Ogham – Louis/die Ebersche

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Der zweite Baum im Ogham Alphabet ist die Eberesche, in Deutschland auch als „Vogelbeere“ bekannt. Im Mai beschenkt uns die Eberesche mit dem Anblick ihrer wunderschönen weißen Blütendolden welche sich im Herbst in prächtige rote Beeren verwandeln. Ihr Blätter sind von einem hellen, satten Grün und verfärben sich im Herbst zu leuchtenden Rottönen. Auch wenn die Eberesche meistens nicht sonderlich groß wird, so wächst sie dafür auch auf hohen Bergen oberhalb von Grenzen an denen nicht mehr viele andere Bäume gedeihen.

Die Eberesche ist nicht mit der Esche verwandt, sondern zählt zu den Rosengewächsen. Sie ist dem Planeten Merkur zugeordnet und mit dem Gott der Jagd verbunden. Außerdem ist sie ein Baum der inneren Vitalität, Intuition und des Schutzes. Neben das Haus gepflanzt soll sie vor bösen Geistern schützen, vor Verwünschungen und Krankheiten. Früher wurde sie in Wales auf Friedhöfe gepflanzt um die Toten zu beschützen, die Druiden umrahmten ihre Orakel- und Gerichtsplätze mit Ebereschen. Legenden besagen das sie von Drachen beschütze sei, vielleicht hat ihre Verbundenheit mit heiligen Orten also auch etwas mit den sogenannten Drachenlinien – Leylines, dem Netz aus Kraftlinien welchen den Planten überziehen- zu tun.

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Buchstabe:
L
Irischer Name: Luis
Heutige divinatorische Bedeutung: Schutz, Intuition, Visionen, Schutz vor übersinnlichen Angriffen, Vorhersage, sich neuen Möglichkeiten in Freude öffnen, unseren eigenen Weg gehen

Neben ihrer immensen Schutzwirkung hat die Eberesche vor allem einen Aspekt der „Hellsicht“. Sie soll die geistigen Fähigkeiten fördern und bei der Divination behilflich sein, Ruten um Wasser aufzuspüren werden aus ihrem Holz gemacht, sie wurde genutzt für Schutzzauber und zur Divination. Es ist daher auch eine naheliegende Idee sich ein Ogham-Set aus 20 Ebereschenhölzern zu fertigen.
Druiden entfachten vor Kriegsschlachten großer Feuer aus Ebereschenholz um aus dem Rauch Omen für die Schlacht zu erkennen. Sie verhilft zu Visionen, meditativen Zuständen, klärt die Gedanken und hebt unsere Energie an. Darüber hinaus soll sie den Geist heilen, unsere persönliche Kraft stärken und Fruchtbarkeit bringen.

Die Beeren gelten im Volksmund als giftig, was an ihrem hohen Gehalt an Parasorbinsäure liegt. Bei Verzehr größerer Mengen der rohen Beeren kann es zu Durchfall und Erbrechen kommen. Wer jedoch einmal rohe Ebereschenbeeren probiert hat, wird bestätigen können, dass der überaus bittere und saure Geschmack davon abhält solche Mengen zu sich zu nehmen. Erhitzt können die Beeren jedoch zu allerhand Leckereien verarbeitet werden. So läßt sich daraus Marmelade oder Gelee kochen – ich hatte es mal mit Holunder-Vogelbeer-Gelee probiert – Getränke zubereiten, die Beeren zu Wildgerichten reichen usw. Die Beeren enthalten viel mehr Vitamin C als Zitronen, natürlich können aus den ihnen wie ebenso aus den Blättern auch Tee und kalte Auszüge hergestellt werden. Richtig angewandt wirken sie stopfend und helfen bei Durchfallerkrankungen.

Aus den Beeren, welche übrigens alle mit einem kleinen Pentagram versehen sind, lassen sich auch schöne Dekorationen herstellen. Früher hing man Ebereschenzweige zum Schutz des Viehs in den Stall (man konnte ja nie wissen was das Elfenvolk im Schilde führte).

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Eine der vielen Botschaften diesen wundervollen Baumes ist es, dass beste aus unserem Leben zu machen, unserem eigenen Pfad zu folgen, uns mit den anderen Ebenen des Lebens zu verbinden und den Lebenspuls zu spüren. Sie hilft und mit Energien zu arbeiten, uns auf Energien und Orte einzulassen und uns für alle Möglichkeiten zu öffnen.

 

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