Herbstlicher Detox

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Frisch aus dem Urlaub zurück starte ich eine kleine Detox-Kur für meinen Körper. Schon wieder entgiften? Ernährst du dich nicht eh so gesund? Ja und nein! Seit diesem Jahr versuche ich eine kleine Detoxeinheit zu jeder Jahreszeit zu etablieren. Im Sommer gab es die Saftkur nach Jason Vale, für den Herbst der nichtmehr so warm und sonnig ist finde ich eine andere Form des Detox für mich passender.
Die Woche nach dem Urlaub drängte sich zudem gerade zu auf, denn im Urlaub lasse ich gerne mal alle Fünfe gerade sein und gebe mich so richtig dem vollen Genußt hin. Das bedeutet im Klartext:
Sportliche Kleidung, Sportgeräte, Yogamatte und Co werden aus meinem Sichtfeld verbannt und eingelagert. Dafür gibt es jeden Tag höchste kulinarische Genüße ohne Rücksicht auf Verluste. Wir waren dieses Jahr eine Woche im schönen Mecklenburg Vorpommern. Neben abendlichem Grillen, einem Gläschen Wein, hier und da einem Restaurantbesuch, Abstechern in einige Cafes mit Kuchen, Torten, Eis und – auf Grund mangelnder Alternativen – jeder Menge Milchkaffee mit Kuhmilch gab es auch einen Haufen weiteren Zucker in Form von Schokolade, Gummibärchen und süßen Limonaden. Sehr stolz bin ich nicht darauf berichten zu können das ich (alleine – ohne Zutun vom Mann) in nur einer Woche 4 Tafeln Schokolade und 4-5 Tüten Gummitierchensüßkramzeugs verdrückt habe. Nur um dem Ausmaß ein Bild zu verleihen… ;)

„Aha“ denkt der ein oder andere Leser jetzt wahrscheinlich, „erst alles in sich reinstopfen und dann reumütig diäten“! Nein, ich bin überhaupt nicht reumütig und um Diät geht es hier sowieso nicht. Ich nutze eher die Gunst der Stunde, denn nach solcher Völlerei habe ich oft nur noch ein Bedürfnis: Endlich nach Hause kommen und in gesunden Sachen schwelgen. Mein Bedarf an Kuchen, Torten, Schokolade, Alkohol, Milchprodukten und Co ist nach einem so geballten Aufkommen einfach irgendwann gedeckt. Ehrlich gesagt, ich kann nach über einer Woche des gemütlichen Frühstückens weder Brötchen noch Kaffee sehen, möchte keinen Kuchen mehr essen und bin froh wenn es nichtmehr 4 Mahlzeiten und mehr am Tag gibt.

Meine Detox-Essensregeln sind einfach gestrickt. Ich verzichte komplett auf Gluten, Zucker, Kaffee, Milchprodukte und jede Art von Fertigessen und Zusatzstoffen. Frei nach dem Motto „eat clean und green„. Außerdem versuche ich meinen Verbrauch von Obst und Gemüse in Form von Säften und Smoothies in die Höhe zu pushen und viel Rohkost zu mir zu nehmen.

Beispiel für mein heutiges Essen am ersten Tag:

Nach dem Aufstehen – Ersteinmal eine Tasse heißes Zitronenwasser um den Körper um für einen basischen Kickstart in den Tag zu sorgen. Danach gab es für den Genuß eine Tasse Matcha Latte mit Mandelmilch. Zum Frühstück gab es einen von Jason Vales frischen Säften mit Flohsamen für die Verdauung, mittags gedünstetes Juliengemüse mit einer kleinen Portion Seelachs, zum Nachtisch noch den Rest Saft vom Morgen. Am späten Nachmittag gab es noch eine andere Sorte Saft. Außerdem habe ich mir im Verlauf des Tages zwei Bananen gegönnt, jede Menge Kräutertee getrunken, über einen Liter Wasser und Abends gab es noch einen köstlichen heißen Matcha-Kakao nach einem Attila Hildmann Rezept.

Neben der Ernährung spielen natürlich noch weitere Faktoren eine Rolle. Ausreichend Schlaf, tägliche Meditation und Affirmationen, morgendliches Trockenbürsten des ganzen Körpers, Verzicht auf übermäßig viel Kosmetik, Bewegung an der frischen Luft und soweit möglich jeden Tag kleine Sporteinheiten. Letzteres fiel heute auf jeden Fall flach, da ich schon am Morgen mit Kopfschmerzen in den Tag gestartet bin die auch im Verlauf nicht besser sondern schlimmer wurden.

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