Wenn du im Regen stehst – vier Tipps für dunkle Zeiten

krs

Dieses Bild habe ich vor einigen Tagen bei der wundervollen Kris Carr entdeckt. Jeder kennt sie, diese Momente und Tage an denen man einfach im Regen steht, die Tage dunkel sind und wir uns schlecht fühlen. Auch ich habe solche Tage und ich möchte gerne mit euch darüber sprechen, denn in der heutigen Healthy-Lifestyle Szene bekommt man nur zu schnell den Eindruck, dass es einige wundersame Menschen gibt bei denen immer die Sonne scheint. Doch auch wir sind nur Menschen, zwar mit einem Blick aufs positive, aber trotzdem manchmal belastet durch äußere Umstände, Streitigkeiten, Schicksalsschläge, Arbeitsstress usw.

In den letzten Tagen befand ich mich eine Zeit lang so richtig in November-Herbst-Stimmung. Draußen verblassen langsam alle Farben, es wird immer kahler und winterlicher, manchmal wirkt es trostlos und traurig. Es wird spät hell und früh wieder dunkel, die dunkle Jahreszeit geht in den Endspurt (am der Wintersonnenwende am 21. Dezember wird es tatsächlich schon wieder heller). An vielen Tagen fühlte ich mich sehr in mich gekehrt, war lustlos und träge. Diese Tage wechselten sich ab mit solchen, an denen ich innerlich voller Unruhe und Tatendrang war, gerne tausend und eine Sachen machen wollte, aber gefühlt Zeit für keine einzige davon habe. Solche Phasen sind vollkommen normal. Hier findest du einige Tipps mit solchen dunklen Tagen umzugehen:

Get your shit done
Es hilft uns meistens wenn wir uns die Zeit dafür nehmen äußere Umstände zu klären und zu ordnen, denn auch hier trifft wie so oft die Aussage zu „wie im Innen so im Außen, wie im Außen so im Innen“. Wenn ich in einer Wohnung sitze in der sich drei Tonnen Altpapier und leere Flaschen stapeln, riesige Wäscheberge liegen und zehn unbezahlte Rechnungen herumliegen, dann fällt es mir wahrlich scher mich zu entspannen. Auch wenn mir ein Zahnarzttermin im Nacken sitzt, eine nahende Klausur droht und andere Termine ausstehen. Mach dir einen Plan, organisiere dich, hake deine to do Liste ab, tätige Anrufe die du vor dir hergeschoben hast. Auch wenn es schwerfallen mag sich zu überwinden, hinterher verspürt man meistens eine Entlastung und Erleichterung.

Sei gut zu dir
An erster Stelle steht für mich immer die Selbstliebe und Selbstfürsorge. Es ist ok wenn du dich mies fühlst, du musst nicht immer guter Laune sein. Gönne dir ein heißes Bad, eine Massage, einen Tag vor dem Fernseher mit deiner Lieblingsserie. Spüre in dich, was fehlt dir, was brauchst du? Und lass um alles in der Welt diese Sache mit den Selbstvorwürfen! Sei dein eigener bester Freund, sprich gut zu dir selbst und gönn dir was du wirklich brauchst. Du bist wunderbar und genau richtig, hier und jetzt.

Nutze deinen Notfallkoffer
Erinnerst du dich noch an die Happy Box? Greif auf deinen Notfallkoffer zurück, suche dort nach Inspiration und Ideen. Scheu dich nicht um Hilfe zu fragen,

Bilde Aktivitäts-Ketten
Wenn die Stimmung im Keller ist braucht es meistens mehr als nur ein positives Erlebnis um sie zu heben. Erinnere dich an meine Tipps zum Thema „Schönheit in den hässlichen Tagen finden„. Bleib am Ball, bilde Aktivitätsketten, gib nicht auf wenn deine Laune erst einmal unveränderbar scheint.

 

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