Lughnasadh, das Fest der Schnitterin ist vorüber. Wie geplant habe ich am 1. August eine kleine Lughnasadh-Zeremonie gefeiert. Neben einem Gebildebrot habe ich mich erstmals an einer Kornpuppe versucht. In meinem kleinen Ritual gedachte ich der Samen die ich Anfang des Jahres in meinem Leben ausgesät habe und was ich bisher an Früchten ernten durfte. Es gab neben dem selbstgebackenen Brot, Pflaumenmus und kaltem Getränk auch eine handvoll der aromatischen Walderdbeeren aus meinem Garten.
Am nächsten Tag ging es dann los nach Lisse zum Castlefest. Hier verbrachte ich das ganze Wochenende im Sinne des Feierns, Freuens und der Dankbarkeit.

Auf dem Castlefest gab es viele heidnische Aktivitäten. Bei der „heidnischen Bande“ fanden Lughnasadh Rituale statt, man konnte sich Karten legen oder Runen werfen lassen, schamanische Trommel-Trancereisen wurden angeboten, Gebetsfahnen selbst bemalen usw.

Auf diesem Foto sieht man den Sogenannten Wickermann. Er steht für den Gehörnten, den Gemahl der Erdmutter. Er bringt uns Fruchtbarkeit und Leben. Die Besucher des Festivals sollten sich fragen wofür sie dankbar sind und was sie bereit sind zu opfern. Eben diese Opfer konnten in den Schlund des Wickermann gelegt werden der am Samstag Abend in einer großen Feuerzeremonie verbrannt wurde.

Es gab auch viele deutsche Aussteller. Ein großer Kompliment meinerseits an das hervorragende schmackhafte Essen von „vegetarisch in Berlin“ das mir jeden Tag versüßt hat. Es gab zwar noch mehr vegetarisches Essen aber auf Grund meiner Vorliebe für indische Gerichte bin ich doch immer mal wieder an diesem Stand gelandet.

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