Ritual zur Verabschiedung des alten Jahres

Ich liebe die Zeit rund um den Jahreswechsel, denn ich finde das ihr eine Art natürlicher Zauber inne wohnt. Wir können uns Zeit nehmen auf vergangenes zurück zu blicken, Bilanz zu ziehen, Dankbarkeit auszudrücken, verlorenes betrauern und gewonnenes feiern.
In den Vergangenheit habe ich schon einmal etwas über das dankbares loslassen geschrieben und ebenso über Möglichkeiten zur Intentionssetzung für das kommende Jahr.
Heute möchte ich euch ein Ritual zur Verabschiedung des alten Jahres zeigen.

Eine Freundin hat zur Wintersonnenwende ein wundervolles, einfaches und dennoch kraftvolles Knotenritual beschrieben. Vor dem Ritual solltest du das hinter dir liegende Jahr noch einmal Revue passieren lassen und dir überlegen, was dich belastet, blockiert oder geschmerzt hat. Denn all diese Dinge, kannst du im folgenden los- und hinter dir lassen.
Je nach räumlichen Gegebenheiten kannst du dieses Ritual draußen oder drinnen abhalten. Gestalte dir eine schöne Atmosphäre, vielleicht möchtest du ein paar Kerzen anzünden oder ein wenig Räucherwerk verbrennen. Das Feuer welches du im folgenden entzündest bildet deinen Altar. Du kannst die Feuerstelle entsprechend ausgestalten, zum Beispiel um das spätere Feuer herum Steine, Figuren, Bilder etc. auslegen. Wenn du soweit bist, setze oder stelle dich vor die Feuerstelle, atme einige Male tief ein und aus um zur Ruhe zu kommen.

Kleines Knotenritual:

Du benötigst eine Möglichkeit ein kleine Feuer zu entzünden, zum Beispiel in einer feuerfesten Schale oder einem Kamin. Außerdem einen schwarzen Faden.

Entzünde das Feuer und nehme dir einen langen schwarzen Faden. Knüpfe nun drei Knoten und spreche dabei:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis, ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich schmerzt, lasse ich zurück in der Nacht.

Knüpfen drei weitere Konten und sag:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich belastet, lasse ich zurück in der Nacht.

Nun knüpfe die letzten drei Knoten, wobei du sprichst:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich blockiert, lasse ich zurück in der Nacht.

Wirf darauf hin den Faden mit insgesamt 9 Knoten ins Feuer um ihn zu verbrennen.

Die Formulierung der Sprüche ist variabel. Wenn du an bestimmte Dinge denkst welche du loslassen und dem Feuer übergeben möchtest, kannst du sie deinen Bedürfnissen nach umformulieren.

Nach dem Abschluss kannst du das Feuer noch eine Weile brennen lassen. Nimm dir nun Zeit dein Augenmerk auf all das Schöne, wunderbare, bereichernde und glückliche zu richten, dass dir im zurückliegenden Jahr begegnet ist. Lass die Bilder noch einmal vor deinem inneren Auge aufsteigen und spüre wie sich Dankbarkeit in deinem Herzen ausbreitet. Wenn du möchtest, sprich deinen Dank aus. Danke dem Universum, dem Leben, der Göttin oder wem auch immer für die Schönheit die dir in diesem Jahr zu Teil wurde. Wenn du möchtest, lass die Welle der Dankbarkeit von deinem Herzen aus durch deine Hände nach außen fließen und schenk sie Mutter Erde, indem du deine Handflächen auf den Boden legst oder lass sie hinaus strahlen in den Himmel indem du die Hände nach oben streckst.

Lege die Hände zum Abschluss vor deinem Herzen zusammen und lasse ein Lächeln über dein Gesicht strahlen.

Photocredits: Crystal Altar : Ritual : Fire

Geburt des Rising Women Tribe

Heute, passend zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres in welcher die große Göttin ihren Sohn gebiert und die dunkle Zeit endet, bringen meine Freundin und ich unser Kind ans Licht der Welt. Ab heute heißen wir euch herzlich willkommen auf der Seite des Rising Women Tribe.


Nachdem ich in letzter Zeit öfter angedeutet hatte, dass große Dinge passieren und ich mit einem Projekt beschäftigt bin, ist es heute soweit zu offenbaren worum es geht. Dieses Jahr – meinem Jahr der großen Veränderungen – war ich ganz mutig und habe mich nebenberuflich selbstständig gemacht. Gemeinsam mit meiner Freundin Ravena habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt und den Rising Women Tribe gegründet. Spätestens seit meiner Honour Your Womb Themenreihe wissen die meisten meiner Abonennten, dass mir der Themenkomplex Weiblichkeit und Frau sein sehr am Herzen liegt. Zukünftig könnt ihr bei uns nicht nur in regelmäßigen Abständen Blogbeiträge rund um diese Themen lesen, sondern auch ganz bald Red Tents, Seminare, Workshops und Retreats von uns besuchen.

Um mehr über den Rising Women Tribe und unsere Arbeit zu erfahren zu erfahren:

Design The Life You Love – mein Kalender 2017

In diesem Jahr nutze ich zu erst das Earth Pathways Diary als Kalender, welches ich bei einer Reise in Südengland erstanden hatte. Doch schon nach kurzer Zeit entdeckt ich das Bulletjournal für mich und gestaltete mir meinen Kalender für das Jahr 2016 selbst. Vor allem in den Monaten vor unserer Hochzeit betrieb ich mein neues Hobby recht exzessiv und hatte viel Freude in der Ausgestaltung meiner Monatsübersichten, To-Do & Ziele-Listen sowie Themen die kaum mehr etwas mit einem Kalender zu tun hatten.
Doch im Verlauf des Sommers flaute meine Lust langsam ab, ich hatte so viel zu tun, Reisen, mein neuer Job und die Planung eines großen Projekts nahmen mich voll in Anspruch. So schaffte ich es meistens gerade noch, eine Monatsübersicht auf zwei Seiten zu zeichnen damit ich irgendwo meine vielen Termine notieren konnte. Meine To-Do Listen führte ich wieder auf dem Handy, da ich keine Zeit mehr fürs künstlerisches auflisten hatte.


Für das kommende Jahr habe ich mir vor zwei Monaten den wunderschönen Kalender von Jo & Judy bestellt. Schon das Auspacken des grandiosen Kartons war eine helle Freude. Im Inneren erwartete mich mein neues Schmuckstück. Bei der Bestellung hatte ich die Wahl zwischen für mich eigentlich recht ungewöhnlichem altrosa oder klassischem dunkelblau. Perfekt für meine Bedürfnisse handelt es sich um einen Kalender und ein Workbook in einem.


Um gut organisiert zu sein finde ich hier Platz für all meine Termine und darüber hinaus für ToDos, Projekte, Kontakte, Finanzen und Notizen. Direkt zu Beginn des Buches erwartet mich eine optisch anspruchvoll gestaltete Seite mit 10 Schritten für mehr Produktivität sowie einer Möglichkeit, schriftlich meine schlechten Gewohnheiten festzuhalten, mit ihnen Schluss zu machen und gute Gewohnheiten zu etablieren.


Neben schön gestalteten Seiten mit positiven Affirmationen gibt es eine vierseitige Jahresübersicht, eine seperate zweiseitige Monatsübersicht mit reichlich Platz für Eintragungen, Notizen, Geburtstagdaten, Vermerken wen ich treffen möchte und was ich einkaufen will. Jeder Monat wird eingeleitet durch eine Seite mit tabellarischer Aufführung meiner Projekte und Details zu diesen sowie einer Seite zum Thema Finanzplanung. Darauf hin folgt eine Doppelseite zu jeder Woche mit zusätzlichem Platz für Eintragungen, Vermerken wie „Hours of Work“ und einer Projekt und To-Do Liste.

Im Anschluss an den Kalender gibt es Platz für Adressen, Firmenkontakte und extra Seiten für die Organisation von Meetings. Abgerundet wird das Ganze durch viele leere, linierte Seiten für eigene Notizen.

Eckdaten:
– A5 | 14,8 x 21,0 cm
– 80 g/m²
– 256 Seiten
– Fadenbindung
– altrosa
– Folienprägung rosé gold
– Januar 2017 – Dezember 2017

Für mich wird es das erste Jahr mit einem Jo & Judy Kalender/Workbook. Ich bin schon sehr gespannt wie ich in der Praxis damit zurecht kommen werde.

Von zu viel Stress & hohen Selbstansprüchen

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Es gibt diese Zeit, da komme ich meinen eigenen Ansprüchen einfach nicht nach. Wie eine große dunkle Wolke hängen Erwartungen die ich an mich selbst habe über mir. Eine Art erdrückende Aura scheint von jener Wolke auszugehen, die nur zu gerne auf mein Gemüt schlägt. Während die Vorweihnachtszeit eigentlich besinnlich sein sollte, fühle ich mich gehetzt und gestresst. Dabei ist da gar keiner, der mir Druck macht. Nur diese Stimme in meinem Ohr, die mir vorpredigt was ich alles noch zu erledigen habe.
Da wäre das Streichen einer Zimmerwand im Wohnzimmer, passend zu unserem schönen, neuen, ganz und gar grünen Sofa. Angefangene Strickwerke vollenden, Xmas – Geschenke basteln und kaufen, Pakete zur Post bringen, Karten schreiben, Fotos entwickeln, Rechnungen begleichen, dass neue Jahr planen, mich um ein neue Projekt kümmern, auf eine gesunde Ernährung achten, ausreichend Schlaf bekommen, Freunde treffen, Verwandte besuchen, Katzen beschmusen, einige angefangene Bücher zu Ende lesen, Haushalt, kochen & Co nicht zu vergessen und bei alle dem ab und zu mal alle Fünfe gerade sein lassen und einfach nur rumgammeln.

Ganz oben auf meiner „to do“ Liste stehen ganze Hände voll Blog-Beiträgen, die ich gerne veröffentlichen würde. So viel zum Thema „glücklich sein“ will geschrieben werden, die Cornwall Reisetipps wollen ans Licht, ein Jahresabschluss gehört zur Tradition und von meinem tollen Kalender für 2017 wollte ich auch noch schwärmen.
Doch jedes Mal wenn ich es endlich schaffe, den PC überhaupt einmal an zu machen, sitze ich unter Zeitdruck und mit wenig Muse vor einem weißen Bildschirm und es will einfach nicht fließen. Keine Worte, nur ein blikender Strich auf weißem Hintergrund. Silben entstehen, Worte werden getippt, ich lösche jeden Satz, spätestens nach dem ersten Absatz. Momentan ist es nicht an der Zeit, es macht mich traurig, aber ich muss es mir von der Seele schreiben. Denn eigentlich ist es gar nicht tragisch, es gibt Phasen in denen sprudelt es aus mir heraus und Phasen, in denen bin ich still und konzentriere mich auf andere Dinge.
„Wenn du glücklich sein willst, lerne nein zu sagen“ – ich empfehle es so oft anderen und erinnere mich momentan selbst daran. Ich darf nicht nur nein zu anderen Menschen sagen, sondern auch zu mir selbst, zu meinen überhöhten Selbstansprüchen und meinem Perfektionismus. Ich darf mir sagen „nein danke, dafür habe ich momentan keine Zeit“.
„Nein heute nicht, morgen ist auch noch ein Tag“.

Den Menschen fällt es oft schwer nein zu sagen, wenn es darum geht anderen einen Gefallen auszuschlagen. Mir fällt es oft schwer, nein zu etwas zu sagen, was mir auf den ersten Blick Freude bereitet. Am Wochenende fragte mich eine gute Freundin nach einem Treffen diese Woche und ich habe nein gesagt. Ich hätte Zeit und ich würde mich sehr freuen sie zu sehen, aber auf den zweiten Blick ist damit ein weiterer meiner Feierabende verplant. Viel zu schnell besteht mein Tag nur aus Arbeit und Terminen, bin ich kaum zu Hause, der Haushalt bleibt liegen, Essen besteht aus Fast Food, To-Do Listen werden immer länger und es bleibt keine Zeit für Mich- Entspannung – Pausen – Besinnlichkeit – Meditation und Co. Ich liebe es Zeit mit meinen Freunden oder der Familie zu verbringen, aber wo bleibe ich, wenn Tag für Tag eine Verabredung die nächste jagd?!

Daher sende ich euch einen lieben Gruß und lasse euch wissen, solange es hier still ist, übe ich mich in Gelassenheit und Selbstliebe. :*

Spiegelarbeit

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Schon seit Jahren bin ich ein großer Fan der Spiegelarbeit nach Louise L. Hay. Sie ist nicht die Erfinderin dieser beeindruckenden und wirkungsvollen Methode, aber ihr verdanken wir die weltweite Verbreitung.
Bei dieser Technik lernen wir, uns selbst anzunehmen und zu lieben. Die Welt um uns herum kann zu einem freundlichen, wohlwollenden Ort für uns werden. Wir entdecken welche Widerstände in uns arbeiten und was wir wirklich denken.

Spiegelarbeit ist einfach, aber sehr effektiv. Wenn du mehr Selbstliebe etablieren möchtest, ist Spiegelarbeit das ideale, wirklich schnell wirksame Werkzeug. Alles was wir benötigen ist ein Spiegel und Mut. Mut uns im Spiegel anzusehen und positive Affirmationen zu sprechen. Das klingt ersteinmal verblüffend schlicht, aber für viele kann es am Anfang ein wahrer Kampf sein. Zu Beginn kam ich mir einfach nur vollkommen dämlich vor und auch heute noch habe ich Tage, an denen mir die Spiegelarbeit schwerer fällt als an anderen. Es ist vollkommen normal sich anfangs zu schämen, unwohl oder albern vorzukommen.
Einer der bekanntesten und bzgl. unserer Selbstliebe wirkungsvollsten Affirmationen ist „Ich liebe mich“ – oder, an unser Spiegelbild gewandt „ich liebe dich“.
Für einige Menschen ist es unvorstellbar diesen Satz überhaupt auszusprechen und es dem eigenen Spiegelbild zu sagen, scheint noch viel schwieriger. Was für Kinder noch normal ist – sich unverholen und ohne Scham im Spiegel zu betrachten, Späße mit dem eigenen Spiegelbild zu treiben oder sich sogar im Spiegel zu küssen – ist für viele Erwachsene undenkbar geworden.

Blicken wir in den Spiegel, so tun wir dies oftmals eher ungern. Ein kurzer Check ob die Frisur oder das Make Up noch sitzt, die Kleidung zusammenpasst. In den meisten Fällen hören wir sofort eine bewertende Stimme in unserem inneren. Wir sehen Falten, Speckrollen, graue Haare, eine unförmige Figur oder was uns sonst noch negatives an uns auffällt. Blickst du gerne in den Spiegel, oder vermeidest du es lieber? Es gibt Menschen, die nicht einmal einen Spiegel besitzen, weil sie ihren Anblick nicht ertragen können.

Hier setzt die Spiegelarbeit an. In einen Spiegel blicken, sich selbst betrachten und weich werden, beginnen sich anzunehmen, zu akzeptieren was ist und liebevoll mit sich umzugehen.
Wenn du ein wenig mit Spiegelarbeit experimentieren möchtest, such dir eine Affirmation aus. „Ich liebe dich“ ist eine machtvolle Affirmation, wenn sie dir sehr schwer fällt ist sie vielleicht umso wichtiger für dich. Du kannst aber auch eine andere Affirmation wählen, zum Beispiel „ich werde geliebt“, „alles ist gut“, „ich bin in Sicherheit“, „ich bin hübsch“, „meine Ausstrahlung ist umwerfend“ etc.
Wenn du eine eigene Affirmation erschaffst, achte darauf das diese positiv formuliert ist und keine Verneinungen beinhaltet. Statt „ich bin nicht alt“ würde man sagen „ich bin jung“, statt „ich bin nicht krank“ lieber „ich bin vollkommen gesund“.

Übe nun eine Woche lang, indem du dich an jedem Tag vor einen Spiegel stellst oder setzt, dir in die Augen blickst und zehn Mal deine Affirmation sprichst. Nimm dir dazu genügend Zeit, atme nach jeder Affirmation tief ein und aus. Spüre in dich hinein. Was empfindest du während du diesen Satz sprichst? Welche Gefühle und Gedanken steigen in dir hoch? Fangen deine Beine an zu kribbeln, kommen dir vielleicht die Tränen, wirst du traurig oder wütend? Spürst du vielleicht eine Wärme die sich in dir ausbreitet, bist du positiv berührt, freudig, amüsiert oder dankbar?
Was denkst du über dich selbst? Kannst du dir ein „ich liebe mich“ nicht abnehmen, findest du dich unmöglich, hässlich, egoistisch oder hast das Gefühl du verdienst es nicht geliebt zu werden?
Wenn möglich notiere nach jedem Mal deine Erfahrungen in einem kleinen Notizbuch um den Prozess innerhalb der Woche zu beobachten. Was verändert sich? Fällt es dir zunehmend leichter deine Affirmation zu sprechen? Beginnst du anzunehmen was du dir sagst?

Nach einer Woche wirst du mit Sicherheit schon Veränderungen beobachtet haben, vielleicht sind es nur kleine, kaum merkliche und du fühlst dich immernoch albern bei der ganzen Sache. Bleib am Ball, vielleicht spiel ein bisschen mit der Methode. Du könntest zum Beispiel im Alltag auf alle Spiegel achten dir dir begegnen (auch spiegelnde Oberflächen wie Autofenster, Schaufenster, Wasseroberflächen…), dir kurz zuzwinkern und dir bewusst ein Lächeln schenken. Als i-Tüpfelchen könntest du jedes Mal bewusst deine Affirmation sprechen oder denken.

Mich hat die Spiegelarbeit in all den Jahren sehr weitergebracht, ich blicke mittlerweile gerne in den Spiegel, schmunzel mir zu, gebe mir einen Kuss oder schenke mir ein ehrliches „ich liebe dich“ von Herzen.

Wenn du mehr über die Spiegelarbeit erfahren willst und Lust hast, dich tiefergehend damit zu beschäftigen kann ich dir Spiegelarbeit: Die Essenz aus Louise Hays Lebenshilfe Programms als 21-Tage-Kurs ans Herz legen.

Photocredit: We Heart It

November

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Wow – die Zeit fliegt. Nach altem heidnische Jahreskreis hat gestern das neue Jahr begonnen. Vor uns liegt die dunkle Zeit, welche zur Wintersonnenwende ihren Höhepunkt erreicht. Daraufhin werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt -kaum merklich- zurück in unsere Welt. Im November werde ich…

*das bunte Laub der Bäume genießen

*durch herabgefallenes Laub rascheln

*die „let there be om“ Challenge mitmachen

*meine Tätowiertermine fürs kommende Jahr an zahlen

*neuen Stoff kaufen und mich an die Nähmaschine setzen

*viele liebe Menschen treffen und wiedersehen

*endlich wieder klettern gehen

*Arzttermine abhaken

Außerdem möchte ich an der 30 days of gratitude Challenge teilnehmen. Meine täglichen Gedanken dazu findet ihr auf meiner Facebook Seite.

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Meine Dreads – Antwort auf eure Fragen

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Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, trage ich seit ca. zwei Wochen Dreads. Dieses Mal sind es echte, eigene Dreads und nicht wie sonst, eingeflochtene Synthetik- oder Wolldreads. Im privaten Umfeld, bei facebook und Instagram kamen immer wieder Fragen auf, die ich gerne in diesem Beitrag beantworten möchte. Ich bin keine Expertin für Dreads, meine eigenen sind ja noch ganz frisch. Aber ich gebe euch gerne weiter was ich von anderen Dreadköpfen und meiner Dreaderin erfahren und gelernt habe. An manchen Stellen mag dies dem widersprechen, was ihr bisher gehört habt. Viele Meinungen rund um Dreads basieren auf falschen Überzeugungen oder Missverständnissen. Manchmal kommt es mir auch so vor, als habe jeder seinen eigenen „Glauben“ bzgl. Dreads und so gehen die Aussagen, Pflegetipps und Co oft auseinander. Letztendlich ist vieles auch eine Frage des Geschmacks und über den lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Meine Dreads
Die ersten Diskussionen darüber, ob ich mir Dreads machen lassen soll oder nicht, habe ich mit 17 oder 18 Jahren geführt. Lange Zeit hatte ich nicht den Mut mir die Haare dreaden zu lassen, dachte dass mein Haar zu dünn sein könne, es mir nicht steht oder hatte einfach Angst wegen meiner Wankelmütigkeit. Nachdem fast 15 Jahre vergangen sind, habe ich mir jedoch ein Herz gefasst. Ich hatte anhand zahlreicher Beispiele gesehen, dass Dreads auch bei dünnen Haaren gut aussehen, auch mit den künstlichen Dreads habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Lieber wollte ich diese Dreadsache jetzt ausprobieren, als mir in 10 Jahren oder später eine Midlifecrisis unterstellen zu lassen. Außerdem ist die weibliche Seite meiner Familie mit fortschreitendem Alter, leider nicht mit voller, dichter Haarpracht gesegnet. Ich dachte mir „hey, probier es einfach aus, wenn es blöd aussieht kämmst du es eben wieder raus“. So wie ich mich kenne, kann es gut sein, dass ich in einem Jahr sage „okay, keine Lust mehr, brauche Veränderung“. Aber ich wollte es doch unbedingt einmal im Leben ausprobieren.
Ursprünglich hätte ich gerne ganz viele sehr dünne Dreads gehabt. Allerdings hat mir Britta – die Dreadcat aus Kassel, welche meinen Kopf verschönert hat, davon abgeraten. Denn Dreads sind in den ersten Monaten sehr pflegeintensiv. Mit 80 Dreads auf dem Kopf kann man schnell in die Überforderung kommen.
Daher habe ich mir nur den europäischen Standard dreaden lassen, welcher zwischen 50 und 60 Dreads liegt. Da ich meinen Pons nicht mit gedreadet habe, komme ich auf insgesamt 47 Dreads. Alle wurde mit Echthaar verlängert.

Das dreaden – wie geht es, was muss beachtet werden, wie verhält dich das Haar, tut dreaden eigentlich weh?
Das wichtigste ist eine vernünftige, gute Aufteilung. Es gibt verschiedene Einteilungsmöglichkeiten, zum Beispiel das Schachbrettmuster, Waben- oder Rautenförmig. Vor dem dreaden ist es ratsam sich schon einmal Gedanken darüber zu machen, welche Einteilung man bevorzugt. Gute Dreader beraten dich natürlich, erklären dir die Unterschiedene und zeigen dir Beispielfotos. Eine vernünftige Einteilung der Dreads ist das A und O, denn nur so vermeidet man zum einen nachher nur eine Hand voll Dreads zu haben oder zum anderen große Lücken die unschöne Blicke auf deine Kopfhaut bieten.
Bei der Methode die bei mir zum Einsatz kam, werden die einzelnen Haarsträhnen stark toupiert, immer wieder zwischen den Handflächen gerollt und schlussendlich mir eine sehr dünnen Häkelnadel verhäkelt. Mit den Verlängerungen wird ähnlich verfahren, sie werden an die bereits bestehenden Dreads angehäkelt.
Dreads sind schlussendlich nichts anderes als verfilzte Haare. Europäischen Haar filzt schlechter als afroamerikanisches Haar. Das toupieren, reiben und häkeln verheddert die Haare miteinander. Natürlich sind sie nach dem fertigen dreaden noch nicht richtig verfilzt. Filzen nimmt viel Zeit in Anspruch – wer Dreads hat braucht Geduld. Oft verfilzen die Dreads erst nach Monaten richtig. Durch den Filzprozess werden die Haare oft kürzer. Deswegen habe ich mir Echthaar einhäkeln lassen, da ich sonst enorm an Länge verloren hätte. Meine langen Haare waren stellenweise nur noch ca. 10 – 15 cm lang.

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Das dreaden dauert sehr lange und was wichtig ist, aber eigentlich fast nie gefragt wird: Ja, es kann weh tun. Manche merken kaum etwas, andere haben besonders empfindliche Stellen wie zum Beispiel die Schläfen oder der Haaransatz im Nacken. Ich gehöre leider zu den Menschen, die enorm empfindlich an der Kopfhaut sind. Ich dachte mir im Vorhinein schon, dass es bei mir wohl ziemlich ziepen würde, da ich schon auf Haare bürsten beim Frisör allergisch reagiere. Unsere Dreadsession dauerte von 10 bis 13 Uhr, 17 bis 21 Uhr sowie 9 bis ca. 13 Uhr. Das macht ca. 11 Stunden, abzüglich Toilettenpausen oder mal einem Snack. Das einhäkeln der Extensions hat noch einmal fast 8 Stunden abzüglich Pausen gedauert. Grob geschätzt habe ich bestimmt fast die Hälfte der Zeit geweint, den Rest der Zeit schmerzverzerrt da gesessen und versucht einen Haufen Küchenpapier in meinen Händen zu zerquetschen. Das einhäkeln der Verlängerungen hat dagegen kaum weh getan. Ich bin mit meiner Empfindsamkeit aber wirklich eine Ausnahme und nicht der Normalfall. Daher hatte ich auch nicht mit solch einer heftigen Reaktion meines Körpers gerechnet.
Die Kopfhaut tut nach dem frischen dreaden noch ca. 2 bis 3 Tage weh, ist gereizt, neigt danach eine Zeit lang zu jucken und manchmal auch leichter Schuppenbildung. Ich helfe mir gut mit Birkenhaarwasser, welches ich auf die Kopfhaut auftrage.

Auf keinen Fall sollte beim dreaden von europäischem Haar Wachs zum Einsatz kommen. Diese Art des dreadens stammt aus den Afroshops und ist somit auf die Bedürfnisse von afroamerikanischem Haar abgestimmt. Daher auch das häufige Vorurteil, Dreads müssten nur 1x pro Monat gewaschen werden. Unsere Haarstruktur ist ganz anders und nicht so trocken. Aber zum waschen mehr unter dem folgenden Punkt der Dreadpflege.

Manche glauben, man müsse sich die Haare vor dem dreaden mit Kernseife waschen oder eine Kieselerde-Kur durchführen. Es ist jedoch vollkommen ausreichend die Haare eine Zeit lang mit silikonfreiem Shampoo zu waschen und Conditioner und Haarkuren weg zu lassen. Das Haar sollte frei von Silikonen, sprich Weichmachern sein. Gefärbte Haare oder dauerwellbehandelte Haare lassen sich manchmal leichter dreaden. Sind die Haare jedoch zu angegriffen und kaputt, können sie durch den Dreadprozess weiter geschädigt werden.

Ein Wort zu Verlängerungen: Dreads sollten mit Echthaar verlängert werden, denn dieses ist in der Struktur den eigenen Haaren ähnlicher, vor allem ist es färbbar und kann somit dem Ton der übrigen Haare angepasst werden. Am günstigsten ist asiatisches Haar, fast überall wird das sogenannte indische Tempelhaar angeboten. Ob dies für den jeweiligen Käufer ethisch vertretbar ist, bleibt eine Frage der Einstellung. Idealerweise läßt man sich europäisches Echthaar eindreaden, da dieses unserer eigenen Haarstruktur am nächsten kommt. Dieses ist jedoch wesentlich teurer und schwieriger zu bekommen. Vor dem einhäkeln der Dreads, sollten die meist mit viel Silikon behandelten Haare einer Kieselerde-Kur unterzogen werden.

Dreadpflege – wieso sind Dreads denn pflegeaufwendig und wie sieht diese Pflege aus, kann man Dreads überhaupt waschen und sammeln sich darin nicht Tiere und Schimmel?

Ist der Kopf einmal frisch gedreadet geht es vor allem um eins: Geduld! Erst einmal stehen die Dreads wie ungeordnete Antennen in alle Richtungen ab, sind kratzig, borstig und widerspenstig. Erst durch viel Zeit und den einsetzenden Filzprozess werden sie etwas weicher, geschmeidiger und legen sich.
Um den Prozess zu unterstützen und die Dreads in Form zu halten, gibt es die Möglichkeit des häkeln. Nicht jeder Dreadhead häkelt seine Haare, es gibt Menschen die mögen den Look gehäkelter Dreads nicht. Nach dem dreaden werden sich im Verlauf immer mal wieder Schlaufen auf den fertigen Dreads lösen, welche mit feinen Häkelnadeln (0,6 – 0,75mm) wieder eingezogen und festgehäkelt werden. Auch feine Haare die sich am Ansatz komplett aus den Dreads lösen, können wieder eingehäkelt werden. Weiche Stellen können durch Häkeln wieder verfestigt werden, insgesamt kann man durch Häkeln dem Dread zu einer gleichmäßigen Form verhelfen. Manche mögen es jedoch gerne wild und stehen auf den „natural look“ von Dreads. Ich persönlich bin bemüht meine Dreads möglichst gleichmäßig aussehen zu lassen.
Es ist jedoch darauf zu achten, nicht zu viel zu häkeln. Durch Überhäkeln können die Haare auch abreißen oder Dreads schlimmstenfalls brüchig werden.
Ich häkel momentan jeden Tag ca. 10-15 Minuten vor dem Fernseher. Dabei häkel ich nicht einzelne Dreads von oben bis unten durch, sondern beschränke mich auf Problemstellen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Ansatz und Spitzenpflege. Ich habe offene spitzen, daher muss ich diese momentan noch öfter zwischen den Handflächen rollen um sie in Form zu halten und ihnen beim filzen zu helfen, damit sie sich nicht weiter öffnen. Im Verlauf kann es über die Monate und Jahre hinweg helfen oder nötig sein, die Spitzen mit ein ganz wenig Öl oder etwas Kur zu behandeln. Offene Spitzen sind ja niemals vollends verfilzt, trocknen auf die Dauer gerne aus.
Da das Haar natürlich unaufhörlich wächst, entstehen Ansätze. Wie lang man diese werden läßt ist Geschmackssache. Wenn man nicht aufpasst, filzen die Ansätze gerne mal zusammen was zu unschönen und ungepflegt aussehenden Vogelnestern am Kopf führen kann. Ab einer gewissen Länge, sollten die Dreads an den Ansätzen nachgefilzt werden. Ich arbeite mit der Tighten Roots Methode, wobei der Dreadansatz zwischen zwei Finger geklemmt auf die Kopfhaut gedrückt in kreisenden Bewegungen gefilzt wird. Der so entstehende Ansatz wird von mir mit der Häkelnadel noch etwas verfestigt. Oft muss die Prozedur wiederholt werden, da sich der Ansatz zum Beispiel beim waschen wieder etwas löst und lockert. Wenn man die Ansätze nicht ordentlich verfilzt, kann dies schlimmstenfalls dazu führen, dass die Dreads vom dort aus immer dünner werden und sogar abreißen können.
Oft wird man der Ansatzpflege mit all den Haaren die sich raus lösen, irgendwann nicht mehr Herr. Es sieht unordentlich aus auf dem Kopf. Dann kann es helfen zum Dreader seines Vertrauens zu gehen und sich einer professionellen Ansatzpflege zu unterziehen.

Waschen kann und darf man Dreads so oft man will, sogar täglich. Meist ist dies jedoch nicht nötig, da sie viel weniger nachfetten als offene Haare. Man kann silikonfreies Shampoo nutzen, oder versuchen den Filzprozess durch das waschen zu unterstützen. BIG von Lush ist solch ein Shampoo, es trocknet die Dreads durch das enthaltende Meersalz etwas aus und unterstützt den Prozess. Es gibt auch spezielle Dreadseifen, die benutzt werden können. Das Problem bei Seife ist, dass sie sich gerne im Inneren des Dreads ansammelt. Wenn es zu großen Seifenablagerungen kommt, zum Beispiel auch wegen ungenügendem Ausspülen, kann sie Seife in Dread regelrecht kippen, fängt an zu stinken und macht viele unschöne Dinge. Kernseife sollte man eigentlich komplett meiden, denn sie sammeln sich nicht nur im Dread an, greift auch die Kopfhaut unnötig an, kann zu Entzündungen, Juckreiz und sogar offenen Stellen führen. Wichtig ist es, die Dreads nach dem waschen gut zu trocknen. Bei einer Außentemperatur unter 11 Grad sollten Dreads immer komplett trocken sein, bevor man das Haus verläßt. An der Luft brauchen Dreads meistens Stunden zum trocknen und tropfen gerne ewig lästig vor sich hin. Föhnen erfordert mindestens 20 Minuten Einsatz, ich habe mir für die kalte Jahreszeit eine schicke Trockenhaube wie man sie noch von Oma kennt besorgt. Darunter sitzend kann ich jedenfalls lesen oder im Internet surfen, während meine Dreads trocknen. Sind die Dreads nicht komplett trocken wenn es raus in die Kälte geht, kann muffiger Geruch entstehen.

Jede Form von organischem Material sollte von Dreads ferngehalten werden. Algen – Stichwort Schwimmen im Baggerloch – Baumwollfäden und auch Henna. Auch sogenannte Dentalgummis haben nichts an Dreads verloren. Diese lösen sich nämlich nur in Kombination mit Speichel rückstandslos auf, nicht aber im Haar.
Henna und Co sammeln sich gerne im Dread an. Und ja, es gibt Schimmel in Dreads. Durch feuchte Dreads und organische Rückstände kann Schimmelbildung begünstigt werden. Wenn man jedoch auf die richtige Pflege achtet, hat man kein Problem damit.

Ein selbstgemischtes Meersalzspray auf die Dreads aufgesprüht, kann den Filzprozess unterstützen. Kieselerde-Kuren haben sich der Meinung vieler die ich kenne bei bestehenden Dreads nicht bewährt. Das Ganze ist einfach eine riesige Schweinerei mit dazu im Verhältnis stehend viel zu geringem Nutzen.

Einmal im Jahr sollte eine Tiefernreinigung erfolgen, bei der die Dreads für ca. 15 Minuten in eine Mischung aus Zitronensaft, Natron und weiteren Zutaten eingelegt werden. Seifenreste, Textilfussel, organische Ablagerungen und Co werden so aus den Dreads gezogen.

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Was kommt nach den Dreads – wie lange halten die denn und musst du dir den Kopf rasieren wenn du keine Lust mehr auf sie hast?

Rein theoretisch könnte ich die Dreads jetzt für immer tragen. Man kann sie auch schneiden, wenn sie irgendwann zu lang und schwer werden. Dreads entwickeln sich oft mit den Jahren, bei manchen werden dünner, bei andere dicker. Auch die Länge kann sich noch verändern.  Sollte ich irgendwann keine Lust mehr auf die Würmchen haben, können sie wieder ausgekämmt werden. Ja das geht und ich habe im Internet schon unzählige Berichte mit Vorher-/Nacher-Fotos gesehen. Selbst Dreads die schon Jahre lang auf den Köpfen ihrer Besitzer weilen, können wieder ausgebürstet werden. Dazu braucht es natürlich viel Zeit (einige Tage) und jede Menge Haarkur und Conditioner. Diese wird in die einzelnen Dreads eingearbeitet. Manche berichten sogar davon, die Haare wären später gesünder als vor den Dreads. Natürlich verliert man ein bisschen an Länge, muss die Spitzen nochmal nachschneiden lassen. Aber die gute alte Glatze muss wirklich nicht sein.

Ich hab auch Lust auf Dreads – kann ich mir die selbst machen?
Natürlich kann man sich rein theoretisch selbst Dreads zaubern. Es kommt darauf an was für ein Ergebnis du dir wünschst. Wer 16 Jahre alt ist, noch zur Schule geht und jede Woche mit einer anderen Haarfarbe experimentiert, der legt vielleicht weniger Wert auf ein gepflegtes, einwandfreies Ergebnis als jemand, der wie ich schon über 30 Jahre alt ist, in einem festen Beschäftigungsverhältnis steht und gewisse Stilvorstellungen hat. Sich selbst Dreads zu machen oder von einem Freund machen zu lassen, birgt immer das Risiko, dass es schief geht. Ich würde jedem raten, lieber etwas Geld in die Hand zu nehmen und sich einen guten Dreader zu suchen als „irgend jemanden“ an den eigenen Kopf zu lassen. Lasst euch Fotos von vorherigen Kunden zeigen und checkt im Voraus ab, ob diese Ergebnisse sich mit euren Vorstellungen und Wünschen decken. Wenn ihr erst einmal mit einer paar wenigen schlecht verteilten Dreads auf dem Kopf dasteht, ist Ärger und Frust groß. Mit Mühe und Arbeit können Dreads restauriert, gespalten und aufgearbeitet werden. Aber so mancher ärgert sich auch nach erfolgreicher Überarbeitung durch eine fachkundige Person darüber, nie die perfekte Aufteilung auf dem Kopf zu haben. Dreads sind in der Regel eine Entscheidung für eine längere Zeit, vielleicht Jahre oder Jahrzehnte.

 

Das Yoga Retreat für zu Hause

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Let there be Om ॐ

Am 01. November 2016 startet eine neue Runde „21 days of Om“ von Yoga Me Home. Ich liebe dieses Yoga-Event bei dem zum dritten Mal weit über tausend Yogis gemeinsam zu Hause ihre Matten ausrollen und im Geiste verbunden miteinander praktizieren. Dazu passend das jährliche Motto „Jeder übt für sich, aber keiner allein“.
Jeder ist eingeladen – Anfänger bis Profis. Auch ich werde wieder mit von der Partie sein und versuchen euch auf meinem Blog auf dem Laufenden zu halten. Leider habe ich die Yogamatte in diesem Jahr sträflich vernachlässigt. Aber es ist nie zu spät wieder neu zu starten!

Mit dem Code „GlowingLife“ erhäst du auch yogamehome einen kostenlosen und absolut
unverbindlichen Zugang für die 21 Tage. Dadurch hast du Zugriff auf über 450 Yoga-Videos von einigen der besten Lehrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Neugierig geworden? Dann melde dich an und sei Teil der 21 days of Om. Bei Facebook findest du die 21DaysOfOm auf YogaMeHome.org Veranstaltung und weitere Infos auf dem Yoga Me Home Blog.

 

Sunday Sweets

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Gratitude opens the door to … the power, the wisdom, the creativity of the universe. You open the door through gratitude. – Deepak Chopra

    Nach all den Wochen wird es doch Zeit, wieder zu meiner Sunday-Sweets Tradition zurück zu kommen. Jeden Sonntag sammle ich, wofür ich im Rückblick auf die vergangene Woche dankbar bin.
  • Das letzte WE mit eingerechnet, bin ich dankbar nach 15 Jahren des wünschen, unsicher seins und des „nicht so recht trauen“ eine Entscheidung getroffen zu haben. Ich habe mir Dreads machen lassen.  Dankbar dafür, dass ich die Prozedur trotz alle Schmerzen gut überstanden habe. Dankbar für das viele positive Feedback meiner Mitmenschen. Dankbar für meine liebe Freundin die mit mir den weiten Weg nach Hessen auf sich genommen hat, um mir Gesellschaft zu leisten und mir beizustehen. Dankbar für viele tolle Frisuren die ich schon richtig gut hinbekommen und dankbar dafür, an eine tolle Dreaderin geraten zu sein die etwas von ihrem Handwerk versteht und über dies einfach super lieb und sympathisch ist.
  • Ich bin dankbar für für den wundervollen Herbst, die mystischen Nebelbänke, buntes Laub, bunt wirkende graue Regentage, meine Dicke Bettdecke in die ich mich zu kuscheln liebe, mit einer Wärmflasche und kuscheligem Pyjama.
  • Diese Woche ist das zweite Kochbuch meiner liebsten Kochbuchautorin eingetrudelt. „Ohe She Glows For Everyday“. Sooooo leckere Rezepte, schöne Bilder und Anregungen. Hach, Dankbarkeit für Bücher ist immer super.
  • Dankbarkeit empfinde ich auch für die Dienste der letzten Woche. Auch wenn es stellenweise anstrengend und turbulent war, immer hatte ich nette Kollegen an der Seite und wurde unterstützt. Ich durfte eine neue, sehr nette Kollegin kennenlernen und mit ihr arbeiten. Außerdem hatte ich den ersten richtig ruhigen Spätdienst seit meinem Urlaub.
  • Meine Freundin und ich schenken und jedes Jahr einen selbstgemachten Adventskalender. Dieses Jahr kann ich erstmals sagen, dass ich schon im Oktober statt erst kurz vor knapp im Dezember alles zusammen habe und fertig bin. Das freut mich total.
  • Ich bin dankbar für den Fund eines ganz kuscheligen günstigen Poncho. Ich liebe kuschelige Herbstkleidung!
  • Darüber hinaus bin ich dankbar für meine Ehe, Zweisamkeit und liebevolle Worte.
  • Last but not least empfinde ich Dankbarkeit für den gestrigen Abend, Besuch und Wiedersehen von Freunden, tanzen in der Discothek mit anschliessender kurzer Nacht, dafür aber leckerem Frühstück und einem wunderschön sonnigen Herbsttag heute.

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Lebenstanz

Lebenstanz

Heute habe ich mit erschrecken festgestellt, dass ich schon seit über einem Monat keinen Blogbeitrag mehr geschrieben habe. Denn ich befinde mich mitten in einem wilden Lebenstanz, der mich manchmal durchwirbelt und schwindelig macht, mich zum lachen und jauchzen bringt, aber auch anstregend und zeitintensiv ist. Die zweite Jahreshälfte scheint 2016 zu meinem persönlichen Jahr der Veränderungen zu machen. In den letzten drei Monaten ist unglaublich viel passiert und das Leben meint es gut mit mir. Nach unserer Hochzeit und den wundervollen Flitterwochen, hat sich unerwartet die Möglichkeit ergeben, eine neue Stelle anzutreten. Dadurch wird sich die Art der Arbeit positiv verändern, noch dazu werde ich mehr Freizeit haben und nicht mehr im Schichtdienst arbeiten. Ich habe ein weiteres, sehr bereichendes Retreat der Wild Woman Sisterhood besucht, einen grandiosen Urlaub in Glastonbury und Cornwall verbracht, neue Freundschaften geschlossen, alte intensiviert und ein ganz neues, intensives Projekt gestartet. Mit großen Schritten gehe ich meinen Weg in Richtung langgehegter Träume, habe mir Dreads erstellen lassen, springe über meine Schatten und wage mich sogar an die gefürchtetsten Bereiche und löse mich von Dingen und Altlasten die mir nicht mehr gut tun.
Mir ist es wichtig auf diesem Blog authentisch zu sein, nicht bloß davon zu schreiben wie wir „ein glühendes, glückliches und erfülltes Leben“ führen können, sondern es auch vorzuleben. Daher achte ich darauf, mir  Zeit zu nehmen wenn es nötig ist. Mir Pausen zu gönnen um wieder zu Kräften zu kommen. Manchmal ist es auch von Nöten Prioritäten zu setzen. So erforderen einige Projekte momentan besonderer Aufmerksamkeit. Nicht immer gelingt es mir, diese dann zusätzlich für meinen Blog aufzubringen. Daher verbringe ich meine momentan eher spärliche Freizeit gerne mit Selbstfürsorge, kuschel mich mit einem heißen Tee auf die Couch und gucke Netflix, stricke Mützen für die Kinder meiner Freundinnen oder liege in der Badewanne.

Doch mit dem wunderschönen Herbst – meine zweitliebste Jahreszeit – weht auch wieder frischer, Laub aufwirbelnder Wind durch Glowinglife. In der nächsten Zeit werdet ihr wieder regelmäßig Beiträge zu lesen bekommen. Themen die euch unter anderem erwarten werden sind: Reisetipps für das mysthische Cornwall, Dreads & Strickwerke. Es wird außerdem mal wieder um Yoga gehen und natürlich um erfülltes, glückliches Leben.

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