‚Acknowledging the good that you already have in your life is the foundation for all abundance.‘Eckhart Tolle

Wenn du meinen Blog schon eine Weile verfolgst wirst du längst bemerkt haben, dass ich ein großer Fan täglicher Dankbarkeitspraxis bin.
Bereits vor 3 Jahren begann ich mit meiner „Things I Love Thursday“ Reihe – immer wieder Donnerstags, inspiriert von Gala Darling – teile ich mit euch all die Dinge, für die ich in den vergangenen Tagen Dankbarkeit empfunden hatte und lud alle Leser/innen von Glowinglife ein, es mir gleich zu tun.
Im Jahre 2016 ersetzten die Sunday Sweets als Wochenrückblick den Things I Love Thursday. Ein anderer Wochentag, aber die Intention blieb. Immer wieder den Fokus auf die Fragen:

  • Wofür bin ich momentan dankbar?
  • Welche Dinge in meinem Leben laufen gerade gut?
  • Welche Geschenke habe ich empfangen?
  • Wann war ich glücklich?
  • Wann habe ich gelacht und worüber?
  • Welcher Segen wurde mir in den letzten Tagen zuteil?

Wir verschwenden soviel Zeit und Energie auf das zu blicken was uns fehlt, ärgert, missmutig, hoffnunglos, ängstlich oder ärgerlich macht. Ständig glauben wir Gegenstand oder Umstand xy in unserem Leben zu brauchen um glücklich zu sein. Dabei gibt es immer etwas wofür ich dankbar sein kann.
Es geht nicht darum Dinge schön zu reden, rosa anzustreichen oder über einen stinkenden Misthaufen Glitzer zu streuen und zu behaupten „jetzt ist er toll“. Sondern darum unseren Blickwinkel zu verändern und auf das zu schauen was und bereichert, anstelle auf die Dinge die uns fehlen oder unglücklich machen.

Tägliche Dankbarkeit zu praktizieren verändert unser Gehirn, steigert unser Wohlbefinden und lindert sogar Anzeichen von Depression!

Vor kurzem stieß ich im Internet durch Zufall auf das wunderschön illustrierte Dankbarkeitsjournal The Gratitude Attitude. Neben vielen bunten Seiten mit Platz für eigene Notizen und Inspirationen finden sich Bilder, Fotocollagen, Zitaten und Essays rund um das Thema Dankbarkeit. Herzstück des Journals bilden die tagtäglichen leeren Zeilen um drei Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist.
365 Tage – die Chance auf 1095 Momente der Dankbarkeit.

Du kannst dir nicht vorstellen jeden Tag drei Dinge benennen zu können für die du dankbar bist? Es hilft dein Ziel nicht zu hoch zu stecken. Es geht nicht immer um ein Feuerwerk der Gefühle wie der Lachflash des Jahres, ein romantisches candlelight Dinner oder den grandiosesten Orgasmus. Wenn du achtsamer durch deinen Tag gehst und die Augen öffnest für all die kleinen und großen Dinge für die du dankbar sein kannst, fällt dir vielleicht der wohltuende heiße Tee nach einem verregneten Gang durch die stürmische Herbstluft ein. Oder die gemütliche Stunde auf dem Sofa in deine Lieblingsdecke gewickelt bei einer Runde Netflix. Der rosafarbende Himmel am Abend, der aufmerksame Kollege im Büro der dir einen Kaffee an den Tisch gebracht hat, deine verschmuste Katze die dich schnurrend begrüßt wenn du nach Hause kommst, das Telefonat mit einer Freundin die dich angerufen hat weil sie deinen Rat schätzt….

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht mich jeden Abend fünf Minuten meinem Gratitude Attitude Journal zu widmen welches schon auf meinem Nachtschränkchen bereit liegt. In meinem Bett, in eine dicke Decke eingehüllt, lasse ich im Schein meiner Salzkristalllampe die so ein angenehmes warmes Licht wirft noch einmal den Tag Revue passieren. Dann schreibe ich mit meinem Lieblingskugelschreiber drei Dinge auf für die ich dankbar bin. Manchmal fällt es mir schwerer drei Dinge zu finden, meistens jedoch nutze ich sogar die freien Zeilen um noch weitere zwei bis drei Dinge aufzuschreiben.