Sacred Morning Routine – wie ich in den Tag starte

morning routine

Thank you for the blessings and guidance every day
Thank you for the wisdom and showing me the way
Clarity and vision I am always on my path
Thank you for prosperity and playful inner child
Thank you for the laughter and a joyful heart
Clarity and vision I am always on my path
Lindie Lila – Blessings

Zugegeben, es gibt diese Morgen, da drücke ich gefühlt zehn Mal auf den Schlummerknopf meines Weckers, kann mich kaum aus dem Bett heben, stürze daraufhin zügig ins Bad und kurz darauf aus dem Haus. Früher war dies keine Seltenheit, aber mittlerweile habe ich es geschafft am frühen Morgen Raum für ein bisschen Spiritualität und Besinnung zu finden. Innehalten, in mich gehen und mich mit einem Gebet einzustimmen ist eine wundervolle Möglichkeit um den neuen vor mir liegenden Tag zu begrüßen.
Damit ich ungestört bin und auch meinen Mann nicht aus dem Schlaf reiße, habe ich in unserem Wohnzimmer einen kleinen Altar hergerichtet. Dort entzünde ich am frühen Morgen ein oder zwei Kerzen, manchmal auch etwas Räucherwerk. Eine meiner liebsten Praktiken ist das Rezitieren des Mantras Vishwa Shakti Avaham. Das erste Mal habe ich in Lisa Lister Buch „Love Your Lady Landscape“ von dieser Praktik gelesen. Vishwa bedeutet „universell“, Shakti  ist die Energie der großen Mutter, der Göttin, allem weiblichen im Universum, der Inbegriff weiblichen Urkraft schlechthin. Avaham heißt sowieviel wie „manifestiere dich, komm zu mir, lass mich wissen das du hier bist, sei in mir“. Das Mantra ist eine Art Invokation weiblicher Energie. Durch das Rezitieren des Mantras rufe ich die Energie der großen Göttin an, ich erwecke die weibliche Essenz in mir und mache mir diese bewusst. Ich bin die große Mutter, die pure weibliche Energie, jede Zelle meines Körpers ist damit gefüllt. Beim chanten nutze ich meine Mala um mich zu konzentrieren. Malas (indische Gebetsketten) bestehen traditionell aus 108 Perlen, da Mantras 108 Mal rezitiert werden. Bei jeder Wiederholung, lasse ich eine Perle durch meine Finger gleiten. Manchmal spreche ich das Mantra laut, manchmal nur im Geist, ich flüstere oder singe es. Dabei ruht mein Blick auf dem Sri Yantra. Yantras sind geometrische Diagramme die in ihrer Symbolik tiefsinnige und komplexe Zusammenhänge darstellen und unter anderem als Meditationshilfe dienen um sich zu fokussieren. Das Shri Yantra gilt als das heiligste und bedeutendste Yantra. Shri ist ein Ehrentitel für Devi – die Göttin.

Nachdem ich mich auf das Mantra eingestimmt habe, ziehe ich gerne noch eine Tarotkarte für den Tag. Im Anschluss spreche ich ein Gebet und wende mich in Dankbarkeit an meine Spirits. Ich singe auch gerne noch ein oder zwei Lieder. Eines meiner Liebsten zu diesem Zweck ist das oben Zitierte Lied „Blessings“ von Lindie Lila.

 

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3 Kommentare
  1. Carina
    Carina says:

    Ich freue mich immer so über neue Beiträge dieser Art.
    Isst und trinkst du morgens nichts? Und wie gelingt dir dann der Übergang zwischen deiner spirituellen Morgenroutine und dem schnöden Alltag? Bei mir geht „Mögen alle Lebewesen glücklich und frei sein“ immer viel zu schnell in „Kacke, die Butter ist leer“ über 😀

    Antworten
    • Karmindra
      Karmindra says:

      Guten Morgen Carina,

      :D, dass kenn ich wohl auch. Kein Garant für dauerhaft gute Laune. Außerdem neige ich zur Morgenmuffelei, manchmal fällt es mir echt schwer mich hinzusetzen und in mich zu gehen.

      Momentan ist es so, dass ich im Schichtdienst arbeite. Bei Frühschichten esse ich erst auf der Arbeit, da ich so früh noch nichts runter bekomme und bei Spätdiensten habe ich sowieso viel Zeit Morgens, da gibt es immer spätes Frühstück.
      Kaffee auf nüchtenen Magen vertrage ich nicht. Meistens trinke ich Morgens ein Glas Wasser, im Winter gerne warmes Wasser, manchmal mit Zitrone oder einen Matcha Latte.

      In der Regel (an Frühdiensttagen) gehe ich erst ins Bad und mache mich frisch, wenn ich mit allem fertig bin setze ich mich für ca. 10 Minuten an einen Altar und dann gehe ich sofort aus dem Haus.

      Ich denke es geht nicht darum dies Ruhe und Zentrieung im Alltag durchgehend aufrecht zu erhalten, aber es hilft auf Dauer immer öfter in diese Achtsamkeit zurückkehren zu können und manchmal, laufen die Tage nach solchen Ritualen am Morgen augenscheinlich tatsächlich irgendwie besser.

      Liebe Grüße,
      Karmi

      Antworten
  2. lichtarbeiter
    lichtarbeiter says:

    Oh das ist eine super tolle Anregung! Ich versuche es in letzter Zeit immer wieder, mich direkt nach dem Aufwachen ein bisschen einzustimmen, aber eine richtig gute Variante habe ich dazu noch nicht gefunden gehabt. Ich nehme mir ein paar Anregungen von dir mit… (-; Ich bin überzeugt, dass ein Tag auf diese Weise ganz anders startet. Danke dir und liebe Grüße!

    Antworten

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