ist es nicht an der Zeit, es macht mich traurig, aber ich muss es mir von der Seele schreiben. Denn eigentlich ist es gar nicht tragisch, es gibt Phasen in denen sprudelt es aus mir heraus und Phasen, in denen bin ich still und konzentriere mich auf andere Dinge.
„Wenn du glücklich sein willst, lerne nein zu sagen“ – ich empfehle es so oft anderen und erinnere mich momentan selbst daran. Ich darf nicht nur nein zu anderen Menschen sagen, sondern auch zu mir selbst, zu meinen überhöhten Selbstansprüchen und meinem Perfektionismus. Ich darf mir sagen „nein danke, dafür habe ich momentan keine Zeit“.
„Nein heute nicht, morgen ist auch noch ein Tag“.

Den Menschen fällt es oft schwer nein zu sagen, wenn es darum geht anderen einen Gefallen auszuschlagen. Mir fällt es oft schwer, nein zu etwas zu sagen, was mir auf den ersten Blick Freude bereitet. Am Wochenende fragte mich eine gute Freundin nach einem Treffen diese Woche und ich habe nein gesagt. Ich hätte Zeit und ich würde mich sehr freuen sie zu sehen, aber auf den zweiten Blick ist damit ein weiterer meiner Feierabende verplant. Viel zu schnell besteht mein Tag nur aus Arbeit und Terminen, bin ich kaum zu Hause, der Haushalt bleibt liegen, Essen besteht aus Fast Food, To-Do Listen werden immer länger und es bleibt keine Zeit für Mich- Entspannung – Pausen – Besinnlichkeit – Meditation und Co. Ich liebe es Zeit mit meinen Freunden oder der Familie zu verbringen, aber wo bleibe ich, wenn Tag für Tag eine Verabredung die nächste jagd?!

Daher sende ich euch einen lieben Gruß und lasse euch wissen, solange es hier still ist, übe ich mich in Gelassenheit und Selbstliebe. :*

Detoxinsideout Rückblick

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Wow, es ist geschafft! In den vergangenen sechs Wochen haben wir uns dem Frühjahrsputz gewidmet, haben uns durch die Räume unser Wohnungen und Häuser gewühlt, entstaubt, geputzt, Freiraum geschaffen und uns von Altlasten befreit. Es war mir eine große Freude immer wieder von euch zu lesen, eure Fotos zu bestaunen und zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meiner großen Reinigungsaktion.

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Bei uns wurde nach und nach erst das Schlafzimmer, dann unser Wohnzimmer, Arbeitszimmer und die Küche entrümpelt.
Ergebnis: Vier große blaue Säcke gingen in die Altkleidersammlung, ein halber Sack soll noch verkauft werden. Bestimmt 10-14 Müllbeutel haben das Haus verlassen. Eine Kiste voll Bücher wurde gespendet, einige weitere an Freunde verschenkt. Im Schlafzimmer wurde umgeräumt und neue Regalbretter angebracht, im Wohnzimmer schwebende Bücherregale montiert und neue Poster gerahmt und aufgehangen. Die Küche wurde ein Stück plastikfreier, im Vorratsraum ist endlich wieder genug Platz um diesen zu betreten, viele Tees wurden aussortiert und großteils mit auf die Arbeit genommen. Wichtige Dokumente wurden gesichtet, das Aussortieren dafür genutzt die Steuererklärung fertig zu machen. Mein Schreibtisch ist jetzt erfrischend kahl, der Altar wurde umgestaltet und umdekoriert und ich habe das Bullet Journal für mich entdeckt.
Für den inside Detox habe ich wieder begonnen auf Zucker zu verzichten, jeden Morgen einen halben Liter heißes Wasser auf nüchternen Magen getrunken, gesund gekocht und mit Sport angefangen.

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Vor allem auf Instagram gab es viele Challenge-Impressionen von euch. Stowie86, Julie, Uta, Ana, Marit, Ar Gwarc’H und Mamimille waren sehr fleißig und haben sich ebenfalls durch ihr Heimchaos gekämpft. Vielen Dank für eure Unterstützung :*

Für mich ist der Frühjahrsputz noch nicht ganz abgeschlossen. Leider habe ich es nicht geschafft mir den Keller und Dachboden vorzunehmen. Definitiv etwas, dass ich noch  nachholen möchte. Auch das Auto will im Mai einmal ausgerümpelt und gesäubert werden und von der vielen Gartenarbeit die noch auf mich wartet mal ganz zu schweigen. Aber bis dahin erfreue ich mich an den Erfolgen die ich in den letzten 6 Wochen erzielt habe.

Photo: Soulmakes

Detox inside-out 2016 – Küchenordnung

by Oracle Fox

Ohje, anstelle des regulären Montagsbeitrag bin ich diese Woche echt spät dran. Das Ostara Wochenende und einige Termine zu Wochenanfang führten dazu, dass ich erst heute Zeit finde um ein paar Zeilen für euch zu tippen. Nicht das jemand denkt, die Challenge wäre frühzeitig beendet! Bis zum 30. April geht es fleißig weiter, diese Woche befinden wir uns mit dem Frühjahrsputz in der Küche.
Ich habe schon unser Teeregal entrümpelt, widme mich später noch den Küchenschränken und die Vorratskammer hat es schon wieder sowas von nötig… Irgendwie sammelt sich da immer der ganze Kram von dem man nicht weiß wohin damit… Meine Tipps diese Woche für euch:

Leeren, putzen, sortieren
Auch hier gilt wie in allen Räumen: Erst einmal Fläche schaffen. Also Regale, Schubladen und Co ausräumen, auswischen und alles wieder einsortieren was noch gebraucht wird. Dabei können wir einige der folgenden Dinge beachten.

Nutzen abwägen
Küchen haben die Angewohnheit, Stauraum für ein Sammelsurium an Dingen zu werden. Nach einiger Zeit finden sich vielleicht fünf Schneebesen, zwei Kartoffelstampfer, sechs Pfannen und vier Suppenkellen. Benötige ich wirklich all diese Gegenstände noch? Reichen mir nicht ein oder zwei Exemplare?
Eine weitere Frage sollte lauten: Wie häufige benutze ich xy eigentlich? Dinge die wir vielleicht einmal im Jahr nutzen – zu Weihnachten, Silvester oder zum Geburtstag – können wir getrost verpackt im Keller oder auf dem Dachboden lagern.
Defekte und kaputte Küchenutensilien sollten aussortiert werden. Wirf einen Blick auf deine Arbeitsplatte. Tummeln sich dort auch Toaster, Mixer, Entsafter, Mikrowelle, Kaffee- Küchenmaschine und Co? Alles was nicht mindestens einmal im Monat genutzt wird, sollte besser im Schrank verstaut werden und bei Bedarf hervorgeholt werden.

System beim einräumen
Wenn du gelagerte Lebensmittelvorräte sortierst, achte auf Verfallsdaten. Je nach Verfallsdatum, schätze ein ob die Produkte noch gefahrlos essbar sind oder ob eine Vergiftungsgefahr von ihnen ausgeht. Was zeitnah gegessen werden muss, solltest du vorne einräumen, länger haltbare Vorräte weiter hinten.
Im Kühlschrank helfen Aufbewahrungsboxen für Aufschnitt ein bisschen mehr Ordnung zu halten.
Geschirr und Besteck sollte immer nahe der Spüle aufbewahrt werden, damit es nach Benutzung schnell gereinigt werden kann. Die Aufbewahrung im Esszimmer erscheint vielleicht praktisch, kann jedoch dazu verführen dreckiges Geschirr erst später zu reinigen oder sogar irgendwo zwischenlagern. Spülmaschinen sollten natürlich immer sofort eingeräumt werden, ohne das sich ein Stapel an schmutzigen Utensilien darauf abgestellt stapelt.
Kochutensilien bewahrt man am besten in Nähe des Herdes auf, ebenso wie Gewürze und alles was man zum kochen benötigt. Töpfe und Pfannen die wir sehr häufig nutzen nach vorne räumen. Wichtig ist auch Messer sicher aufzubewahren, in Messerblocks, an Magnetschienen oder anderweitig.
Bei einigen sammelt sich gerne Papierkram in der Küche, sammle diesen an einem Ort. Zum Beispiel in einem Korb oder an einer Pinwand. Eine Tafel kann helfen Notizen für Einkäufe & Co festzuhalten.

Bei meinen – diese Woche leider nur kurzen- Recherchen habe ich noch einige Tipps zum kochen auf kleinem Raum gefunden, Ideen wie man kleine Küchen größer wirken lasse kann und für Küchendekoration zum verschönern.

Zum Abschluss noch ein Rezept für DIY-Spülmittel:
25g Olivenseife
1 1/2 TL Natron600ml kochendes Wasser
25 Tropfen ätherisches Öl

Die Olivenseife rapseln, anschliessend die Raspeln mit dem heißen Wasser übergießen, Natron und ätherisches Öl zugeben und rühren bis sich alles aufgelöst hat. In einen Seifenspender füllen – fertig!
Wahlweise kannst du die Olivenseife auch durch 85ml Flüssigseife auf 500ml Wasser ersetzen und 1 TL Natron dazu geben.

Detoxinsideout – Büro/Kinderzimmer/Hobbyraum

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Leute, heute ist Bergfest!!! Drei von sechs Wochen Frühlingsputz-Detox Challenge liegen hinter uns. Wer sich an den Plan gehalten hat, dürfte mittlerweile auf ein frisches und aufgeräumtes Bad, Schlaf- und Wohnzimmer blicken können. In dieser Woche geht es um unseren Workspace, dass Arbeitszimmer, unser Home Office oder wie auch immer wir es nennen. Natürlich wird nicht jeder von euch ein Arbeitszimmer haben, einige haben vielleicht nur einen Schreibtisch im Wohn- oder Schlafzimmer stehen, manche nutzen eigentlich nur ihren Laptop oder ein Tablet. Wir besitzen ein Arbeitszimmer, bei unseren Vormietern war es jedoch ein Kinderzimmer. Wenn sich in Zukunft Kinder zu uns gesellen, wird der Luxus Arbeitszimmer auf Grund von Platzmangel auch hier passé sein. Doch momentan können wir uns noch richtig breit machen, mit zwei Schreibtischen, zwei Computern, meinen Bücherregalen und einer Schlafcouch für Gäste. Für alle Eltern unter meinen Lesern und Challenge-Mitstreitern, diese Woche ist ebenfalls ideal zum aufräumen und entrümpeln der Kinderzimmer. Oder vielleicht bist du ein glücklicher Kreativmensch mit einer Art Hobbyraum oder einem Kreativzimmer? In gewisser Weise ja auch ein Arbeitszimmer… Welche Räume auch immer es sein werden, ich wünsch dir viel Spaß und Erfolg beim dieswöchigen Frühjahrsputz!

Ganz ehrlich, vor unserem Arbeitszimmer habe ich die allermeiste „Angst“. Nicht wegen den Bücherregalen oder dem  Bettkasten der Schlafcouch, aber da ist ja mein Schreibtisch und mit ihm mein ganzer Papierkram. Ordner, Akten, Zettelchen, Briefe, Krimskrams, Stifte etc. Ich weiß das er viele Dinge beherbergt die ich schon seit Jahren von A nach B schleppe, die jeden Umzug in Kartons geworfen und später wieder in irgendwelche Schubladen gesteckt werden. CDs voller uralter Datensicherungen, alles doppelt und dreifach und zum Großteil vollkommen uninteressant und unnötig. Ja ich glaube, mit diesem Raum kommt die bisher meiste Arbeit auf mich zu. Hier einige Tipps die mir helfen:

Leere schaffen
Zu allererst: Schreibtisch abräumen und gründlich putzen. Dann erst einmal nur die wichtigsten Gegenstände wieder platzieren – PC, Tastatur, eventuellen Drucker etc. Wie fühlt es sich an, hier an solch einem freien, ordentlichen Tisch zu sitzen? Freier Raum schafft Platz für einen freien kreativen Geist. Einheitlich aussehende Ordnungssysteme schaffen ein Bild der Harmonie. Sei auch beim aussortieren deiner Büromaterialien kritisch. Brauchst du wirklich 6 Kugelschreiber? Funktionieren deine Stifte überhaupt alle noch? Was überflüssig ist – weg damit.

Gute geplant ist halb gewonnen
Ich bin nicht nur ein riesiger To-Do-Listen Fan, sondern darüber hinaus immer gerne gut organisiert. An meinem Arbeitsplatz brauche ich immer einen Kalender, eine Pinnwand und einen Stapel Zettelchen oder Post-Its. Aber Achtung: Ihr kennt Sicherlich den Ausdruck „sich zu verzetteln“. Ein Schreibtisch voller Post-Its macht genau so unruhig wie stapelweise Papier. Kleine Zettelchen lieber für kurze Notizen oder zum Brainstormen nutzen und nicht den ganzen Arbeitsbereich damit auskleiden. Kürzlich habe ich diese schönen kostenlosen Druckvorlagen für Kalender & Co gefunden. Für Fans des elektronischen Zeitalters ist es eventuell eine gute Idee, mit Kalendern und Co komplett auf digital umzustellen. Systeme wie der Google Kalender sind von überall aus zugänglich und können einfach mit anderen Personen des gleichen Haushalts, der Familie, des Freundeskreises oder wem auch immer geteilt werden.

Papierchaos vermeiden
Es ist einfach ätzend, wenn man ein bestimmtes Schreiben, eine Rechnung, einen Kontoauszug oder ähnliches benötigt und das entsprechende Papier einfach nicht findet. Ich arbeite seit einigen Jahren mit der Karton-Methode. Ich habe einen Karton als Ablage für meine ganzen Papiere. Egal ob Rechnungen von der Versicherung oder Gehaltsabrechnungen, alles wandert in den Karton. Einmal im Jahr nehme ich dann alle Papiere heraus und sortiere sie abgeheftet in entsprechende Aktenordner ab. Für mich ist das System einfach super, weil ich so beruhigt schlafen kann – alles was ich benötigen könnte wird sich im entsprechenden Ordner finden, oder falls es jünger als ein Jahr ist in meinem Karton liegen. Ich gehöre nicht zum Typ Mensch der alle sofort systematisch archiviert und mit dieser Methode habe ich nur einmal im Jahr einen Vormittag Arbeit. Egal ob du mit einem Karton (oder mehreren), mit Aktenablagen oder Ordnern arbeitest. Get your shit done! Mach bloß nicht den Fehler und verstreu deine Unterlagen in der ganzen Wohnung.

Archivierung
Das Kartonsystem kann zur Falle werden, wenn ich den Karton nicht regelmäßig (je nach Papieraufwand öfter als 1x pro Jahr) leere. Wenn du dazu neigst einfach alles auf einen Haufen zu werfen und dich erst in fünf Jahren wieder darum zu kümmern, vergiß den vorherigen Punkt und greif lieber sofort zum Aktenordner. Wenn dir Papierkram vollkommen zuwider ist, überleg ob du dieser Arbeit irgendwie aufwerten kannst. Vielleicht kaufst du dir ein paar farbige, ansprechende Ordner und hübsche Register die du entsprechend beschriftest. Nimm dein inneres Kind mit, lebe dich kreativ aus. Es ist egal wie farbenfroh und kreativ deine Ordner von außen aussehen, solange du im Inneren alles ordentlich abgeheftet hast.

Digitaler Frühjahrsputz
Unseren Workspace zu entrümpeln kann auch bedeuten, unser Emailpostfach endlich mal aufzuräumen und unseren PC übersichtlicher zu machen. Trenne dich von Mails in deinem Postfach die du nicht mehr brauchst, leeren deinen Spamordner, lege Archivordner an für Mails die du behalten möchtest und verschiebe die entsprechenden Mails dorthin. Wirf einen Blick auf deinem Desktop. Brauchst du wirklich alle Verknüpfungen die hier aufgeführt sind? Oder gehörst du zu den Menschen die gerne Fotos und anderen Kleinkram auf dem Desktop ablegen? Schaffe auch hier Ordnung. Legen alle Dateien zentral ab und erschaffe einfache Ordner- und Laufwerkstruktur.

Hinter folgendem Link verbergen sich einige DIY Ideen für ausgefallene Pinnwände. Auch Grinsestern hat eine Pinnwand gebastelt und erklärt euch wie. Bei Kreativfieber gibt es 7 Ordnungsideen fürs Homeoffice, 18 geniale Ideen für ein ausgeräumtes Haus lassen sich ja eigentlich auf die ganze Challenge übertragen. Unter den 37 cleveren Arten, dein Leben mit IKEA Sachen zu organiseren, finden sich auch einige Tipps fürs Arbeitszimmer. Für Lego Fans habe ich diesen witzigen Lego-Kalender gefunden. Heike hat einen sehr ausführlichen Blogbeitrag zum Thema Akten und Unterlagen ordnen und organisieren verfasst, in dem es auch darum geht wie lange man bestimmte Unterlagen eigentlich aufbewahren muss. Seid ihr eigentlich auch solche To-Do-Listen Liebhaber wie ich? Dann gefällt euch vielleicht diese ausgefallene To-Do-List Idee.

Soll es diese Woche das Kreativzimmer sein, findet ihr hier viele tolle Tipps wie man Bastelutensilien platzsparend und auf kleinem Raum aufbewahren kann. Auf dem Nähblog gibt es Tipps für Ordnung im Nähzimmer, im Stampin Club zeigt jemand sein Bastelzimmer. Dort gibt es auch einen tollen Tipp zur Papieraufbewahrung. Bei Pretty Providence gibt es super schöne Inspirationsfotos mit Ideen für Bastel- und Hobbyräume und Johanna zeigt was man tolles aus einem Servierwagen machen kann. Zu guter letzt noch einen Einblick in Jeanne`s Paper Crafts Zimmer.

Last but not least, das Kinderzimmer: Egal ob Spielzeugaufbewahrung unter dem Bett, Ordnung im Legoreich oder 6 geniale Möbel Hacks für ein ordentlichen Kinderzimmer die uns „nie wieder Chaos im Kinderzimmer“ versprechen. Im Internet finden sich auch für dieses Zimmer jede Menge Tipps und Ideen. Bei gofeminin habe ich einen schönen Artikel gefunden wie die Kinderzimmereinrichtung jeden Jungen glücklich macht (meiner Meinung nach auch auf Mädchen übertragbar), bei freshideen gibt es ganz viele Aufbewahrungstipps und  bei kreatives Allerlei 10 Tipps & Tricks für ein aufgeräumtes Kinderzimmer.

Wenn du bei der Challenge mitmachen möchtest, kennzeichne einfach deine Beiträge zur Challenge bei Facebook, Twitter, Instagram und Co mit dem Hashtag #detoxinsideout16 oder verlinke deinen Blog unter einem meiner Beiträge.

 

Detoxinsideout Challenge – Tipps zur Wohnzimmergestaltung

Jeroen van der Spek Photography_08Jeroen van der Spek

Willkommen in Woche Drei der #detoxinsideoutchallenge16. In dieser Woche dreht sich offiziell alles um das Wohnzimmer – aber denkt dran: Ihr dürft die Reihenfolge des Frühjahresputz auch ganz individuell gestalten.

Ich bin schon sehr gespannt, eigentlich bin ich mit unserem Wohnzimmer momentan nicht zu hundert Prozent zufrieden. Schon vor einiger Zeit haben wir umgestaltet, dass Sofa an die gegenüberliegende Wand gestellt und somit viel anderes ebenfalls verrückt. Einige Möbel sind raus geflogen, ein paar mussten wir behalten (irgendwo braucht man ja Stauraum), auch wenn sie uns vom Stil her nicht gefallen. Jetzt haben wir mehr Platz und der Raum wirkt angenehmer Weise größer. Unser Wohnzimmer ist jedoch ein bunt zusammen gewürfelter Haufen aus verschiedensten Möbeln die wir beide mit in die Beziehung gebracht habe. Nur die Couch ist später erst eingezogen, Second Hand von einem Freund. Ach ja und der Couchtisch, dessen Beine vom Hundewelpen der Vorbesitzer abgekaut wurden. Eine gefühlte Unmenge von DVDs, Bluerays und CDs stapelt sich zusammen mit unseren Kochbüchern, es finden sich Stapel von alten Zeitungen, an den Wänden diverse Bilder, Fotos, Tücher und überall Zimmerpflanzen und Kerzen. Irgendwann soll eine neue Couch einziehen, ich hätte es ja lieber alles etwas einheitlicher und träume von unseren Möbeln aus Massivholz. Aber man kann nur mit dem arbeiten was man hat. Von daher wird es umso spannender, ob der Frühjahrsputz im Wohnzimmer für mich einen ebenso positiven Abschluss findet wie der des Schlafzimmers vergangene Woche.

Wieder geht es darum sich von Unnötigem zu trennen. Aber kennt ihr das, wenn ihr irgendetwas in der Hand haltet das eigentlich unnötig ist, aber ihr bringt es einfach nicht über das Herz es wegzugeben?! Ein Trick ist die „Trennungs-Box“. In diese wandern alle Sachen, von denen wir uns momentan nicht lösen können, obwohl sie keinen Zweck mehr erfüllen. Diese Box wird für ein halbes Jahr verstaut. In dieser Zeit kannst du noch einmal lange darüber schlafen, ob du den Inhalt wirklich noch behalten möchtest. Hol die Box nach sechs Monaten wieder hervor und sortiere erneut. Wahrscheinlich wirst du feststellen, dass es sogar Dinge in der Box gibt an die du in dem halben Jahr nicht einmal einen Gedanken verschwendet hast.

Wichtig ist es, aussortierte Sachen nicht vorübergehend wegzuräumen, sondern sie wirklich aus dem Haus zu schaffen. Räumen wir sie nur von A nach B, stecken sie erst einmal in irgendeine Schublade oder ein Schrankfach, so ist das Risiko hoch das sie dort liegen bleiben.

Das Wohnzimmer ist ein beliebter Ort für Kabelsalat – ebenso wie das Arbeitszimmer. Klar, denn hier finden sich in der Regel die meisten elektronischen Geräte. Kabelsalat sieht immer unschön aus und sorgt für Unordnung, außerdem ist er eine ideale Sammelstelle für Staub und Dreck. Widme dich also dem Gewirr, ordne und überlege wie sich Kabel eventuell verstecken lassen. Es gibt auch praktische Kabelwannen, Kabelboxen oder Kabelschläuche um den Salat zu verstecken. Wem solch eine Neuinvestition zu teuer ist, kann sich zumindest mit den guten alten -und günstigen- Kabelbindern behelfen. Kabelschellen helfen Kabel an der Wand oder an Fußleisten entlang zu führen. Es gibt sogar Fuß- und Sockelleisten die einen speziellen innen geführten Kabelkanal haben.

Die meisten Sofas heutzutage haben eine Schlaffunktion. Sollte dein Sofa dadurch über einen Bettkasten verfügen, bietet sich toller Stauraum. Hier könnten zum Beispiel neben den klassischen Kissen und Decken Gesellschaftsspiele und anderes verstaut werden.

Was im Bad die Körbchen, können im Wohnzimmer die Boxen sein. Es gibt sie in allen Größen, Formen und Materialien. Aufbewahrungsboxen wirken ruhiger, lassen sich gut abstauben und wenn sie leer sind leicht und platzsparend ineinander stapeln. Gerade wer viel Klimbim herum fliegen hat kann diesen in Boxen aufbewahren.

Wer nicht nur den Staubwedel sondern auch den Farbpinsel schwingen will, der hat vielleicht Lust sich mit verschiedenen Farbkonzepten auseinander zu setzen. Bei devita findet ihr 50 tolle Ideen für Farbgestaltung im Wohnzimmer. Auf Colourlovers und Design Seeds finden sich tolle Paletten zu den unterschiedlichsten Farbkonzepten. Auch hier finden sich tolle Farbinspirationen. Darüber hinaus habe ich noch einige Einrichtungstipps für kleine Wohnungen gefunden.

Wenn du bei der Challenge mitmachen möchtest, kennzeichne einfach deine Beiträge zur Challenge bei Facebook, Twitter, Instagram und Co mit dem Hashtag #detoxinsideout16 oder verlinke deinen Blog unter einem meiner Beiträge.

Ordnung im Schlafzimmer – detoxinsideout im Kleiderschrank

In dieser Woche der Detoxinsideout16 Challenge widmen wir uns dem Schlafzimmer. Der Raum der bei den meisten von uns auch unsere Kleidung, vielleicht unsere Schuhe, mit Sicherheit unser Bett oder eine andere Schlafmöglichkeit beherbergt. Gestern habe ich schon begonnen und meinen Kleiderschrank teilweise ausgemistet. Einige Handtaschen und Sachen von der Kleiderstange sind schon auf einem großen Haufen gelandet. Doch auch mich plagt immer wieder die Frage: Wohin nun mit dem Zeug?

Alte Kleidung muss nicht unbedingt weggegeben werden. Eine tolle Möglichkeit der Umgestaltung bietet das sogenannte Upcycling. Alte Kleidung zu neuen Sachen umgenäht. Hier findet ihr 100 Upcycling Ideen zum Nähen, Basteln und Dekorieren. Von der iPad Hülle aus Jeans bis zum Rock aus alten Shorts.
Wenn ihr jedoch nicht zu den Kreativlingen gehört, oder manche Sachen einfach los werden wollte, bleiben noch einige andere Optionen.
Zum einen ist da natürlich der altbewährte Altkleidercontainer. Leider weiß man nicht immer, wo die gespendeten Sachen landen. Auf Fairwendung findest du vielleicht Hinweise, wohin es mit deiner Kleidung geht. Um sicherzugehen das deine Sachen nicht teuer in Afrika weiterverkauft werden, kannst du sie auch zerschneiden. Dann muss sie recycelt werden.

Nachtrag: Das Problem bei Altkleidercontainern ist, dass gut erhaltene Ware oft nach  Afrika, Asien und Südamerika verkaufte wird. Dort wird sie auf Flohmärkten angeboten und nicht unbedingt – wie erhofft – an arme Menschen weitergereicht. Dies trägt außerdem zur Schwächung der dort ansässigen Textilindustrie bei.
Zerschnittene Kleidung in den Container zu geben dient dem Umweltschutzes. Unbrauchbare Textilien werden von den Recyclingfirmen nahezu restlos verwertet. Die Aufschrift  Bitte nur tragbare Kleidung und Schuhe einwerfen irritiert vielleicht, aber laut Altkleidersammel-Verordnung müssen alle – auch unbrauchbare – Textilien verwertet werden.
Um sicher zu gehen, dass Kleiderspenden an hilfsbedürftige Menschen weiter gereicht werden – zum Beispiel Flüchtlinge – kann man seine Spende direkt beim DRK abgeben.

Viele Second Hand Läden freuen sich über saisonale Kleidung. Bei einigen Läden wirst du am Gewinn beteiligt. Oxfam ist eine bekannte Organisation die Kleiderspenden annimmt.
Flohmärkte und Kleidermärkte sind eine schöne Idee um für unsere ablegten Kleidungsstücke noch etwas Geld zu bekommen, oder du gehst zu einer Kleidertauschparty oder veranstaltest selbst eine.
Auf Kleiderkreisel und Mädchenflohmarkt kannst du deine Klamotten online anbieten, sie tauschen oder verkaufen.

Ich war wieder für euch im www unterwegs und habe einige schöne Tipps rund um das Thema Schlafzimmer Frühjahrsputz gefunden. Diese Infografik hilft zu entscheiden, von welchen Kleidungsstücken man sich trennen sollte und welche man lieber behält. Bei widerstandistzweckmäßig könnt ihr über Kleiderschrank Entrümpelung lesen und euch auch noch einige Buchtipps angucken. 20 Tipps um kleinere Räume größer wirken zu lassen, 25 Ideen für mehr Ordnung im Kleiderschrank und hier nochmal 7 Tipps auf Deutsch, toll fand ich auch den kleinen Trick um Bettwäsche gut und platzsparend auf zu bewahren.  Last but not least noch eine lässige Idee, wie aus einer alten Holzleiter eine Kleiderstange wird.

Ich bin gespannt wie es bei euch diese Woche laufen wird. Bei mir geht es bald weiter, große Teile des Kleiderschranks fehlen noch. Vom Rest des Zimmers mit seinen Schubladen und Regalen mal ganz abgesehen…

Wenn du bei der Challenge mitmachen möchtest, kennzeichne einfach deine Beiträge zur Challenge bei Facebook, Twitter, Instagram und Co mit dem Hashtag #detoxinsideout16 oder verlinke deinen Blog unter einem meiner Beiträge.

Detox Inside-Out Challenge – Tipps für mehr Ordnung & Sauberkeit im Bad

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Heute startet die Detox Inside Out Challenge 2016 und wir beginnen damit, Frühjahrswind durch unser Badezimmer wehen zu lassen!

Alles raus
Wenn ich ausmiste, gehe ich wie folgt vor: Ich nehme mir nach und nach ein Regal, ein Schrankfach, eine Schublade und räume erst einmal einfach alles was sich an diesem Ort befindet aus und stapel es vor mir. So schaffe ich Platz und kann den entsprechenden Ort auch noch reinigen – auswischen, polieren, absaugen – bevor ich die Dinge welche ich behalten möchte, wieder einsortiere. Ich nehme jedes noch so kleine Stück in die Hand und überlege ob ich es noch benutze oder gebrauchen kann. Wenn nicht, wandert es entweder sofort im Müll (es kann helfen direkt einen Mülleimer neben sich stehen zu haben) oder es kommt aus den „Weitergabe“ Stapel. Die Dinge welche sich hier wiederfinden, werden im Anschluss verschenkt, gespendet oder verkauft. Diese Vorgehensweise ist ziemlich effektiv.

Verfallsdatum
Auch Kosmetika haben ein Verfallsdatum, egal ob dekorative Kosmetik oder Pflegeprodukte. Manchmal erkennt man schon an der Konsistenz oder dem Geruch das ein Kosmetikartikel zu alt ist (wenn sich Farbe oder Geruch ändern sich vielleicht, Wasser und Öl trennen sich). Pinsel und Schwämme für Make Up und Co sollten regelmäßig gereinigt oder ausgewechselt werden, Badeschwämme etc. auf Schimmel hin geprüft und ggf. entsorgt werden. Lipglosse die bei Herpesausbruch benutzt wurden oder Wimperntuschen die du während einer Bindehautentzündung getragen hast, solltest du entsorgen. Hier eine Liste wie lang angebrochene Kosmetika ungefähr haltbar sind:

  • Augencremes: ca. 4 Monate haltbar
  • Cremes: 3 Monate bis 2 Jahre (Fluids und Gele auf Wasserbasis sind anfälliger für Keime, auf den Cremetiegeln findet sich meist ein Tiegelsymbol in dem eine Zahl steht, diese gibt an wieviel Monate das Produkt nach Öffnung haltbar ist)
  • Bodylotion: 1 Jahr
  • Duschgels & Badezusätze: 6 Monate
  • Mascara: ca. 3-6 Monate verwendbar
  • Kajal: kein Verfallsdatum
  • Flüssige Eyeliner: 8 Monate
  • Lidschatten: 2 Jahre
  • Masken: 1 Jahr
  • Foundation: 1 Jahr
  • Nagellacke: 1 Jahr
  • Parfum: auf Duft achten – offiziell geht man von ca. 2 Jahren aus
  • Gesichtsreinigung: 2 – 3 Jahre
  • Lippenstifte & Lippgloss: 2 – 3 Jahre
  • Puder: 2 – 5 Jahre
  • Deodorants: bis zum austrocknen

Aus der Mode gekommen
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber in meinem Badezimmer tummeln sich allerhand Kosmetik-Leichen. Da ist diese weiße Make-Up Foundation aus Grufti Tagen – könnte ja auf einer Party nochmal von Wert sein – der türkise Nagellack der im Sommer so nach Strand und Sonne aus sah oder diese Lidschattenpalette mit Grüntönen die ich mir in einer experimentellen Phase gekauft hatte.
Frag dich bei den Produkten welche durch deine Hände wandern ehrlich: Werde ich das wirklich noch einmal benutzen? Kann ich darauf nicht verzichten? Hängt mein Herz daran? Oder behalte ich das Produkt nur weil es doch noch kaum benutzt ist oder teuer war? Ich habe einen kleinen every-day Beutel mit dekorativer Kosmetik welche ich häufig benutze. Dort sind meine Basics zu finden (schwarze Wimperntusche, schwarzer Kajal, einige braune Lidschatten, Eyeliner, Rouge etc.). Dann gibt es da noch ein Körbchen in dem ich Schminke aufbewahre die ich nur selten benutze. Dieses Jahr habe ich ganz radikal entsorgt, denn viele dieser Sachen trage ich wirklich nie auf, oder vielleicht ein Mal im Jahr.

Umfüllen
Eine schöne Idee um für Ordnung zu sorgen und zeitgleich etwas für die Dekoration und Optik zu tun ist das Umfüllen. Ob Duschgel, Shampoo oder Badezusatz. Es sieht gleich viel hübscher und einheitlicher aus, diese Produkte in schöne Glasflaschen umzufüllen. Badeperlen und Kristalle machen sich gut in gläsernen Schalen und Töpfchen. Ich sammle kleiner Flaschen und Tütchen mit Badezusätzen gerne in einer goldenen, mit bunten Steinen besetzten Schale. 

Körbchen an die Macht
Was uns kürzlich sehr weitergeholfen hat, war die Anschaffung von kleinen Körben für das Badezimmer. Wir haben ein schönes hölzernes Badezimmerregal. Im untersten Fach lagern Handtücher, dann kommen zwei Fächer mit grob geflochtenen Körben in denen größere Gegenstände lagern, wie Föhn, Rasierapparat, Glätteisen und Co. Die oberen zwei Fächer gehören jeweils mir und meinem Freund. Dort standen bis vor kurzem alle Produkte die wir täglich oder zumindest sehr häufig benutzen aufgereiht. Nach einer Weile entstand eine ziemlich Unordnung, die wir jetzt mit der Einführung von zwei weiteren Körbchen aufgelöst haben. Körbchen gibt es in den verschiedensten Größen. Gehäkelt, gestrickt, genäht oder geflochten, mit Stoff ausgekleidet oder pur. Kreativlinge können sich sogar ihre eigenen Badezimmerkörbchen häkeln, stricken oder nähen.

Verschenken und beschenkt werden
Wenn du deine aussortierten Produkte nicht wegwerfen möchtest, aber auch nicht damit rechnest dafür Geld zu bekommen, frag doch mal bei deinen Freunden. Vielleicht sucht jemand schon seit langem nach einem Glätteisen oder hat Interesse an deiner Lidschattenpalette, deiner Haarbürste oder deinem Rasierschaum.
Eine tolle Idee ist es, im Anschluss an die Challenge für Freunde eine Give-Away-Party zu veranstalten. Du lädst Menschen ein die du magst, es gibt Musik und etwas zu Essen und das wichtigste: Alles was du aus sortiert hast und verschenken möchtest steht und liegt für die anderen bereit und kann mitgenommen werden.
Kennst du das Problem mit dem beschenkt werden? Wenn Oma Erna dir mal wieder so ein Douglas Päckchen schenkt mit Duschgel und Shampoo von einer Marke die du überhaupt nicht riechen kannst? Kosmetika scheinen so eine Art nicht essbarer Süßigkeitenersatz zu sein. Wenn man nicht sicher ist, was man schenken könnte, dann greift man halt zu Duschgels, Bodylotions oder Badezusätzen. Sei ehrlich zu deinem Umfeld! Ich habe mir mittlerweile angewöhnt Verwandten und Freunden zu sagen was ich gar nicht mag oder brauche. Dein Gegenüber möchte doch, dass du dich auch wirklich über sein Geschenk freust. Für viele ist es hilfreich zu wissen das du in der Hinsicht Kosmetik voll bedient bist und nichts mehr brauchst, oder das du z.B. Sachen von Weleda, Lush, Rituals oder was auch immer am liebsten magst. So vermeidest du auch für die Zukunft Ansammlungen ungenutzer Produkte im Bad.

Pröbchen
Vernichte Pröbchenlager. Behalte nur was du auch wirklich ausprobieren möchtest und überlege dir, wann du es tust. Platziere die Pröbchen so, dass du sie nicht vergißt (aus den Augen, aus dem Sinn…). Wenn du zum Beispiel noch einige Pröbchen mit Duschgel hast, dann nimm dir vor, diese in den nächsten Tagen auf zu brauchen.

Badezimmer blitzeblank
Wenn du Lust hast, kannst du dich an einem von zwei Badreinigern versuchen die einfach herzustellen sind. Was du für beide Rezepte brauchst ist eine 500ml Sprühflasche.
Für Rezept Nummer 1 benötigst du außerdem:

  • 250 ml Geschirrspülmittel
  • 250 ml Essig
  • 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl, z.B. Zitrone (optional)
Einfach Essig, Geschirrspülmittel und ätherisches Öl mischen, auf die betroffenen Flächen aufsprühen und wie gewohnt putzen.Für Rezept Nummer 2 benötigst du:

  • 500ml Wasser – am besten destilliert, dann hält es länger
  • 1 EL Backpulver/Soda
  • 2 EL flüssige Kastilien Seife (z.B. Dr. Bronner)
  • 30 Tropfen Teebaumöl
  • 20 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl – für den Duft
Das Wasser leicht erwärmen und mit der Seife, dem Soda und den Ölen in der Flasche vermengen. Aufsprühen, fertig, los!
Darüber hinaus
Unter diesem Link findest du 6 tolle Tipps wie du mit Cola, Zitrone & Co dein Bad reinigen kannst. Außerdem habe ich 10 stylische Tricks für ein gut organisiertes Bad gefunden, 38 stylische Badezimmerideen und 12 Tipps für Stauraum in kleinen Bädern.
Wenn du bei der Challenge mitmachen möchtest, kennzeichne einfach deine Beiträge zur Challenge bei Facebook, Twitter, Instagram und Co mit dem Hashtag #detoxinsideout16 oder verlinke deinen Blog unter einem meiner Beiträge.
Fotoquelle: Bathroom
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