Ideenwerkstatt November – Küche mit Liebe erfüllen

ideenwerkstattDas Thema der Ideenwerkstatt im November ist „Küche“. Was ist das überhaupt für ein Ort? Magst du deine Küche? Ist die ein Platz der Geselligkeit, der Freude und des Beisammenseins? Oder ist sie vielleicht ganz klein und eng? Dient dieser Ort nur der Zweckerfüllung schell ein paar lebenserhaltende Speisen zuzubereiten oder ist er gar nur Stauraum da du zum Beispiel überhaupt nicht kochst oder backst, vielleicht grad noch Kühlschrank und Mikrowelle nutzt? Vielleicht besitzt du auch eine Designerküche die soviel gekostet hat wie ein Kleinwagen, eventuell ist aber auch alles zusammengeschustert und selbst gebastelt, oder es ist deine Schatzkammer der wundervollen technischen Küchenhelfer, von Thermo- oder, Vitamix, über Dörrofen, Rührmaschien und Pflanzenmilchbereiter.

Früher war die Küche das Zentrum eines jeden Hauses, Heim und Herd gehörten untrennbar zusammen. Dort traf man sich, saß gemeinsam am Herd/Feuer/Ofen, es wurde geredet, sich ausgetauscht, gewärmt, genährt. Auch heute noch kennen viele Menschen die eine Wohnküche ihr eigen nennen dieses Phänomen. Kommt der Besuch oder steigt eine Party tummelt sich plötzlich alles in der Küche anstatt im Wohnzimmer. WGs haben oft eine gemeinsame Küche als Gemeinschaftsraum. Die Küche ist ein Raum der verbindet, indem Magie gewebt wird, indem wir unser Essen zubereiten. Egal wie groß oder klein deine Küche ist, du kannst sie durch dein Bewußtsein wieder ein Stück zu einem Raum der Liebe und Gemeinschaft machen.

kuechenliebe2Ideen für mehr Liebe in der Küche:

  • Fühlst du dich in deiner Küche wohl? Es muss nicht immer eine teure Luxusaustattung sein, manchmal läßt eine Küche sich auch ganz kostengünstig verschönern. Wände können farbig gestaltet werden, wir können Bilder aufhängen Küchenkräuter aufstellen, Bilder, Postkarten oder Magnete an Wänden und Möbeln anbringen. Manche Küchen lassen sich mit farbiger Folie bekleben. Man kann mit Tafelfarbe eine Wand gestalten oder damit einen Schrank oder den Kühlschrank anmalen.
  • Ordnung schaffen! Schränke und Schubladen auf und los geht mit dem Ausmisten. Wo sich unordentlich das Chaos stapelt, dort sammeln sich Energie und verkleben, Bring sie wieder in Fluss indem du für Ordnung sorgst. Vielleicht hast du Lust Plastik auszumisten. Brauchst du wirklich 25 Tassen, auch die 3 mit Sprung und Kanten im Rand? Was sagen eigebntlich deine Lebensmittelvorräte? Offene Packungen die seit Jahren abgelaufen sind? Besorge dir ein paar große Einmachgläser in die du Linsen, Getreide und Nudeln umfüllen kannst.
  • Gestalte einen Küchenaltar. Suche dir eine schöne Ecke in deiner Küche. Das kann ein Regalbrett sein, auf einem Schrank, auf der Arbeitsplatte, der Fensterbank oder wo auch immer. Schaffe dort einen kleinen heiligen Raum. Du kannst ihn einer bestimmten Göttin widmen, Hestia oder Brigid sind zum Beispiel Göttinnen die mit Heim und Herdfeuer assoziiert werden, es kann aber auch jede andere Gottheit sein oder auch vollkommen ohne Bezug sein. Gestalte diesen Platz n ach deinen Vorstellungen. Du kannst ein Bildnis aufhängen oder stellen, frische Blumen, Symbole, Steine, Federn, Muscheln oder ähnliches dort hinstellen. Ich finde eine Kerzen immer wundervoll. Auf meinem Altar den du oben sehen kannst findet sich ein Bildnis der Göttin Cerridwen vor ihrem großen Kessel der Weisheit und Wiedergeburt. In einer kleinen Schale befinden sich Kräuter oder Speisereste als Opfergabe und ich entzünde jedes Mal wenn wir Essen eine Kerze als Zeichen der Dankbarkeit. Kein Platz in der Küche? Vielleicht möchtest du einfach ein kleines Bild an der Wand anbringen. Es gibt auch schöne kleine Kerzenhalter die man an der Wand anbringen kann. Oder du beklebst von innen eine Tür einer der Küchenschränke wie einen geheimen Schrein. Auch ein Altar außerhalb, aber in der Nähe der Küche oder dem Essbereich ist eine wunderbare Lösung.
  • Mit Liebe kochen. Im Ayurveda gibt es sogenannte sattvische Nahrung. Dies sind Lebensmittel die sich positiv auf unseren Körper sowie unsere Psycho uund Bewusstsein auswirken. Zur Zubereitung vollkommen sattvischer Speisen gehörgt jedoch auch eine positive Einstellung während des kochens. Wenn wir von Gedanken des Ärgers und Zornes, der Hektik und des Missmutes erfüllt sind, wirkt sich dies negativ auf unsere Speisen aus.
    Um das kochen zu einer erfüllten Sachen zu machen können wir zum Beispiel schöne Musik auflegen die uns gute Laune macht, Mantren rezitieren oder uns mit wertschätzenden Gedanken zu den Menschen befassen für die wir gerade Speisen zubereiten.

Zum Abschluss noch eine kleine Rezeptidee für ein Frühstück voller Liebe und Leben:

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himmlisches Frühstücks Parfait

Für dieses Frühstück benötigst du für zwei Personen:

*2 TL Kokosöl
*2 Äpfel
*Mandelmilch
*400ml Sojajoghurt
*4 EL Apfelmus
*2 EL Ahornsirup
*2 EL gedörrte Cranberries
*2 EL Walnüsse
*1/2 TL Vanille
*1/2 TL Zimt

Die Äpfel schälen und kleinschneiden, Kokosöl in einem Topf erhitzen, Apfelstücke zugeben und 2-3 Minuten anbraten. Soviel Mandelmilch zugeben das die Äpfel nicht ganz bedeckt sind, Zimt und gemahlene Vanille unter rühren und 5 – 10 Minuten köcheln lassen. In zwei Gläser Joghurt geben, Apfelmus darauf verteilen, dann den heißen Apfel aus dem Topf auf die Masse geben. Mit Cranberries, Walnüssen und Ahornsirup garnieren und genießen.

 

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