Juni Liebe & unser Beltaine in Glastonbury

Wow, bald ist schon die erste Hälfte des Jahres 2017 ins Land gezogen. Die erste Jahreshälfte zählt blogtechnisch nicht unbedingt zu meinen Hochleistungen. Gerade einmal acht acht mal habe ich es geschafft zu bloggen, meist ein Beitrag pro Monat. Was ist denn da los?
Natürlich hat gerade in der Anfangsphase unser Rising Women Tribe Projekt eine Menge Zeit gefressen. Dafür haben wir schon viele kleine und große Erfolge verbuchen können und freuen uns sehr auf die kommenden Veranstaltungen im Sommer. Nachdem unser Rotes Zelt in Hattingen so viel Anklang gefunden hat, veranstalten wir am 2. Juli in Herten ein weites Rotes Zelt im Ruhrpott und nur ein Wochenende später, findet unser Tagesworkshop Sister Tribe – feel the vibe in Herford statt.
Ein weiteres Projekt nimmt mich momentan in jeder freien Minute in Anspruch und erfüllt mich mit Vorfreude, Aufregung und einigen Ängsten gleichzeitig. Wenn große Träume wahr werden, ist dort stets auch schnell die Angst vor dem Versagen, der Perfektionismus und die leisen Stimmen des Zweifels. Aber sie geben sich schnell zufrieden und werden leiser wenn sie bemerkt, anerkannt und gewürdigt werden.


In der Zeit vor unserem Handfasting waren wir eine Woche in Glastonbury um dort Beltaine zu feiern. Nachdem ich in den letzten Jahres jeden Herbst in Glastonbury zu Gast war, ist es ein ganz besonderes Erlebnis gewesen eines meiner Lieblingsfeste dort zu feiern. Einen schönen Eindruck der Festlichkeiten vermittelt mein kleiner Videomitschnitt.
Für alle die sich das ganze Ritual ansehen möchten gibt es ein sehr schönes Video auf Youtube:

Glastonbury im Mai hat im Vergleich zum Spätsommer einen ganz eigenen, besonderen Reiz. Das Wetter war überwiegend sonnig und warm, der Weißdorn blühte und die Menschen waren gewohnt freundlich und herzlich. Neben den Festlichkeiten, der Drachenprozession am Vortag des 1. Mai, unseren schönen Ausflügen und einem wundervollen, spontanen, kraftvollen Ritual und Bad in der White Spring mit unserer lieben Margo Awanata, schlossen wir unseren Aufenthalt mit einem grandiosen Konzert von Damh the Bard ab.

Tja und wenn mit all dem nicht schon genug Zeit beansprucht wäre, stecke ich auch noch mitten im Kurs „Intuitiv Plant Medicine“ von Asia Suler. In der Zeit von Beltaine bis zur Sommersonnenwende widme ich mich dem Pflanzenreich, meinen Pflanzenverbündeten, schamanischen Techniken, der Traumarbeit und vielen mehr. Eine Arbeit von der ich jetzt schon weiß, dass sie die acht Wochen übersteigen wird, denn jedes Thema bietet genug Raum, Stoff und Erfahrungen um noch viel tiefer einzutauchen.

Frohen Mutes blicke ich über den Juni hinaus auf die zweite Jahreshälfte und bin mir sicher, bald wieder mehr Zeit zum bloggen zu finden <3

Lebenstanz

Lebenstanz

Heute habe ich mit erschrecken festgestellt, dass ich schon seit über einem Monat keinen Blogbeitrag mehr geschrieben habe. Denn ich befinde mich mitten in einem wilden Lebenstanz, der mich manchmal durchwirbelt und schwindelig macht, mich zum lachen und jauchzen bringt, aber auch anstregend und zeitintensiv ist. Die zweite Jahreshälfte scheint 2016 zu meinem persönlichen Jahr der Veränderungen zu machen. In den letzten drei Monaten ist unglaublich viel passiert und das Leben meint es gut mit mir. Nach unserer Hochzeit und den wundervollen Flitterwochen, hat sich unerwartet die Möglichkeit ergeben, eine neue Stelle anzutreten. Dadurch wird sich die Art der Arbeit positiv verändern, noch dazu werde ich mehr Freizeit haben und nicht mehr im Schichtdienst arbeiten. Ich habe ein weiteres, sehr bereichendes Retreat der Wild Woman Sisterhood besucht, einen grandiosen Urlaub in Glastonbury und Cornwall verbracht, neue Freundschaften geschlossen, alte intensiviert und ein ganz neues, intensives Projekt gestartet. Mit großen Schritten gehe ich meinen Weg in Richtung langgehegter Träume, habe mir Dreads erstellen lassen, springe über meine Schatten und wage mich sogar an die gefürchtetsten Bereiche und löse mich von Dingen und Altlasten die mir nicht mehr gut tun.
Mir ist es wichtig auf diesem Blog authentisch zu sein, nicht bloß davon zu schreiben wie wir „ein glühendes, glückliches und erfülltes Leben“ führen können, sondern es auch vorzuleben. Daher achte ich darauf, mir  Zeit zu nehmen wenn es nötig ist. Mir Pausen zu gönnen um wieder zu Kräften zu kommen. Manchmal ist es auch von Nöten Prioritäten zu setzen. So erforderen einige Projekte momentan besonderer Aufmerksamkeit. Nicht immer gelingt es mir, diese dann zusätzlich für meinen Blog aufzubringen. Daher verbringe ich meine momentan eher spärliche Freizeit gerne mit Selbstfürsorge, kuschel mich mit einem heißen Tee auf die Couch und gucke Netflix, stricke Mützen für die Kinder meiner Freundinnen oder liege in der Badewanne.

Doch mit dem wunderschönen Herbst – meine zweitliebste Jahreszeit – weht auch wieder frischer, Laub aufwirbelnder Wind durch Glowinglife. In der nächsten Zeit werdet ihr wieder regelmäßig Beiträge zu lesen bekommen. Themen die euch unter anderem erwarten werden sind: Reisetipps für das mysthische Cornwall, Dreads & Strickwerke. Es wird außerdem mal wieder um Yoga gehen und natürlich um erfülltes, glückliches Leben.

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