Während meines kurzes Irlandaufenthaltes haben wir natürlich auch einige verschiedene Quellen besucht, sowohl „offizielle heilige Quellen“ die z.B. St. Patrick geweiht sind als auch Quellen ohne ich sag mal „christlichen Titel“ ;). Für mich als Städterin sind solche natürlichen Quellen ja immer schon sehr faszinierend gewesen. Da kommt einfach so natürliches, klares, sauberes, trinkbares Wasser aus dem Boden. Ein Wunder! Kein Wasserhahn den man aufdrehen muss, keine schweren Kisten mit Wasserflaschen die man im Supermarkt kauft, keine Verunreinigung durch Chemikalien, nicht in irgendeinem Klärwerk aufbereitet. Einfach faszinierend. Die Quelle von der diese Fotos stammen liegt direkt an einem riesigen See und scheint diesen zu speisen. Aus dem Boden steigen die ganze Zeit kleine Luftbläschen, dass Wasser ist klar und rein und plätschert in einer Art kleinem Bach zum Seeufer hinunter. Der Ort besticht zusätzlich durch seine schöne Fauna und Flora, kleine Frösche, große Bäume mit beeindruckendem Wurzelwerk, Moosbewachsene Äste und Stämme. Auch hier findet sich der Brauch Tücher und Bänder an Bäume und Äste zu binden wie man ihn in Irland immer wieder entdeckt. So kann man z.B. etwas von seiner Kleidung an einen Ast binden und damit etwas loslassen von dem man sich trennen möchte.

Auch bei den „bekannten heiligen Quellen“ kann man davon ausgehen das diese schon immer als heilig und besonders angesehen wurden, nur mittlerweile eben christianisiert wurden.

Fotos von Aine und mir Juli 2011

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